RWE führt seinen Turnus fort - SV Straelen - Rot-Weiss Essen

23.03.2019

RL West

RWE führt seinen Turnus fort

Foto: Tillmann

Vor 1810 Zuschauern im Stadion an der Römerstraße hat Rot-Weiss Essen beim Aufsteiger SV Straelen mit 1:0 (1:0) gewonnen.

Am Ende ging noch einmal ein Raunen durch das Stadion in Straelen an der niederländischen Grenze. Der eingewechselte Japaner in Diensten des SV Straelen, Meguru Odagaki, hatte aus etwa 20 Metern noch einmal abgezogen, Essens Keeper Robin Heller parierte nicht nur diesen Schuss, sondern auch den anderen Schuss aus kürzerer Distanz von Yodan Kim und hielt so den Sieg fest. Vom Straelener Trainer Marcus John gab es dafür besondere Anerkennung: „Den hält er grandios.“

RWE-Trainer Neitzel mit erster Hälfte zufrieden

Der Puls von Essens Trainer Karsten Neitzel dürfte dementsprechend hochgewesen sein. Dass er überhaupt so hoch kam, lag in erster Linie an der Chancenverwertung seiner Mannschaft, zum anderen daran, dass die Essener den letzten Pass nicht richtig hinbekommen haben. 


„Ich finde, dass wir eine sehr überzeugende erste Halbzeit in beide Richtungen gespielt haben“, meinte der Fußballlehrer. „Es ist ärgerlich, dass wir nicht mehr draus gemacht haben. Wir hatten zwei riesige Chancen, die uns das Leben erleichtert hätten, die wir aber nicht gemacht haben.“ 

So traf Max Wegner, nach Vorarbeit von Noah Korczowski auch Schütze des Siegtreffers, mit einem Chipball über den Keeper nur den Pfosten. „Du musst 2:0 führen, dann glaube ich, dass du nicht mehr so einen ganz hohen Puls hast“, sagte Neitzel.

Essen will Ergebnisrhythmus durchbrechen

Nichtsdestotrotz: Der Turnus ist fortgeführt. Auf Siege folgten zuletzt immer Niederlagen und das Gleiche umgekehrt. Was sich Neitzel ausdenken wird, um diesen Ergebnisrhythmus in der kommenden Woche zu durchbrechen und ob er seine Jungs blitzdingsen wird, ist noch nicht klar. Was sich der Fußballlehrer für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbachs U23 vorgenommen hat, ist klar: „Serien sind dazu da, dass man sie bricht.“

Straelens Abstand schmilzt

Der SV Straelen um Trainer Marcus John rutscht hingegen nach zwei Punkten aus den ersten vier Spielen so langsam in die gefährliche Zone. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur noch fünf Punkte. Diesen Vorsprung wollen sie im Bestfall schon am kommenden Mittwoch wieder etwas mehr ausbauen. Dann geht es gegen den TV Herkenrath. John: „Wir müssen zusehen, dass wir da drei Punkte holen. Eine gute zweite Halbzeit gegen Rot-Weiss Essen bringt uns noch nicht weiter.“


Autor: Stefan Loyda 

Kommentieren

24.03.2019 - 09:55 - RWE_in_pfaffenhofen

@derOekonom: genau so ist es ! Laeppische 4 Heimspiele gegen nicht gerade die stärksten Mannschaften gewinnen und Zack, man ist Zweiter mit 2 Punkten Rückstand. Stattdessen werden gerade zu Hause die Punkte so locker verschenkt. Sollte zu Beginn der Saison das Stadion Essen nicht 'eine Festung' werden ? Habe so etwas in Erinnerung von unserem Trainer bei Amtsantritt .

24.03.2019 - 09:27 - elfmeterkiller

Wird ja viel über das Spiel geschrieben.
War wohl keiner da. Oder ?

23.03.2019 - 22:20 - Ostwestfale

@DerOekonom
Alles klar. Jacques Offenbach macht die Mucke bei der Aufstiegsparty! ;)

23.03.2019 - 22:14 - DerOekonom

#Ostwestfale die leichte Schärfe Deiner Antwort überrascht mich jetzt, mit Olymp war symbolisch der 1. Vorsitzende umschrieben. Das sollte keine Polemik sein. Aber es soll ja RWEler geben, die sich mit selbigem ab und an nach dem Spiel austauschen oder einen intensiveren Umgang pflegen. Wenn du ansonsten in meinen Beiträgen ab und an eine gewisse Diabolik zu erkennen glaubst, wäre diese nicht ungewollt. Ich würde mich sonst aber mehr als Orpheus sehen, der seine RWE-Eurydike gerne retten würde.

23.03.2019 - 22:11 - Ostwestfale

@DerOekonom
Wenn wir mal die Polemik beiseite lassen, ich weiß, dass ich nichts weiß.
Uhlig reißt sich den Hintern auf für RWE, um das zu erkennen, muss ich keine übernatürlichen Fähigkeiten besitzen. Gegenteiliges magst du von deinen Besuchen im Hades erfahren haben, wer weiß.

23.03.2019 - 21:41 - DerOekonom

# Ostwestfale "Es fehlen die Macher im Verein? Ich denke, derzeit nicht." Im sportlichen Bereich sicher, da hat sich noch nichts erkennbares verbessert oder verändert. Es sei denn, du weißt von deinen Besuchen auf dem Olymp mehr als wir Sterblichen

23.03.2019 - 21:38 - Ostwestfale

Warten wir die nächsten Wochen ab. Es fehlen die Macher im Verein? Ich denke, derzeit nicht.

23.03.2019 - 21:30 - rotweissmarkus

Die Spinngewebe erst mal beiseite, diese sind seid 40 Jahren fest verankert deshalb kann ich Bierchen verstehen .
Es fehlen aber wirklich die Macher im Verein die Zeit ist leider ohne hin nicht da und die Spieler Gehälter sind Astronomisch ,das kann keiner mehr bezahlen wer weis wo der Fußball noch hin geht meiner Meinung ist er kurz vor dem Ende das hatten wir in den 70 Jahren auch schon mal aber nicht so extrem .

23.03.2019 - 21:15 - DerOekonom

# outlaw1712 wenn man mal 10 Sekunden den "Bierchen ich mag dich nicht" Gedanken ausschaltet und statt dessen nach denkt, ist die Antwort so schwer nicht. RWE hat den grundsätzlichen Ausgliederungsbeschluss gefasst, der wird kommen. Nicht aktuell aber wohl in den nächsten zwei Jahren, davon gehe ich aus. Sonst wird das Geld nie für eine Top Mannschaft reichen. Nur bleibt zu klären, was die 49,99 % Wert sind und wer die bekommt.

Ich persönlich würde unter 10 Mio für 49 % nicht anfangen nach zu denken. Eher deutlich mehr, da RWE wohl für die vierte Liga der Verein mit dem größten Mehrwert ist. Großstadt, Dax Konzerne, große Fan Gemeinde, super Stadion. Große und angenommener VIP Bereich. Wer hat das sonst in der vierten Liga? Keine bis wenig Inv. in die Infrastruktur. Alles top.

Nun hätte es sicher Investoren oder Kreditinstitute geben, die auf diesen "Ausgliederungs Wechsel" dem Verein vorab Geld geben würden, da die Ausgliederung eine nachhaltige Sicherheit wäre. Es sei denn, man geht vom Abstieg aus. Mehr Prozente als mit dem Wertzuwachs bei einem Aufstieg vom RWE bekommt man höchsten beim Stroh Rum.

Warum ich es trotzdem diese Saison nur ungern gesehen hätte, ist die Tatsache, dass es mit der bisherigen sportlichen Leitung am Ende trotzdem nicht gereicht hätte. Aber das Geld wäre sicher seriös auf zu treiben gewesen.

23.03.2019 - 21:02 - Staublunge

Als ob solche glanzlosen Siege gegen bedeutungslose Provinznobodies irgendwen hinter dem Ofen hervorlocken könnten!

Ob RWE 4. oder 8. wird, interessiert doch schon länger niemanden mehr.

In der nächsten Saison wird dann wieder richtig geklotzt und alles auf Aufstieg gesetzt, aber irgendwer stellt sich wie immer cleverer an und dann ist wieder eine ganze Rückrunde Tristesse angesagt.

23.03.2019 - 20:50 - Ostwestfale

Gott schütze Rot-Weiss Essen vor Bierchen! Aber du sollst deinen Herrn und Gott nicht versuchen!
@outlaw1712
Ich nehme die Antwort vorweg. Über einen Zuschauerschnitt von 10.000 - 15.000 in der RL West. Mit fundierten Erklärungen hat es Herr von und zu Bierchen nicht so, ebensowenig kann er Umsatz von Investitionskapital unterscheiden, ist aber egal, wer auf den Unterschied hinweist, ist ein Korinthenkacker.

23.03.2019 - 20:19 - outlaw1712

@Bierchen: woher soll das Geld denn kommen, bzw. auf welche Sicherheit hin sollte denn eine Bank dem Verein 500000 Euro überlassen?

Bin auf die fundierte Erklärung ziemlich gespannt.

23.03.2019 - 20:17 - RWE-Tom

In der Tat wären wir mit einem Punktedurchschnitt von 2 pro Spiel dran an der Viki, und das muss einfach unser Anspruch sein!
Ohne die Verletzungsmisere und Prögers Rotsperre wäre es vielleicht auch schon gelungen.
So bleibt uns nur wieder mal die Zuversicht für eine bessere Zukunft.

23.03.2019 - 20:14 - Ronaldo20

Bierchen die größte Niete sind sie Millionen Schulden machen um vielleicht aufzusteigen was für ein Schwachsinn ich glaube Sie haben nur Bierchen im Kopf kein RWE Mitglied würde das mitmachen Gottseidank haben wir gestandene und vernünftige Leute mit Verstand im Vorstand

23.03.2019 - 20:07 - Ostwestfale

Alle werden alt. Früher hatte ich für 600 Minuten Durst. Heute nur noch für 180. Zeit für Erneuerung. NUR DER RWE!

23.03.2019 - 19:57 - RWE-Tom

"blitzdingsen" ???

23.03.2019 - 19:36 - Bierchen

# Der Oekonom
"Was für eine fahrlässig verschenkte Aufstiegssaison".

Mein Reden. Das haben wir den ganzen hadernden und zaudernden Versagern im Verein zu verdanken die keinen Mumm haben eine halbe Millionen oder eine Millionen on top zu packen für den Aufstieg. In der wohlgemerkt selbst ausgerufenen Aufstiegssaison Hoch3!!!

Aber jetzt will man nächstes Jahr angreifen. Man fragt sich unweigerlich, ob die Herrschaften im Verein übergeschnappt sind. Warum zur Hölle nächstes Jahr mit Relegation und nicht dieses Jahr!
Nieten in Nadelstreifen, Trainingsanzügen und Sporthosen. Alle raus!!!

Gott schütze unseren RWE vor solchen nichtkönnenden Fach- Id..ten!

23.03.2019 - 19:09 - faser1966

Wieso haben die nur für 70 Minuten Luft ?
Was machen die, wenn es mal über 120 Minuten geht ?
Glück gehabt und einen gut aufgelegten Heller, das wir in der Schlussphase nicht den Ausgleich bekommen haben.
Ansonsten war es kämpferisch ok, bis auf ein zwei Spieler, die mehr mit sich selbst kämpfen.
Hauptsache drei Punkte, egal wie.
Nur der RWE

23.03.2019 - 18:22 - DerOekonom

"Was sich der Fußballlehrer für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbachs U23 vorgenommen hat, ist klar: „Serien sind dazu da, dass man sie bricht.“". Na da hat Neitzel nicht zu Ende gedacht. Gegen BMG verlieren heißt dann von der Serie gegen Uerdingen gewinnen. Wenn es so wäre, wen kümmert dann BMG?

Ansonsten hat der Trainer das gut erkannt. Halbzeit 1 okay, Chancen Verwertung unter aller S... Halbzeit 2 mit fortschreitendem Spiel ein starker Leistungsabfall. Und fette Chancen für Straelen zum Ende hin. In dieser Mannschaft sind vielleicht 3 oder 4 mit denen man aufsteigen könnte. Die anderen Spieler? Gut für Platz 3 - 9, für das Spiel um Platz 1 sicher nicht.

Ich bin gespannt, was Donnerstag ab 19.07 auf den Tisch kommt. Vom strategischen Partner angefangen, über den Sportdirektor bis zur Mannschaftsplanung. Oder ob wieder nur die alten LariFari Sprüche kommen. Mit dieser Mannschaft und dem (fehlenden) sportlichen Konzept wird das RWE-Management bei den Fans keinen Stich mehr machen.

Mit ein wenig mehr Zug wäre RWE heute sicher an Victoria dran, die auch nicht richtig überzeugen können. Was für eine fahrlässig verschenkte Aufstiegssaison. Die einzigen "Profis" diese Saison waren die Fans.

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