Marcus Uhlig, Vorstand von Regionalligist Rot-Weiss Essen, hat noch einmal auf die dramatischen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie abwärts der drei Profiligen hingewiesen. Der RWE-Boss erhebt dabei Vorwürfe gegen die Politik. 

RL West

RWE-Boss Uhlig rechnet mit der Politik ab und arbeitet an Zuschauer-Konzept

Chris McCarthy
03. Juli 2020, 21:25 Uhr
RWE-Boss Marcus Uhlig fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Foto: dpa

RWE-Boss Marcus Uhlig fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Foto: dpa

Marcus Uhlig, Vorstand von Regionalligist Rot-Weiss Essen, hat noch einmal auf die dramatischen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie abwärts der drei Profiligen hingewiesen. Der RWE-Boss erhebt dabei Vorwürfe gegen die Politik. 

Während die Vereine der Profi-Ligen durch die Geisterspiele Einnahmen generieren konnten, haben es die Vereine unterhalb der 3. Liga deutlich schwerer. Die Folgen der Coronavirus-Pandemie stellen sie vor finanzielle Herausforderungen. Sie sind auf die Spieltagseinnahmen angewiesen. Ein Umstand, auf den Marcus Uhlig, Vorstand von Rot-Weiss Essen, bereits mehrfach aufmerksam machte. 


"Wir brauchen zwischen sechs und sieben Millionen Euro Umsatz pro Saison, um über die Runden zu kommen", betont  der RWE-Boss nun im Interview mit "t-online.de" und ergänzt: "Ohne Spiele vor Publikum bricht uns unsere Geschäftsgrundlage weg." Damit gemeint: Einnahmen aus Tickets, Catering und Co. Am "Erlebnis Spieltag", so Uhlig, hänge die komplette Existenz des Vereins. RWE droht ein Verlust von 2,5 Millionen Euro

RWE-Boss Uhlig fühlt sich im Stich gelassen

Geisterspieltickets, Hilfsaktionen, Sondertrikots. Das alles, was laut Uhlig der fast schon "irrationalen Liebe" der Fans zum Verein zu verdanken ist, hat einen größeren Schaden abgewendet. Ebenso wie ein niedriger "einstelliger Prozentsatz" an Rückzahlungsforderungen. Dennoch fühlt sich Uhlig im Stich gelassen.

"Was ich vermisse ist eine signifikante, handfeste Unterstützung der Fußballverbände", beklagt sich der RWE-Boss und betont: "Zwar hat die DFL für die Bundesliga hervorragend reagiert, in der 3. Liga gaben die Verbände jedoch ein verheerendes Bild ab. Auch wenn wir als Viertligist offiziell als Amateurverein gelten, betreiben wir hier einen professionellen Fußballbetrieb. Das sieht man bereits an den Umsätzen. Mit unserem Zuschauerschnitt von 11.000 bewegen wir uns seit Jahren auf Zweitliganiveau und beweisen, was für eine Strahlkraft dieser Verein für die Stadt Essen und die gesamte Region hat. Und dennoch reicht uns, abgesehen von der Stadt Essen, niemand eine helfende Hand."

RWE-Boss Uhlig über die Politik: "Ein Armutszeugnis"

Was Uhlig fehlt, ist der Support aus der Politik, für RWE und alle gleichgesinnten Klubs. "Weder Bundes- noch Landespolitik und auch keiner der Verbände hat uns bis zum heutigen Tage ein Zeichen gegeben, dass man sich um Vereine wie uns, Rot-Weiß Oberhausen und Alemannia Aachen kümmern möchte. Vereine, die ich als absolut systemrelevant erachte in ihren lokalen Regionen. Es ist zwar von einem Konjunkturpaket über 200 Millionen Euro die Rede, aber dieses Geld wird wieder nur die 1. und 2. Bundesliga sowie die Drittligisten erreichen. Wenn das für uns Viertligisten so weitergeht, dass wir in Ungewissheit leben, ob und wann wir wieder mit unserem Geschäftsmodell planen können, wird das verheerende Auswirkungen für den deutschen Fußball haben."

Bei Uhlig herrscht komplettes Unverständnis: "Es wird schlichtweg nicht präzise genug gearbeitet in der Politik und den Verbänden. Je höher ich spiele, desto mehr Rettungsfallschirme habe ich bereits, Stichwort TV-Gelder. Für uns Viertligisten ist bisher absolut gar nichts gemacht worden. Wir sind aber auch der Arbeitgeber von über 100 Menschen, die wir jeden Monat bezahlen müssen. Dass wir bis zum heutigen Tag keine Unterstützung erhalten haben, ist ein absolutes Armutszeugnis für die Politik."

Bald wieder Fans an der Hafenstraße?

Damit RWE so bald wie möglich wieder auf die Spieltags-Einnahmen setzen kann, arbeitet Uhlig bereits an einem Konzept, das wieder Fans an der Hafensraße erlaubt. "Wir sind gerade mit unserem Stadionbetreiber dabei, ein eigenes Öffnungskonzept zu erstellen, das zum Saisonstart Anfang September eine signifikante Zuschauer-Anzahl ermöglichen soll. So versuchen wir, im engen Austausch mit den Behörden der Stadt Essen, uns selbst weiter aus der Krise zu helfen", gibt der 49-Jährige Hoffnung und betont: "Wenn wir nur darauf warten würden, dass die Politik uns hilft, könnten wir den Laden direkt zumachen."

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14.07.2020 - 22:53 - Rødhvit 07

Jawoll, Sport, Kunst & Kultur sind systemrelevant! Wer da anders redet, hat nicht alle auf dem Schirm!
Endlich macht auch mal jemand seine Klappe für RWE auf, das finde ich an Uhlig gut. Hätte man schon in den 70ern einen solchen Kämpfer für RWE gehabt..., tja dann hätte man auch ein neues Stadion zur WM 74 bekommen. Hätte man jemand gehabt, der für RWE nach dem Buliskandal gekämpft hätte und so den unnötigen Abstieg verhindert hätte (da hätte man eher die Betrügervereine runterschicken sollen). Glaube RWE wird genug Geld für die kommende Saison generieren können, notfalls über unorthodoxe Methoden (virtuelle Zuschauer, Gönnerschaften, Spenden, Crowd-Funding etc.). Da mache ich mir weniger Sorgen, dennoch hat Uhlig Recht. Sag mir doch einer mal bitte, wieso man Familien mit Kinder 300 € * n schenkt, nur weil die Leute sich um ihre eigene Nachzucht kümmern mussten? Wieso bekamen Künstler bislang noch nichts? Ach Leute, man kann politisch argumentieren, wie man will. Denjenigen, der eine andere Sichtweise hat, überzeugt man sowieso niemals!

06.07.2020 - 12:12 - Außenverteidiger

Findet ihr nicht eher witzig, wie er verzweifelt versucht bei uns mitzuspielen? :D
Ich meine, die Gedankengänge sind zwar sehr rudimentär, aber trotzdem konsequent gleichbleibend. Der Gedanke der Unterwanderung ist mehr als lustig. Fällt mittlerweile jedem auf und schadet ausschließlich dem Nickinhaber.
Eine selbstkritische Haltung einzunehmen, damit Unruhe entsteht, bringt bei uns nicht's.:P

06.07.2020 - 10:18 - who-knows

Hallo Anton,

dass gleiche habe ich mir auch gedacht, als ich die Nachricht von 00:04 Uhr gelesen habe.
Mal davon abgesehen, er hätte antworten können wie er will, von mir wird dazu nichts mehr kommen.

Nur der RWE

06.07.2020 - 08:34 - Anton Leopold

who-knows
Du solltest Dich mit ihm nicht auseinandersetzen. Mir ist es ein wenig peinlich, reingefallen zu sein und geantwortet zu haben. Der neue Nick zu plump, das typische Zeichen :) fehlte, weshalb ich mich zunächst täuschte. AberSatzbau und Duktus sowie Gedankenschleifen sind gleich. Nach mehreren Wochen muss man leider feststellen: Er ist wieder da!
Also: Ignorieren. Trolle darf man nicht füttern, sonst werden sie größer und fressen uns auf.

Nur der RWE

06.07.2020 - 00:04 - Aufstieg2020

Nur zum Verständnis, ich habe nicht Dreck gemeint, dann hätte ich D und 4 Punkte geschrieben.
Ich habe Uhlig's Aussage als D... bezeichnet. (Dumm) Sollte dir auch einleuchten.
Im Übrigen habe ich dir nichts schlechtes gewünscht, mach ich auch jetzt nicht.
Das du es gemacht hast, hat wahrscheinlich mit deinem Alter oder mit deiner Erziehung
oder mit deinem Bildungsstand zu tun.

05.07.2020 - 23:16 - who-knows

@Aufstieg2020

ich werde mich auf diesem Niveau nicht weiter äussern.
Hartz4 ist unter dem Existenzminimum.
Wenn z.B. Künstler die keine astronomischen Einnahmen haben, nun solche beziehen müssen,
dann läuft etwas völlig falsch. Ja es gibt Länder die uns um unser Sozialsystem beneiden,
aber es gibt viele Länder, die deutlich besser sind.
Das alles schreiben wir hier, weil du die Aussagen von Uhlig für "Dreck" hältst.
Hoffentlich machst du bald die H4 Erfahrung und viel Spass damit!
Das ist unter meinem Niveau!

ENDE & AUS

05.07.2020 - 23:08 - Aufstieg2020

@who,
an welcher Aussage siehst du Arroganz?
Jetzt Butter bei die Fische und genau benennen. Oder trötest du nur pauschal, alles Schei..
Bei jedem der H4 in Anspruch nimmt, steckt eine ander Geschichte dahinter.
Es gibt vielfältige Gründe, Krankheit, der Verlust eines wichtigen Menschen aber auch Selbstverschuldet und und und....
Ich könnte selbst Geschichten erzählen, eine wo der Familien Ernährer dem Alkohol verfallen ist. Schlimm!!!
H4 war die Rettung für den Rest der Familie, niemand musste Hungern oder unter der Brücke schlafen, es braucht
auch niemand kriminell zu werden.
H4 wird in Deutschland aber kompl. schlecht geredet, aber der Grundgedanke ist sehr Sozial.

So jetzt warte ich auf die Begründung meiner Arroganz.

05.07.2020 - 20:46 - who-knows

@Aufstieg2020

bei so viel Arroganz, gönne ich dir, dass du unverschuldet in Hartz4 landest.

05.07.2020 - 20:03 - Aufstieg2020

@Anton, was hat diese Antwort: Parlamente können z.B. nicht bestimmen, wer Deutscher Meister wird, mit dem vorangegangenen Kommentar zu tun?
Wir waren bei Verteilung von Steuergeld und Unterstützung. Thema verfehlt, 6 setzen.
Wie schon so oft, dann schreibst du dummes Zeug Hoch3.

@woh, was ist an Hartz4 so schlimm? Andere Länder beneiden uns um unser Sozialsytem.
Augen auf und in der Welt umgeschaut.

05.07.2020 - 16:59 - who-knows

Aufstieg2020

"Sie sind durch eine demokratische Wahl und dem Wahlergebnis dazu beauftragt."

Das ist reiner Populismus. Keiner der Politiker interessiert sich dafür.
Wie schon geschrieben, bekommen auch Künstler keine Unterstützung, obwohl es angeblich dafür einen Topf gab.
Die leben jetzt von Hartz4
Genau deshalb ist es richtig, dass Uhlig in die Kerbe schlägt, was du ja als "D..." bezeichnest.

05.07.2020 - 16:48 - Anton Leopold

Aufstieg 2020
Deine Vorstellungen von Demokratie haben mit unserer Verfassungswieklichkeit nichts zu tun. Alle Gewalten, auch der Gesetzgeber, sind an unsere Verfassung gebunden. Zum Beispiel an das aus Artikel 20 Absatz 3 abgeleitete Rechtsstaatsprinzip.Genau da liegt der Unterschied zur DDR. Parlamente können z.B. nicht bestimmen, wer Deutscher Meister wird.

05.07.2020 - 16:21 - Aufstieg2020

@Anton Leopold, @who-knows,

Mir geht es aber nicht nur um RWE.
Es geht mir um das Grosse, Ganze.

Wer kann sich anmaßen zu bestimmen, was förderungswürdig ist und was nicht?

Du brauchst dich nicht um das Große, Ganze kümmern, dass machen unsere Volksvertreter, genauso entscheiden sie was förderungsfähig ist.
Sie sind durch eine demokratische Wahl und dem Wahlergebnis dazu beauftragt. Muss nicht jedem gefallen, aber so funktioniert nun mal Demokratie.
Wenn ihr euch nicht vertreten fühlt, stellt eigene Programme auf und kämpft um demokratische Mehrheit.

Wenn es nur um den RWE geht, der AV hat's 15:24 kurz und knapp erklärt.

05.07.2020 - 15:56 - who-knows

@Av

und was ist damit???

Jeder Verein trägt zur Gesellschaftspolitik bei, so wie Museen, Schwimmbäder usw., eben das öffentliche Leben.

05.07.2020 - 15:24 - Außenverteidiger

Volle Zustimmung Anton. Für den Verein sind die Mitglieder verantwortlich. Wettbewerbshüter müssen mit Rahmenbedingungen helfen, nicht mit Geld! Solange Strukturen und Rahmengesetze nicht passen, hilft kein Geld der Welt.
Wenn das Geschäftsmodell nicht mehr stimmig ist, muss der Betrieb ausgesetzt oder aufgelöst werden. Für die Möglichkeit der Aussetzung müssten Vereine die Möglichkeit erhalten, fristlos ihre Verträge zu kündigen. Sprich: Fußball ohne Fans=Auflösung aller Verträge. Dafür gibt's andere Sicherungsschirme in unserer Gesellschaft (Arbeitslosengeld).
Wichtig ist doch nur, dass der Verein überleben kann. Ob ein paar Jahre auf dem Papier oder wieder vor Fans, ist aktuell egal.

05.07.2020 - 12:16 - who-knows

@Anton Leopold

Daumen hoch und lach

05.07.2020 - 12:09 - Anton Leopold

who-knows
Die Auffassung von Aufstieg2020 lehne ich vollständig ab. Wer kann sich anmaßen zu bestimmen, was förderungswürdig ist und was nicht?
Da sind wir beide uns völlig einig!

Warum die Lufthansa gestützt wird, kann ich gerade noch nachvollziehen, bei Karstadt beginnen die Bauchschmerzen, bei Meineid hört der Spaß auf.

05.07.2020 - 12:06 - who-knows

@Anton Leopold

auch ich bin Mitglied und habe entsprechend meiner Möglichkeiten den Verein unterstützt.
Virtuelles Heimspiel, Merchandising Produkte.
Sollten wir unerwartet einen Spendenaufruf starten, bin ich auch dabei.

Mir geht es aber nicht nur um RWE.

Es geht mir um das Grosse, Ganze.
Jeder Verein trägt zur Gesellschaftspolitik bei, so wie Museen, Schwimmbäder, eben das öffentliche Leben.
Wenn dann ein Verein, wie RWE Angestellte hat, dann kann man nicht argumentieren wie Aufstieg2020.
Das ist für mich ein Unding.
Argumentiert Aufstieg2020 auch so bei Künstlern, Gastwirten, Veranstaltungstechnikern usw.?
Die Lage ist schwierig, gebe ich gerne zu, aber nur die GROSSEN zu unterstützen, Lufthansa, Karstadt, Schalke und Co,
ist sicherlich der falsche Weg.

05.07.2020 - 11:52 - Anton Leopold

who-knows
Ich respektiere selbstverständlich Deinen Standpunkt, bin aber grundsätzlich anderer Meinung.

Für den Verein sind die Mitglieder verantwortlich. Ich bin Mitglied bei RWE und habe bei der Aktion "Virtuelles Heimspiel" mitgemacht und eine dreistellige Summe gegeben. Ich werde auch - wenn Uhlig auf uns Mitglieder zukommt - mich nicht lumpen lassen, um den Verein zu retten und im Rahmen meiner Möglichkeiten spenden.

Mir hat auch keiner geholfen seit März. Ich hatte seit dem Heimspiel gegen Bonn drei freie Tage. Auch heute - am Sonntag - sitze ich seit 07.00 Uhr am Schreibtisch und arbeite alles weg, was in der Woche liegen geblieben ist - wegen des coronabedingten Mehraufwandes. Es ist mir und meinen Partnern gelungen, neue Einnahmequellen zu generieren, die einen Teil des Umsatzausfalls kompensiert haben.

Die Rettungsaktionen des Staates verstehe ich teilweise wo sie systemrelevant sind, sehe es bei Fußball aber anders. Zurzeit besteht die Chance einer "Flurbereininigung". Die Fehlentwicklung der letzten Jahrzehnte, die Vereine ohne Zuschauerinteresse nach oben gespült hat, könnte gestoppt werden.

05.07.2020 - 11:44 - who-knows

@Anton Leopold

ich bin bei dir, was die Einzelvermarktung angeht,
aber ich argumentiere entschieden gegen, die Aussage von Aufstieg 2020,
weil es um Gesellschaft, Unterhaltung, Kunst etc. geht.
Wird den Vereinen, egal ob Schach, Karneval, Fussball usw. keine Hilfe angeboten,
dann werden einige Vereine von der Bildfläche verschwinden.

05.07.2020 - 11:15 - Anton Leopold

who-knows, Labernich, Aufstieg2020

Uhlig würde, wenn ich ihn richtig verstehe und insbesondere das bei t-online veröffentlichte Interview hinzuziehe, lieber einen Weg gehen, der mehr Eigenständigkeit fordert. Darin verdient er volle Unterstützung. Das Umverteilungssystem, gestützt von einer Armee aus Mundwerkern, kommt coronabedingt an seine Grenzen. Es gibt bald nichts mehr zu verteilen, und das ist gut so.

Der richtige Weg ist der Weg weg von Zwängen. Zu den Zwängen gehört die Zentralvermarktung durch Fernsehverträge. Unsere Chance als RWE wäre eine konsequente Einzelvermarktung.Wir würden bei Einzelvermarktung als klarer Gewinner vom Feld gehen.

RWE muss, was Zuschauer angeht, zusammen mit der zuständigen Behörde, der Stadt Essen, ein Hygienekonzept entwickeln. Dies wird eine Herausforderung sein, denn allein der An- und Abmarsch der Zuschauer muss mit geführten Wegen gesichert sein, damit keine Staus entstehen. Der Einlass muss deutlich früher erfolgen, vielleicht wird es im Internet buchbare Zeitfenster geben. Die Toilettenbenutzung wird fordernd. Stehplatzbenutzung wird schwierig. Sitzplatzbenutzung mit Spuckschutz wird möglich sein.

Es hilft nichts - wir brauchen andere Einnahmequellen durch Streamingangebote. Hier muss der Verein ran. Der Ruf nach der Politik hilft uns nicht. Politiker schauen allein auf die Masse - das erklärt die Bürgschaft für Meineid.

05.07.2020 - 11:07 - who-knows

@Aufstieg2020

Das ist deine Aussage!
„Es wäre ja dass Letzte, Steuergeld in einen Amateur Fussball Verein zu stecken, der wie er selbst betont, Profifußball Strukturen unterhält.
Deshalb ist für mich Uhlig's Aussage hier einfach nur D... und für mich der falsche Man.“

Ich bin der Meinung, da RWE 100 Angestellte hat, haben sie das gleiche Recht wie jeder Arbeitgeber.
Wenn der Profifussball unterstützt wird, dann muss man den Amateurfussball erst Recht unterstützen.
Der Profifussball kommt ohne Zuschauer zurecht, wie wir aktuell sehen, aber die Amateurvereine nicht. Hier wird alleine durch Multimedia pro Jahr über EINE MILLIARDE generiert.
Wo kommen denn die Profis her, die meisten haben bei einem kleinen Verein angefangen, bevor sie von den Profis gescoutet wurden.
Wie ich schon geschrieben habe, geht es hier um Gesellschaftspolitik, da hat die Stadt, das Land und der Bund Verantwortung, aber ebenso die ganzen Verbände, die bisher nicht den Hauch von Unterstützung gezeigt haben.

05.07.2020 - 10:53 - Labernich

Wenn Uhlig sich da von der Politik vernachlässigt fühlt und gleichzeitig die Stadt Essen lobt, hört sich das nach "Wasch mich aber mach mich nicht nass an" Dafür haben wir einen angachirten OB. in der Stadt, mit guten Kontakten zu Angie. Den muss er mal vordern, nicht nur weichspülen.

05.07.2020 - 09:50 - Anton Leopold

Für mich ist der Fußball ein sichtbares Zeichen eines Phänomens, das die gesamte Gesellschaft betrifft: Die Fehlallokation von Mitteln. Rund um unsere demokratischen Institutionen hat sich ein Geflecht gelegt, das Steuern und Abgaben ansaugt. Die DFL ist ohne Fernsehgeld nicht überlebensfähig. Mit der Premier League kann man nicht mithalten und wird man nie mithalten können. Damit Bayern das Viertelfinale in der CL erreichen kann und über diesen Hebel die DFL vermarktet werden kann, damit Funktionäre ein hohes Einkommen erzielen, müssen sich Fußballfans unterordnen.

Uli Hohmann schlug im vergangenen Herbst vor, die Fernseheinnahmen umzudrehen. Das gefällt mir nicht, weil es letztlich ein geschlossenes System - wie bei der NFL - zementiert. Ich bin RWE-Fan. Dortmund, Schalke, Bayern - das alles interessiert mich nicht. Wenn RWE stirbt, ist Fußball für mich gestorben. So einfach ist das.

Ich schlage die konsequente Einzelvermarktung vor. Das passt natürlich midestens der Hälfte der Profivereine nicht, weil sie dann sofort pleite sind.

Deshalb: Zurück zur Marktwirtschaft. Zurück zu einem fairen, echten Wettbewerb.

05.07.2020 - 09:37 - rotweissmarkus

Vom Prinzip her ja völlig richtig .Diese Namenlosen Vereine in den B Ligen profitieren immer noch von den Traditions Vereinen
die den Fußball einst populär gemacht haben .

05.07.2020 - 09:15 - rotweissmarkus

Anton- Ein sehr guter Hinweis auch gegen den WSV oder RWO würden die Quoten sehr hoch sein .
Was kann RW in den ersten Heimspielen machen wir könnten diese Spiele auf der RW Homepage für das Eintrittsgeld kaufen
um es dann zu Hause sehen zu können.
Viele Fans interessieren sich noch nicht mal für die Vereine der heutige Zeitgeist ist ja einfach guten Fußball sehen .
Wenn jetzt Kaiserslautern gegen K Offenbach spielt das wollen eben auch nicht alle sehen .

05.07.2020 - 07:51 - Anton Leopold

Mich stört nicht, dass RWE keine Hilfen erhält.
Mich stört, dass der Profisport unterstützt wird. Sport ist Unterhaltung und damit im Grunde überflüssig. Ich bin kein Etatist und plädiere für einen Staat, der seine eigentlichen Aufgaben, nämlich innere und äußere Sicherheit, leistungsfähige Verwaltung und Aufsicht, Gesundheitsversorgung und Bildung exzellent erledigt. Unsere Sozialversicherungssysteme gehören auch dazu. Die Hochkultur in Essen (Aalto, Philharmonie, Theater) wurde gefördert, um die vielen leitenden Angestellten der DAX-Unternehmen bei Laune zu halten. Das ist Sache der Stadt Essen.

An anderen Stellen kann man ruhig den Rotstift ansetzen. Mittlerweile pumpte der Staat in den vergangenen Jahren, wie eine kleine Anfrage im Bundestag ergeben hat, mehrere hundert Millionen Euro in die Unterstützung von Zeitungsverlagen. Schluss damit! Was soll der Quatsch? Wenn kein Mensch die Süddeutsche lesen mag und der SPIEGEL am Flughafen ungelesen liegen bleibt, wen juckt es? 8.000 Millionen Euro presst der Beitragsservice ab. Warum?

Nötig ist weniger Zwang und mehr Freiheit. Freiheit für RWE hieße Freiheit von Zwängen und der Beginn einer Einzelvermarktung von Fernsehübertragungen in Corona-Zeiten. In Vermarktung steckt das Wort Markt. Genau davor haben Mäzenatenkonstrukte nämlich Angst. Wer sich von zwangsweise abgepressten Gebühren für das Fernsehen ernährt, lebt in keiner Marktwirtschaft. Ehrlich wäre deshalb die Einzelvermarktung. Das würde den Bayern zwar noch mehr Geld in die Kassen spülen - aber was interessiert das einen RWE-Fan?
RWE gegen Aachen würden 50.000 zahlende Fernsehzuschauer anschauen. Wolfsburg gegen Leverkusen schauen keine 5.000. Verl gegen Krefeld weniger als 500. So sind die Verhältnisse wirklich. Sie werden durch Kollektivismus, Etatismus und ganz viel sozialistisches Denken überwuchert. Der Fußball gehört den Fans. Wo Fans sind, werden auch echte Erträge erzielt. Kein Mensch schaut sich freiwillig die "Beistellpferde" Hoffenheim, Heidenheim, Sonnenhof, Augsburg, Leverkusen, Kfc, SV Wehen, Ingolstadt, Paderborn, Verl, Viktoria Köln etc an. Es geht den Mäzenen stets darum, langfristig an die Fernsehgelder zu kommen, um dann mit mehr Reichweite vielleicht einen Werbeeffekt zu haben.

Corona zeigt, wer eigentlich marktwirtschaftlich überlebensfähig ist und wer nicht.

Wir RWE-Fans rügen hier die Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten von am Markt nicht lebensfähigen Konstrukten.

Wer die staatlichen Hilfen gut findet, muss immer ehrlich zu sich sein. "There is no such thing as a free lunch." Wir werden das alles selbst bezahlen müssen, mit Steuern, mit Gebühren, mit neuen Teufeleien.

04.07.2020 - 23:33 - Aufstieg2020

- who-knows
Worum geht's da für dich?
Hat RWE etwas nicht bekommen worauf sie deiner Meinung nach Recht hätten? Dann benenne es doch bitte genau.

04.07.2020 - 22:09 - who-knows

@Aufstieg2020

RWE hat 100 Angestellte und somit das gleiche Recht, wie jeder andere Arbeitgeber auch.
Zudem kommt das öffentliche Interesse, zumindest in Essen.
Darüber solltest du mal nachdenken.
Ausserdem habe ich schon weiter unten aufgeführt, das dies alle Amateurvereine betrfifft,
egal ob Kreisliga C, oder Regionalliga.
Diese Vereine sind für die Gesellschaft notwendig, egal ob das Fussball, Handball, oder Mikado usw. ist.
Hier darf die Politik und die Verbände nicht die Augen verschliessen.
So wie Kitas für Kleinkinder wichtig sind, so sind Vereine für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
eine wichtige Gesellschaftsform.

04.07.2020 - 21:59 - Aufstieg2020

04.07.2020 - 09:28 - Re(W)nE

Aufstieg2020, Herr Uhlig spricht nicht nur von RWE. Man muss nur den Artikel lesen, um das herauszufinden.
Artikel gelesen habe ich, bestimmte Abschnitte mehrmals und jetzt kommt das Entscheidende, darüber nachgedacht.
Nicht einfach aus FAN Sicht alles gut heißen, auch mal kritisch hinterfragen. Uhlig hat neben der Wirtschaftlichen Aspekte auch eine Gesellschaftliche Aufgabe.
Hier hat er für mich versagt. Fragt sich warum?
Will er nicht, kann er nicht oder war es ein Ausrutscher?
Was die Welt im Moment erlebt, ist Beispiellos. Ich will garnicht auf die mittlerweile halbe Million Toten hinweisen sondern wirtschaftliche Gründe benennen.
In Deutschland wurde gerade das größte Schuldenpaket beschlossen, woran wahrscheinlich unser Nachkommen noch zu knabbern haben.
Ich möchte mit meinem Steuergeld meine AV, die Bildung meiner Kinder oder Medizinische und Verkehrstechnische Infrastrukturen in unserem Land, ja sogar
Gesellschaftliche Unterstützung Bsp. Kurzarbeitergeld finanzieren.
Es wäre ja dass Letzte, Steuergeld in einen Amateur Fussball Verein zu stecken, der wie er selbst betont, Profifußball Strukturen unterhält.
Deshalb ist für mich Uhlig's Aussage hier einfach nur D... und für mich der falsche Man.

04.07.2020 - 21:15 - thokau

Bravo Herr Uhlig, endlich mal Klartext zu den zweifelhaften Entscheidungen der Funktionäre in Politik und Verbänden!
Paßt natürlich, genau wie vieles Andere in die politisch korrekte Sprachregelung unserer Medien.
Dafür meinen Respekt!

04.07.2020 - 19:08 - who-knows

Ich habe noch ein anderes Beispiel.
Die 200 Millionen sollen an die 3. Liga Frauenfussball und Randsportarten.
In Essen redet fast keiner über die Erfolge der SGS ( Frauenfussball ) auch Tusem Essen ( Handball ist kaum ein Thema.
Das Aushängeschild ist nach wie vor RWE, da kommt aber nichts an, so wie es aussieht. Das muss mir mal einer verständlich erklären.

04.07.2020 - 18:58 - who-knows

Wir brauchen keine Bürgschaft, wir arbeiten seriös.
Allerdings haben wir auch 100 Angestellte und sind somit Arbeitgeber, wie andere auch.
Da ist jedes Mittel Recht, welches die Politik zur Verfügung stellt.

04.07.2020 - 18:41 - rotweissmarkus

SGS SGS

04.07.2020 - 18:02 - Idefix a.D.

Moin, moin zusammen!

#AuswärtsspielRWE + # who knows

Hey, ich bin im großen Ganzen ja gar nicht weit wg von euch! ;-)

Das Problem in Essen ist nun mal die Kluft zwischen finanziellen Aufwand (der zuletzt ja auch ordentlich u. seriös geworden ist) und den sportlichen fehlenden Erfolgen. Ich mache doch keinem Verein einen Vorwurf, wenn "höherklassige Etats" erwirtschaftet werden. RWE hat ja aufgrund der hohen Zuschauereinnahmen (i.d.R.) die Möglichkeit, was ok ist.
Aber, am Ende ist nicht immer "nur die Politik" schuld! Der Verband und die DFL sorgen für Vorschriften wie Gästeblock, Hygiene etc. Auch die allg. Abgaben an den Verband sind z. T. hanebüchen - da leider auch viele kleinere Vereine drunter. Gerade die Kosten für Hygienevorschriften bei der aktuellen Corana-Situation müsste eigentlich vom Verband/DFL getragen werden - die haben genug Geld!

Nochmal - ich kann euren Clubchef verstehen, keine Frage! Dennoch finde ich auch, dass nicht immer "die Politik" in solchen Fällen herhalten muss. Eine gerechte Verteilung wird es nie in irgendeiner "wirtschaftlichen Situation" geben. Es wird immer mehr "kleinere Verlierer" geben, leider!

Ich drücke euch weiterhin die Daumen! ;.-)

1848 blau-weiße Grüße

04.07.2020 - 17:10 - Außenverteidiger

Eigentlich ist die Situation bei uns, wie sie sein sollte. Fußball findet ausschließlich FÜR die Bürger/Fans statt. Sollten Vereine ohne Publikum überleben, stimmt etwas nicht. Deshalb ist unsere Situation aus Fußballersicht gut und RWE hat alles richtig gemacht. Bei uns sind die Fans wirklich wichtig und unser Verein koppelt sein Schicksal an uns Fans. Woanders wird man wohl verarsc*t, wenn über die Wichtigkeit der Fans gesprochen eird. Wie man sieht, sind sie nur störendes Beiwerk in manchen Ligen. :P

04.07.2020 - 16:55 - AuswärtsspielRWE

@ Idefix
Die Grundlage für unseren Etat von 6-7 Millionen € sind alles andere als nicht durchdacht. Wer die Entwicklung der letzten Jahre verfolgt hat der wird neidlos anerkennen das das Unternehmen RWE keine roten Zahlen geschrieben hat. der Etat ist und war den Gegebenheiten angepasst. Das Manko ist der sportliche Erfolg der nicht im Einklang steht.
Das wir ein 4. Ligist mit Profistrukturen sind kann man uns vorwerfen aber das spielt gar keine Rolle. Das RWE eine Grundlage des Geschäftes (Einnahmen durch spiele vor Zuschauern) und damit ein Großteil der geplanten Einnahmen wegbrechen ist keinesfalls Selbstverschudet.
Hier ist einzig allein
das Virus und deren Auswirkung dran schuld.
Was es zu bemängeln gibt ist die Ungleichheit mit der Gelder ausgeschüttet werden. Die erste bis dritte Liga bekommt einiges an Geldern in den hintern geschoben. Dabei spielt es keine Rolle ob sie in der Vergangenheit über ihre Verhältnisse gelebt haben oder nicht. Ab den sogenannten Amateuren (egal in welcher Sportart) werden die Vereine größtenteils vergessen. Hier fließen keine oder sehr geringe Gelder, größtenteils mit der Pflicht sie mit Zinsen zurückzuzahlen.
Viele sehen in den Worten von Uhlig das jammert und heult. Dies ist keinesfalls so. Er spricht nur das an was jeder sehen kann. Nämlich das viel Geld verteilt ohne sich Gedanken darüber zu machen wie man es optimal verteilen kann.

@Carlos
vielleicht sollten man versuchen Statistiken die man anführt auch zu verstehen.
Hier wurde schon angemerkt das diese Statistik eben nur den Ist Zustand wiedergibt, was wäre gewesen wenn wir nichts getan hätten wir nicht, wie auch, betrachtet,
Wer sich mit dem Thema beschäftigt sollte bitte auch zahlen aus den USA, Schweden, Brasilien etc. anführen. was der Richtige Weg ist mit einer Pandemie umzugehen wird sich erst in einigen Jahren zeigen. Erst wenn die Langzeitwirkung einer Krankheit bekannt sind können Statistiken angepasst und korrigiert werden. Nur dann ist diese Zahl Geschichte.

04.07.2020 - 16:34 - who-knows

Idefix a.D.

1. haben wir keinen 2. Liga Etat.
2. Sind wir gezwungen, Sicherheitsvorschriften auszuführen, die Vorgeschrieben sind.
Was denkst du, weshalb der ein, oder andere Verein ausweichen muss, wenn mehr Zuschauer erwartet werden?
3. Ab der Oberliga brauchst du einen getrennten Gästeblock!
Da werden von den Verbänden Strukturen verlangt die Geld Kosten, man muss Gelder an den Verband pro Zuschauer abführen,
aber jetzt, wo alles wegfällt, da ist kein Verband, keine Politik in der Lage den Vereinen zu helfen,
obwohl hier für das Gemeinwohl gesorgt wird.
In den oberen Amateurligen wird legal Geld bezahlt und ist durch Politik und Verbände gedeckelt.
Soll man jetzt ab sagen wir mal Landeslige, die Vereine hops gehen lassen???
Ich schreibe hier jetzt nicht für den RWE ( obwohl wir durch den Ausfall am meisten betroffen sind ) sondern allgemein.
Guck mal nach B'altendorf. Die denken darüber nach ihr Turnier ausfallen zu lassen
und merken gleichzeitig an, das dieses Turnier für ihren Etat enorm wichtig ist.
Vereine die Sommerfeste, oder sonstiges Veranstalten um Geld zu generieren, dass sie benötigen,
können auch nicht stattfinden.
Jeder Verein, von Kreisklasse C- !. Liga hat seine Last zu tragen. Der eine mehr, der andere weniger.
Die 1. und 2. Liga hat aber die Fernsehgelder, die sie am "kacken hält. Das haben die anderen Vereine nicht.
Von anderen Sportvereinen und Gesellschaften, z.B. Karneval möchte ich erst gar nich anfangen.

04.07.2020 - 16:09 - who-knows

@carlos...

traue keine Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Ich bringe ein anderes Beispiel.
"Betrachtet man die Entwicklung nach Kalenderwochen, so zeigen sich von der 13. bis zur 18. Kalenderwoche (23. März bis 3. Mai) erhöhte Sterbefallzahlen im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. In der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) war die Abweichung mit 14 % über dem vierjährigen Durchschnitt am größten. Auch die Zahl der COVID-19-Todesfälle, die beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet werden, erreichte in dieser Woche ihren Höchststand. "

Quelle
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

04.07.2020 - 15:56 - Ronaldo20

Wer über Uhlig meckert hat doch absolut keine Ahnung wie man ein Wirtsschafts unter nehmen führt

04.07.2020 - 15:50 - Außenverteidiger

@Carlos Valderama: Man kann dazu stehen wie du willst. Nur du vergleichst gerade eine Gesellschaft mit und ohne Coronabeschränkungen. Deine Aussage bestätigt das Ziel, keine höheren Todesopfer zu erzielen.
Wir sind vorher eigentlich viel zu sorglos durch die Gegend gelaufen. Das wir keine gesunde Gesellschaft sind, zeigen die Abwasseruntersuchungen. Gerade der Medikamentenkonsum ist gefährlich hoch. Von Übergewicht usw ganz zu schweigen.

Was mich dabei stört, ist diese Hysterie. Feiglinge kann keine Nation der Welt gebrauchen. 2015 war für das Land wesentlich schlimmer. Langfristig zumindest.

04.07.2020 - 15:35 - Idefix a.D.

Moin, moin zusammen!
Liebe RWEler,
ich würde mich riesig freuen, wenn der RWE schnellstmöglich wieder in Liga 2 kicken würde - alleine schon weil ihr Fans das verdient hättet (und ich in den 90igern sehr häufig auch Spiele von RWE an der Hafenstr. sehr gerne verfolgt habe). Aber, die Medaille hat hier leider auch 2 Seiten. Ohne EUCH und dem VEREIN jetzt nahe treten zu wollen - es ist sicherlich für das Land schon schwierig die Erst-, Zweit- bzw. Drittligisten "aufzukommen" (was schon schlimm genug ist). Hier handelt es sich allerdings um Profi-/Berufsfussballer. Die Regionalliga "ist lediglich der höchste Amatueurbereich", wo die "Spieler eigentlich noch einen Hauptberuf haben sollten. (ich weiß - Wunschgedanke ;-)) Seit einigen Jahren versucht "ihr" sportlich nach oben zu kommen und scheitert nicht selten an falschen Personalentscheidungen, was dann auch hier und da wieder auf die sportliche Ausrichtung zurückfällt.
Ihr habt einen zweitligareifen Zuschauerschnitt aber benötigt für die Mannschaft auch einen Zweitliga-Etat. Der Etat und die Spielklasse stehen nicht gerade auf Augenhöhe!

Allerdings würde ich es gelassener Sehen, wenn Vereine aus der Regionalliga wie RWO, RWE oder Aachen eine "Landesbürgschaft" erhielten, als ein Erstligist aus eurer Nachbarschaft!

Nichts desto trotz - Marcus Uhlig macht das gar nicht so Falsch auf diese Problematik hinzuweisen, auch wenn es am Ende wenig erfolgreich sein wird.
Für kommende Saison wünsche ich euch den einen oder anderen Sieg mehr, dass der Zwischenschritt "3tte Liga" im nächsten Jahr endlich gestartet werden kann. ;-)

1848 blau-weiße Grüße

04.07.2020 - 15:29 - Carlos Valderrama

Die wichtigste Information in diesem Zusammenhang: laut Statistischem Bundesamt gibt es ÜBERHAUPT KEINE SIGNIFIKANTE HÄUFUNG BEI DEN TODESFÄLLEN IN 2020, verglichen mit den letzten Jahren.

Könnt ihr selber lesen: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

Man kann sich aber trotzdem sicher sein, dass sich immer noch genug Trottel und Deppen finden, denen Propaganda wichtiger ist als Fakten. Wir wissen alle, wen ich z. B. meine.

Diejenigen, die sich (trotz besserem Wissens aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit) immer noch in totaler Naivität der hysterischen "WIR WERDEN ALLE STERBEN" Propaganda Glauben geschenkt haben, können jetzt mal anfagen, umzudenken. Für die üblichen ideologisch Verbrämten Vollidioten besteht allerdings keine Hoffnung - für die ist die tägliche Lüge am wichtigsten, nicht die Wahrheit.

04.07.2020 - 15:19 - AuswärtsspielRWE

Uhlig hat recht. Bürgschaft für einen Pleite Club der unter normalen Wirtschaftlichen Prüfungen niemals einen Kredit der KFW bekommen dürfte. Das sowas von der Politik genehmigt wird ist schon etwas verwirrend.
TV Gelder von 3000 € Pro Verein und Saison sind natürlich sehr üppig. Eine Unterstützung der 4 Liga und darunter durch den DFB oder die Verbände ist nicht abzusehen, sehr wahrscheinlich auch nicht gewollt.
Argumente wie wir (RWE) hätten schlecht gewirtschaftet und als Argument die Trennung von Tiez dabei zu nennen ist mehr als absurd.
Das Uhlig einen Verlust durch die 6 fehlenden Heimspiele mit ca. 2,5 Mio beziffert ist richtig und nachvollziehbar. Damit meint er den Verlust an Geldern von Sponsoren und Einnahmeverluste durch Ticket und sonstige Einnahmen rund um ein Spielt.
Das Fans und Sponsoren zu Ihrem Verein stehen hat nichts damit zu tun das die Zahl von 2,5 Mio Kaufmännisch betrachtet Richtig ist. Das man hier vor allen den Hut zeihen muß die unseren Verein durch Geisterspiele, virtuelle Würste und Biere usw. am Kacken halten steht außer Frage und zeigt welche Kraft in diesem Verein steckt.
Wer also hier immer und immer wieder meckert über Uhlig und seine Aussagen der sollte diese nicht lesen und gleichfalls nicht Kommentieren. Uhlig kämpft für unseren RWE und das macht er sehr gut. Dafür gilt es Lob und Anerkennung zu zeigen und nicht ständig zu motzen.
In diesem Sinne
NUR DER RWE

04.07.2020 - 13:56 - derdereuchversteht07

Letztendlich sind die Auswirkungen für die neue Saison noch gar nicht abzusehen.
Wie wir alle wissen gab es einen Meister aber keine Absteiger.
Dadurch sind viele Gruppen aufgebläht.
Aber welche Auswirkungen könnte das haben?
In der Regel haben alle Vereine weniger Geld im Portemonnaie.
Eventuell weniger Sponsoren, keine Einnahmen durch Zuschauer (Tickets, Getränke und Essen), mehr Kosten, weil mehr Spiele und die Mannschaft wird auch teurer, weil mehr Spiele.
Die Einnahme Quellen der Vereine werden in Bereichen abnehmen die man heute noch nicht auf dem Schirm hat.
Wer hier nicht gesund wirtschaftet wird sein blaues Wunder erleben.
Von da her muss man nächste Saison das ein oder andere befürchten.
Na ja, aber der Verband hat ja alles gut durchdacht und steht den Vereinen wie immer zur Seite.
Mal im Ernst mit Hilfe sollten wir nicht rechnen.
Dafür sind wir (dritte Liga, Regio. Oberliga) schon zu weit abgehängt, da können die da oben unsere Hilferufe schon nicht mehr hören.

04.07.2020 - 12:42 - Niederrheiner 1907

Uhlig hat doch recht .!!!
Wer nicht kämpft hat schon verloren .. !
Gutgemacht Uhlig weiter so .!
Glückauf
nur der RWE!

04.07.2020 - 12:38 - Doc RWE

Wie hoch war den die Abfindung für Titz Horst 15.? Aber wenn Uhlig schlecht gewirtschaftet hat, was haben den dann erst die anderen Unternehmen in der freien Wirtschaft gemacht? Oder die Bundesregierung mit ihrem Nachtragshaushalt? Wenn Du die Pandemie und die wirtschaftlichen Folgen daraus vorausgesehen hast. Dann herzlichen Glückwunsch. Der Name Nostradamus würde dann besser zu dir passen.

04.07.2020 - 12:34 - Ronaldo20

Horst H es waren noch 6 Heimspiele was reden Sie für einen Schwachsinn
Das sind 6000 Tausend zahlende Zuschauer plus 5000 Dauerkarten sind 11000 Zuschauer jetzt kommt noch essen und trinken dazu plus was im Fanshop gekauft wird
Da reden Sie von schlecht gewirtschaftet? Haben sie nicht alle Tassen im Schrank
Herr Uhlig hat sehr gut wenn nicht hervorragend gewirtschaftet da er das Geld vom Sponsor nicht gebraucht hat
Wer sich schämen sollte sind sie so ein scheiß und Unwahrheit zu schreiben der Verein ist gesundeste Verein in der Regionalliga
Wer sagt das Geld für BigT geflossen ist ? Sie haben absolut keine Ahnung

04.07.2020 - 12:23 - TorschreiRWE

@ who-knows
Das habe ich mich auch gefragt.

04.07.2020 - 12:16 - who-knows

Wo sind denn die ganzen Kommentare vom 03.07.2020 - 23:12 Uhr - bis ca. 04.07.2020 - 0:15 hin???

04.07.2020 - 12:14 - TorschreiRWE

Derby ' s sollten um vor möglichst vielen Zuschauer zu spielen erst zum Ende der Hinserie stattfinden. Traue den Verantwortlichen aber dieses Fingerspitzen Gefühl nicht zu.

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04.07.2020 - 11:57 - Horst H

Von RWE hört man immer nur mimimi und schuld sind immer die anderen. Obwohl alle Angestellten in Kurzarbeit sind und etwa 5 Heimspiele weg gebrochen sind schwadroniert Uhlig was von 2,5 Millionen Verlust. Wenn das stimmt hat er schlecht gewirtschaftet. Das Geld vom Sponsor ist noch gar nicht angefasst worden aber sich über die Politik beschweren. Unverschämtheit. Geld für die Abfindung von BigT und dem ganzen Trainerstab wad ja auch da. Und dieses Geld aus dem Fenster werfen soll jetzt hinter Corona verschleiert werden. Millionen sind in Kurzarbeit und der Steuerzahler soll für die Misswirtschaft eines Regionalligisten aufkommen. Uhlig sollte sich schämen

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04.07.2020 - 11:46 - Doc RWE

So siehts aus Aussenverteidiger. Warum spielen wenn keiner ins Stadion darf.

04.07.2020 - 10:45 - Außenverteidiger

Äh ist es nicht logisch ohne Fans nicht zu spielen? :D Worüber reden wir? Bald können eir Fußball auch ohne Ball spielen?
Die Beschwerde ist vollkommen richtig. Wenigstens einen rechtlichen Rahmen muss die Politik schaffen. Dafür wurden sie gewählt. Ob man monetäre Hilfen anbietet ist eine Sache der vorhandenen Steuergelder.

04.07.2020 - 10:18 - Doc RWE

Guten Morgen.
Wenn ich lese der Uhlig hätte sich geweigert ohne Zuschauer zu spielen.
War Rot Weiss Essen der einzige Regionalligist der kein Spiel ohne Zuschauer gespielt hat? Soweit mir bekannt ist ,ist in allen Regionallligen die Saison vorzeitig abgebrochen worden. Ist doch völlig Legitim und auch der Job von Uhlig sich Gedanken zu machen und Konzepte zu erarbeiten um vor Zuschauer zu spielen. Welcher Sponsor zahlt den Geld wenn zb die Bandenwerbung keiner sieht ausser die Spieler und die Mannschaftsbetreuer?
Das Hygiene-Konzept wie es in den ersten drei Ligen angewendet wird um ohne Fans zu spielen ist doch darunter garnicht möglich wenn es keiner bezahlt .
Mit dem Impfstoff muss man leider abwarten. Aber soweit mir bekannt ist laufen weltweit schon einige Testprogamme. Bloß wann der kommt weiß wohl noch keiner verlässlich.
Die nächste Saison wird wohl auch keine normale Saison. Leider.

04.07.2020 - 10:07 - SchwattWeiß

Jemand sollte dem guten Mann mal die Definition von "Systemrelevanz" erklären.

Fussball ist ein Sport für die, die ihn betreiben, und ein Freizeitvergnügen für die die hingehen. "Brauchen" (im Sinne von Systemrelevanz) braucht einen Fussballverein niemand.

Wenn ein Geschäftsunternehmen nicht mehr zu finanzieren ist, dann macht den Laden zu. "Systemrelevant", das ich nicht lache...

04.07.2020 - 09:39 - RWE-ole

Eine ernstgemeinte Frage an die Befürworter von Geisterspielen hier:
Was soll denn eurer Meinung nach passieren, wenn es niemals gelingen wird, einen Impfstoff zu produzieren ?

04.07.2020 - 09:29 - hoffi_1969

ist das jetzt Jammern auf hohem niveau? ist ja schön das er um hilfe ruft, aber was fehlt ihm denn jetzt genau? oder was will er? seine mitarbeiter befinden sich doch sicherlich in kurzarbeit. will er jetzt die 2,5 millionen von vater staat?

hat r schon beim verband eingereicht die ersten 5 monate der neuen saison nur auswärts zu spielen?
in der alten saison hat er sich ja geweigert, ohne zuschauer zu spielen.

natürlich kann man 5000 personen in ein 20000 Stadion schön verteilen, aber wie sieht es mit an-abfahrt aus, einlass, verpflegungsständen und toiletten?
was eine pandemie bedeutet sieht man doch nun bei tönnies, möchte rwe auch so ein imageschaden davon tragen?

04.07.2020 - 09:28 - Re(W)nE

Aufstieg2020, Herr Uhlig spricht nicht nur von RWE. Man muss nur den Artikel lesen, um das herauszufinden.

"Was Uhlig fehlt, ist der Support aus der Politik, für RWE und alle gleichgesinnten Klubs."
"... ,dass man sich um Vereine wie uns, Rot-Weiß Oberhausen und Alemannia Aachen kümmern möchte. Vereine, die ich als absolut systemrelevant erachte in ihren lokalen Regionen."

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04.07.2020 - 09:25 - lapofgods

"Es ist zwar von einem Konjunkturpaket über 200 Millionen Euro die Rede, aber dieses Geld wird wieder nur die 1. und 2. Bundesliga sowie die Drittligisten erreichen."

Da erzählt Uhlig Unsinn. Das Geld soll den Profivereinen der ersten und zweiten Ligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball sowie der dritten Fußball-Liga zugute kommen. Auch die Profiteams der Frauen können Hilfen beantragen. Es geht also nicht "wieder nur die 1. und 2. Bundesliga". Und die Vierte Liga ist nun mal keine Profiliga. Sonst meldet sich noch irgendein Landesligist, der auch eine teure Mannschaft hat.

https://www.deutschlandfunk.de/bundestag-200-millionen-euro-nothilfe-fuer-sport-profiligen.1939.de.html?drn:news_id=1147196

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04.07.2020 - 09:24 - Tradition07

Lapa, du wirst es erst verstehen, wenn dein MSV die Falltuere eine Liga tiefer genommen hat. Was ich übrigens sehr schade fände.
Wenn ihr dieses Jahr nicht aufsteigt, wird es schon eng, da werden euch die paar kroeten Hilfe auch nicht helfen. Wenn ihr nämlich ohne Zuschauer spielen müsst...man sieht ja gerade, dass genau diese Vereine auch sportlich Probleme haben, die sonst Support haben. Aber labe dich weiter daran, uns alles schlechte zu gönnen, wenns dir so viel Spass macht. Verstehen muss man das nicht.

Zu corona kann man verschiedener Meinung sein. Wie übrigens die virologen auch verschiedener Meinung sind.
Ich bin kein Fachmann, vom gesunden Menschenverstand wird aber wird nix passieren, wenn man die Zuschauer kontrolliert und reduziert ins Stadion laesst. Natürlich darf man die stehplatz-fankurven erstmal nicht öffnen. Aber Sitzplätze mit ner jeweils leeren Reihe dazwischen, wo soll das Problem sein...

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04.07.2020 - 09:19 - Oldschool

Herr Unlig hat absolut Rech Der Mann hat Eier und versucht alles für unseren RWE und auch für andere.

Es gibt schlichtweg keine Lobby unterhalb der 3. Liga. Da ist man auf sich allein gestellt. Bestes Beispiel ist doch die Landesbürgschaft für das blaue Pack.

@lapofkkotz
An deiner Stelle würde ich den Ball ganz halten. Deine gestreiften Esel steht ebenfalls das Wasser bis zum Hals, obwohl die in der Dritten sind. Aber was will man von dir kleiinem Wicht schon erwarten. Das sagen sogar deine eigenen Leute, gruß an MSV-Oldi

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04.07.2020 - 09:11 - Gregor

Wir werden es bald erleben, wie einige Vereine von der Bildfläche verschwinden werden. Und das nicht nur in der Regionalliga, sondern auch in höheren Ligen. Fußball wird weiter noch für längere Zeit ohne Zuschauer stattfinden müssen. Wie naiv müssen manche sein die glauben, dass die nächste Saison wieder normal verläuft. Weltweit ist der Virus weiter auf dem Vormarsch. Die Lockerungen in Deutschland werden dazu führen, dass es uns spätestens im Herbst knüppeldick erwischen wird. Und dann kann es ganz schnell wieder vorbei sein mit Fußball. Auch mit Geisterspielen. Überall wo Menschen dicht aufeinander treffen, verbreitet sich der Virus rasant. Tönnies und Co. lassen grüßen. Ein gefülltes Fußballstadion ist da der ideale Ausgangspunkt für weitere Verbreitung des Virus. Meiner Meinung nach kann und darf es solange keine Fußballspiele mit Zuschauern geben, solange man die Verbreitung des Virus nicht gestoppt hat. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Alles andere wäre grob fahrlässig.

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04.07.2020 - 08:04 - Pevenage

Es ist in der Tat erstaunlich und vor allem widersprüchlich, was die Politik von Merkel, Söder und Co. seit Corona bzgl. Sport/Fußball veranstaltet.

Das übliche Spannungsfeld in Sachen Politik/Fußball aus der Lebenserfahrung ist folgendes:

1. Die Politik braucht den Massensport, um das Volk von den wahren Problemen im Staat abzulenken nach dem Prinzip "Brot und Spiele".

2. Die Kartenkäufer generieren durch ihren Karten- und Stadionkonsum Steuereinnahmen, von denen auch die Politiker bezahlt werden.

Aktuell fallen 1. und 2. weitgehend aus, auch wenn die Geisterspiele 1. - 3. Liga teilweise diese Funktionen erfüllen. Ab Liga 4 gilt aber das Prinzip "Brot und Spiele" mindestens genau so. Die Politik schädigt sich also selbst nach den herrschendden bisherigen Prinzipien.

Man fragt sich also, was die wahren Gründe der Politik für den "shutdown" hierfür sind. Die Sorge um die "Gesundheit des Volkes", wie behauptet, ist es jedenfalls nicht. Wer das glaubt, der glaubt auch den Weihnachtsmann. Wenn dem so wäre, müsste man auch Alkohol, Nikotin, Autofahren etc. z. B. sofort verbieten.

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04.07.2020 - 07:58 - rotweissmarkus

Wir gehen am 1 Spieltag wie immer einfach nach RW hin und basta, ja gut die Maske kann man ja mitnehmen .
!0 - 14 000 werden erwartet .

04.07.2020 - 07:42 - fdm1980

Uhlig hat doch recht. Überall gibt es für Unternehmen Rettungsschirme.
Auch wenn es Viertligisten sind, sind es Steuerlich gesehen Unternehmen. Sie nehmen Umsatzsteuer ein und führen fiese ab. Zahlen Gewerbesteuer und Körperschaftssteuern. Dazu kommt die Lohnsteuer für Ihre Angestellten.
Es scheint so, als wenn viele noch meinen würden, das Vereine keine Steuern zahlen würden.
Also Rettungsschirm auch für Viertligisten.
Hab diese Corona Diskussion satt. Haben gerade mal noch 10 000 infizierte. Todesrate sinkt rapide. Alsowarum nicht wieder normalisieren. Und ein Impfstoff hält nur ein maximal zwei Jahre. Wie auch bei der Grippe. Und wer läßt sich alles gegen Grippe impfen?
Lockdown beenden jetzt. Sonst sterben mehr Menschen an den Auswirkungen des Lockdown als an Corona.

04.07.2020 - 06:52 - Er_weh_eh

Wenn Uhlig über Wasser gehen könnte, würde es einige geben, die mit dem Finger auf ihn zeigen und sagen würden: „Jetzt guckt euch den an! Schwimmen kann der auch nicht.“

Uhlig und Sommers, sind gefühlt die einzigen, die den Mund, für alle anderen mit, auf machen.

04.07.2020 - 06:22 - Red-Whitesnake

Wenn man es als Normalo-Fußballfan betrachtet, dann ist es doch genauso wie Herr Uhlig gesagt hat. Natürlich hat er jetzt ein paar Vereine namentlich nicht erwähnt, aber so ist es. Mir fällt jetzt hauptsächlich der WSV ein.
Wenn es dann im September wieder los gehen sollte, dann bin ich echt mal gespannt wie nach und nach der Aufschrei der Vereine kommen würde, wenn keine Zuschauer ins Stadion dürfen.
Und ich meine jetzt nicht 10% von der jeweiligen
Stadionkapazität.
Mach' das selber mal in der Bundesliga Vereinen wie Dortmund und Gelsenkirchen klar.
Und vor allem dem Fan... du darfst rein, oder dir ne Karte kaufen und die nächsten 10 nicht.
Das ist doch abenteuerlich.
Deswegen finde ich den Fingerzeig vom Chefkoch völlig in Ordnung und richtig so.
Wer natürlich mit 500-1000 Zuschauern kalkulieren und planen kann... dem ist es natürlich völlig egal was da angesprochen wird.
Der denkt sich natürlich... boh, watt hat er denn schon wieder?
Herr Uhlig..., weiter so und unangenehm bleiben, denn es geht schlichtweg um die Existenz von einigen Fußballvereinen mit größeren Zuschauerzahlen unterhalb der der dritten Liga.
Wer natürlich darauf verzichten kann, der wird müde schmunzeln, aber das kann ihnen dann auch egal sein.

In diesem Sinne... hoffen wir für RWE07 und andere Clubs nur das Beste.

03.07.2020 - 23:59 - TorschreiRWE

Bei der Gestaltung des Spielplan ' s muss ein Detail , die Derby ' s erst zum Ende der Hinrunde anzusetzen um vor möglichst vielen Zuschauern zu spielen bedacht werden.

03.07.2020 - 23:57 - am Zoo

So, Kumpels nach leckerem grillen auf dem Weg nach Hause.
Artikel gerade gelesen... toll!!!
Der Mann sollte als nächster Bundeskanzler kandidieren.
Schmunzel... Vermutlich werden später einige RWE Fans zustimmen...
Allen eine gute Nacht

03.07.2020 - 23:44 - heat

ich als rwe-fan fand manche von uhligs vorstössen auch blöde, hier hat er aber recht. es geht ihm hier auch nicht um rwe selber, sondern auch um alle anderen vereine, die große gefahr laufen vor die hunde zu gehen. man muss schon ziemlich dumm sein um das nicht aus dem artikel herausnehmen zu können.

@ tradition07

deine zweite idee ist besser. die scheisse wird meines erachtens eh zu schnell geöffnet, man ist noch längst nicht aus dem schneider.

03.07.2020 - 23:12 - Doc RWE

Der Uhlig hat doch Recht. Soll er den Mund halten und warten bis der Laden Zugemacht wird?

03.07.2020 - 23:04 - Tradition07

Dieser Präsident ist ein Glücksfall fuer uns!!
Er traut sich was, geht auch überregional an die oeffentlichkeit. So muss es sein, weil er Recht hat. Der Teufel scheisst immer auf den gleichen Haufen....

Was spricht denn dagegen, in einem 20000 Mann Stadion 5000 Leute rein zu lassen?
Wen soll man denn damit gefaehrden?

Ich wuerde anfangen Dauerkarten zu verkaufen fuer 18 Heimspiele... Wenn dann die ersten Spiele geisterspiele werden, was solls... Ab Oktober sollte es dann wieder mit Zuschauern im Stadion los gehen.
Und wenn nicht, dann macht nen livestream, den man per Ticket erwerben kann. Ich wuerde dafuer den regulären Preis bezahlen, dann setz ich mich auf die Couch und mach mir nen stauder auf dabei... Besser als nix und Hauptsache der rwe geht nicht pleite!

03.07.2020 - 22:58 - Aufstieg2020

Wie konnte die Politik nur den RWE vergessen.
Ist ja unglaublich.
Uhlig wird mir immer unsympathischer.