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RWE-Manager in die 2. Liga? Uhlig: "Das ist die Ente des Jahres!"

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Jörn Nowak arbeitet seit Mai 2019 für Rot-Weiss Essen.
Foto: Thorsten Tillmann

Für Rot-Weiss Essen war der 19. Mai 2021 ein bitterer Mittwochabend. Niederrheinpokal-Titelverteidiger RWE schied mit 4:6 nach Elfmeterschießen gegen Liga-Konkurrent SV Straelen aus. Während des Spiels veröffentlichte der Boulevard eine Hannover 96-Meldung, die auch das RWE-Umfeld beschäftigte.

Als wäre der Abend für Rot-Weiss Essen [article=521980]nach dem Niederrheinpokal-Aus gegen den SV Straelen[/article] nicht schon bitter genug, wurde Marcus Uhlig nach dem Spiel zu später Stunde von RevierSport mit einem Gerücht aus der Bild-Zeitung konfrontiert.

Das Boulevardblatt berichtet nämlich, dass RWE-Sportdirektor Jörn Nowak (35) ein Kandidat bei Hannover 96 auf den freiwerdenden Manager-Posten beim Zweitligisten sei. Neben Nowak werden auch der Schweizer Fredy Bickel (56), Jan Schindelmeiser (57) und Jochen Kientz (48, Waldhof Mannheim) als mögliche Nachfolger für Gerhard Zuber, dem 96-Chef Martin Kind trotz Vertrags bis 2023 das Vertrauen entzogen hat, gehandelt.

Auf die Frage, ob Essens Nowak in Zukunft in der niedersächsischen Landeshauptstadt aufschlagen könnte, reagiert RWE-Boss Uhlig unmissverständlich. Er betont: "Das ist zu 100 Prozent die Ente des Jahres! Da ist nichts, aber auch überhaupt nichts dran. Unser Verhältnis ist so eng und vertraulich, dass Jörn mir sofort erzählt hätte, wenn es da überhaupt nur zu einer Kontaktaufnahme gekommen wäre. Da war aber nichts. Ich war genau wie Jörn total perplex, als wir die Meldung am Abend gelesen hatten. Dass wir uns an so einem bitteren Abend auch noch mit so einem Mist beschäftigen müssen, ist ärgerlich."

Einmal in Fahrt ergänzt Uhlig: "Ich gehe davon aus, dass hier gezielt versucht wurde, Unruhe bei uns zu stiften. Ich kann mir auch schon vorstellen, aus welcher Ecke das kommt. Aber das behalte ich dann lieber mal für mich. Nochmal: Das RWE-Umfeld kann ganz beruhigt sein. Jörn Nowak und ich haben hier noch einiges mit Rot-Weiss Essen vor. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft bei RWE."

Nowak ist vertraglich an RWE gebunden und besitzt keine Ausstiegsklausel

Jörn Nowak, der seit dem 20. Mai 2019 für RWE arbeitet und bei seiner ersten Sportdirektor-Station zwei Spielzeiten für Rot-Weiß Oberhausen tätig war, ist nach RevierSport-Informationen noch bis zum Sommer 2022 an Rot-Weiss Essen gebunden und besitzt keine Ausstiegsklausel für einen vorzeitigen Wechsel in eine höhere Liga. Und: Während im Boulevard über Nowak bei Hannover 96 spekuliert wird, plant RWE nach RS-Infos im Hintergrund eine vorzeitige Vertragsverlängerung des erfolgreichen Sportdirektors.

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