U19-Bundesliga

RWE nimmt Trainerwechsel bei der U19 vor

15. März 2021, 11:58 Uhr
Damian Apfeld wird ab dem 1. Juli nicht mehr Trainer der U19-Mannschaft von Rot-Weiss Essen sein. Foto: Thorsten Tillmann

Damian Apfeld wird ab dem 1. Juli nicht mehr Trainer der U19-Mannschaft von Rot-Weiss Essen sein. Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen wird zur neuen Saison 2021/2022 einen Trainerwechsel in seiner U19-Bundesligamannschaft vornehmen.

Vor wenigen Wochen fragte RevierSport bei RWE-U19-Trainer Damian Apfeld noch bezüglich dessen Zukunft nach.

Apfeld, der den neuen RWE-Nachwuchszentrumsleiter Christian Flüthmann erst kennengelernt hatte, antwortete: "Das war ein sehr angenehmes Gespräch. Christian hat natürlich viele Ideen, die wir hier auch benötigen. Wir wollen weiter vorankommen. Der Spagat zwischen Profis und NLZ darf nicht zu groß werden. Da brauchst du einfach neue Ideen. Von einem Mann wie Christian Flüthmann, der schon in einigen NLZs, im Ausland und auch als Profitrainer gearbeitet hat, kann der Verein nur profitieren. Ich fühle mich sehr wohl bei RWE und würde gerne an dem ganzen Projekt weiter mitwirken. Aber das ist alles Zukunftsmusik."

Doch daraus wird nichts! Wie RevierSport erfuhr, wurde dem 34-jährigen Apfeld am Ende der vergangenen Woche mitgeteilt, dass sein am Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Am Wochenende bestätigte Apfeld diese Information gegenüber unserer Redaktion. Äußern wollte er sich zu der Entscheidung des Vereins aber nicht.

Für Apfeld, der inklusive einer dreijährigen Pause - dort arbeitete er als Trainer beim ETB und Schonnebeck - elf Jahre für RWE arbeitet, endet eine lange rot-weisse Zusammenarbeit. Wohin es den gebürtigen Bottroper zur neuen Saison ziehen wird, ist noch offen.


"Im Rahmen unseres Umstrukturierungsprozesses im NLZ haben wir uns auch Gedanken um die Trainerposition unserer U19 gemacht. Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir hier eine Veränderung vornehmen und neue Impulse setzen möchten. Wir danken Damian für seine Arbeit und sein Engagement und würden uns freuen, ihn in anderer Position im Verein behalten zu können", erklärt RWE-Sportdirektor Jörn Nowak.

Wer Apfelds Nachfolger wird, ist ebenfalls zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt. 

Abstiegskampf in der U19-Bundesliga

In der aktuellen U19-Bundesliga-Saison 2020/2021 hat RWE erst drei Spiele absolviert und drei Punkte auf dem Konto. Wann es weitergeht, steht noch nicht fest. Fix ist aber, dass es in dem 17er Feld nur eine Hinrunde geben wird. Für Rot-Weiss Essen gilt es, seinen Trainer Damian Apfeld mit dem Klassenerhalt zu verabschieden.

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15.03.2021 - 22:40 - frankiboy5l

Typisch Eßen Styl.<br/>Hau ab vom Hof und ich denke, es bleibt nicht beim 1. Juli.<br/>Leider (Lach lt. einWozi) und durch die neue Regel kann RWO da nicht mehr helfen.<br/>Fahrstuhlfahrer halt, trotz Jörg Novack

15.03.2021 - 22:37 - frankiboy5l

Eßen Styl.
Au ab vom Hof und ich denke, es bleibt nicht beim 1. Juli und durch die neue Regel kann RWO da nicht mehr helfen.
Fahrstuhlfahrer halt, trotz Jörg Novack

15.03.2021 - 18:23 - Labernich

AV. was ist denn bei dir wieder gewesen, dass du so reagierst. Das muss ja schlimm gewesen sein. Irgendwann holen sie dich ab.

Beitrag wurde gemeldet

15.03.2021 - 13:52 - Außenverteidiger

Die Skepsis begann, als er sich vor mehreren Monaten über den Platz am NLZ beschwerte bzw den Platz als Ausrede nahm. Ein RWE Trainer hat sich niemals einen Platz zu kritisieren. Ist der Zustand gut wird gekämpft und Fußball gespielt. Ist der Platz schlecht, wird eben gekämpft. Bei uns braucht man Kreativität. Wir kämpfen an allen Fronten gegen das DFL Kartell. Wer überleben will, muss kreativ werden. Problem ist, wenn der Wettbewerbsgedanke aus dem sozialen Bereich Einzug in ein NLZ hält. Er ist absolut toxisch und als Jugendtrainer ist man nicht nur Zuchtmeister, sondern auch Manipulator. Es zählt ausschließlich der Erfolg unserer ersten Mannschaft. Dafür benötigen wir auch Spielermaterial aus der eigenen Schmiede.

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