RWE-Boss Uhlig hofft auf Özil-Wechsel

11.12.2018

RL West

RWE-Boss Uhlig hofft auf Özil-Wechsel

Foto: Michael Gohl

Die Wechsel-Gerüchte um Mesut Özil verfolgt auch Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen mit Interesse. 

Denn: Sollte der ehemalige RWE-Jugendspieler England in Richtung anderer Länder als Deutschland und Spanien – hier spielte Özil nämlich bereits – verlassen, dann würde neben Schalke und Bremen auch der Essener Viertligist als einer von drei Özils Ausbildungsvereinen an der Ablösesumme partizipieren.


Rot-Weiss Esen hat in der Vergangenheit bei den Özil-Transfers schon mächtig abkassiert. Das hatte der Klub von der Hafenstraße dem Solidaritätsmechanismus in den Statuten der FIFA zu verdanken. 270.000 Euro flossen für seinen Wechsel von Werder Bremen zu Real Madrid (2010) auf das Konto der Bergeborbecker. Für den Transfer von den Spaniern zu seinem aktuellen Verein Arsenal London waren es sogar 639.000 Euro. Stolze Summen für den Viertligisten, der jeweils 1,5 Prozent der Ablösesumme erhielt. Auch der FC Schalke 04 und Werder Bremen verdienten als ehemalige Vereine Özils mit.

Aktuell berichten diverse Medien, dass Özil für rund 28 Millionen Euro zu Inter Mailand wechseln könnte.

Marcus Uhlig, wie werden die Wechselgerüchte um Mesut Özil bei RWE wahrgenommen?
Natürlich bekommt man die Meldungen mit. Das ist es aber auch schon – nicht mehr und nicht weniger. Niemand kann aus der Entfernung gerade seriös bewerten, ob überhaupt bzw. wann da was in welcher Konstellation passiert. Deshalb bewegen wir uns nach wie vor im spekulativen Bereich. Und aus diesem Grund bringt es nichts, sich damit jetzt näher zu beschäftigen, als – wie der Rest der Fußball-Öffentlichkeit auch – die Sache sicherlich gespannt weiter zu verfolgen.
 
Wieviel Prozent würde RWE denn an der Ablösesumme partizipieren?
Wenn es sich um einen Spielerwechsel handelt, die vor Ablauf eines Vertrages vollzogen wird und damit eine Ablöse-Summe fällig wird, dazu dieser Wechsel noch verbandsübergreifend geschieht, es sich bei dem neuen Verein also zum Beispiel um einen Club aus Italien handelt, dann kommen fünf Prozent der Ablösesumme in einen Topf. An diesem würde RWE anteilig nach einem bestimmten Schlüssel partizipieren – genau wie die anderen Clubs, bei denen der Spieler zwischen seinem 12. und 23. Lebensjahr gespielt hat. 

Ihr Vorgänger Michael Welling hatte mal gesagt, dass er bei einem erneuten Özil-Wechsel den RWE-Fans Freibier ausschenken würde. Ist das Versprechen auch unter Marcus Uhlig noch aktuell?
Wenn es wirklich dazu kommt, dann steht dieses Versprechen selbstverständlich! Ich bin mir sicher, dass wir dann gemeinsam mit der Stauder-Brauerei eine schöne Überraschung für unsere Fans organisieren werden. 

Autor: Krystian Wozniak

Kommentieren

13.12.2018 - 05:58 - moselaner

Eine schöne Überraschung wäre es,wenn rwe mal eine erfolgreiche Saison spielen würde!

12.12.2018 - 00:30 - RWE Hans

Die Kohle sollte in neue Verstärkungen investiert werden mein Bier zahle ich selbst punkt Dekadenz pur oder WaTT

11.12.2018 - 18:43 - faser1966

Wem Interessierts ? Die Gelder sind für Abfindungen und für Freibier verplant.

11.12.2018 - 16:30 - Vok

Özil wird wohl nach den neusten Medienberichten zur eSporttruppe des KFC Uerdingen wechseln (ablösefrei)

11.12.2018 - 16:18 - Ronaldo20

Das sind Reporter das ist ihr täglich Brot die tun nichts anderes und gehen ihre Arbeit machen Ohne Artikel Arbeitslosigkeit

11.12.2018 - 16:02 - Brückenschänke

Der xxxxte-Bericht des RS zu einem "Wechsel-Gerücht."

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