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RWE-Trainer: Zwischen Stolz und Enttäuschung

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Große Enttäuschung, wie hier bei Marco Kehl-Gomez und Felix Herzenbruch (rechts), herrschte im RWE-Lager nach dem letzten Spiel.
Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen siegte im letzten Saisonspiel mit 2:0 (2:0) beim FC Wegberg-Beeck. Trotzdem war die Enttäuschung nach dem Abpfiff groß.

Rot-Weiss Essen bestritt beim FC Wegberg-Beeck das 40. und letzte Spiel in der wohl turbulentesten und anstrengendsten Viertliga-Saison aller Zeiten. Für die Elf von Coach Christian Neidhart war die Marschroute klar: Ein Sieg musste her, dazu waren die Essener auf Schützenhilfe des Wuppertaler SV angewiesen, der zeitgleich gegen den Tabellenführer Borussia Dortmund II spielte.

Drei Punkte und einen Zwei-Tore-Rückstand mussten die Essener aufholen, um doch noch in die 3. Liga aufzusteigen. Die eigenen Hausaufgaben erledigten [article=523416]die Rot-Weissen zwar mit einem 2:0-Sieg[/article], aber die BVB-Reserve gab sich in Wuppertal keine Blöße und siegte mit 2:1. Dadurch beendet RWE die Saison mit 90 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

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Neidhart nach verpasster Meisterschaft: “Für uns ist es brutal schwer“

Neidhart war nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht, lobte aber die Mannschaft für die gezeigten Leistungen in den vergangenen Monaten: „Für uns ist es brutal schwer. Mein Ziel war ganz klar, zusammen mit der Mannschaft und mit dem Verein aufzusteigen. Aber: Diese Regionalliga ist kein Wunschkonzert. Dass wir nur Zweiter geworden sind, ist natürlich sehr bitter. Wir haben trotzdem eine Top-Saison gespielt. Die Niederlagen, die wir kassiert haben, gehören zu so einer langen Spielzeit dazu. Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft und vor allen Verantwortlichen, die da mitgearbeitet haben. Wir müssen aber Dortmund zum ersten Platz gratulieren.“

Der 52-jährige Fußballlehrer blickt, trotz der großen Enttäuschung, positiv in die Zukunft: „Wir müssen unsere Wunden lecken und werden erneut angreifen. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr dafür belohnt werden. Insgesamt ist der Zusammenhalt in diesem Verein sehr groß. Wir haben ein gutes Fundament, sind in der Saison gut zusammengewachsen und werden unseren Weg gemeinsam gehen.“

Gelingt der Aufstieg doch noch am grünen Tisch?

Rein sportlich ist die Meisterschaft entschieden, allerdings hat der erste Tabellenplatz des BVB II noch einen faden Beigeschmack. Denn: Es läuft ein Protest-Verfahren gegen Borussia Dortmund II, weshalb die Meisterehrung des WDFV verschoben wurde. Der Hintergrund: [article=523304]Rot-Weiss Essen und der SV Bergisch Gladbach haben Einspruch gegen die “Spielwertung einzelner beteiligter Vereine“ eingelegt[/article]. Dabei geht es vor allem um die Spielberechtigungsliste vor Dortmunds Auswärtsspiel beim SV Rödinghausen. In der kommenden Woche soll zu diesem Einspruch ein Urteil gesprochen werden. Heißt: Platz eins und der Aufstieg sind noch nicht rechtskräftig.

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