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RWE: 54-maliger Drittliga-Verteidiger im Training

28. September 2020, 08:50 Uhr
Felix Weber hat in seiner Karriere noch nie für einen anderen Klub als den TSV 1860 München gespielt. Foto: firo

Felix Weber hat in seiner Karriere noch nie für einen anderen Klub als den TSV 1860 München gespielt. Foto: firo

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen könnte noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. In den kommenden Tagen wird ein ehemaliger Drittligaspieler am RWE-Training teilnehmen.

Rot-Weiss Essen könnte sich in den nächsten Tagen noch einmal verstärken. Wie RevierSport erfuhr, hat der Klub ein Auge auf einen Innenverteidiger geworfen. Im Visier: Felix Weber, ein 25-jähriger Innenverteidiger, der zuletzt beim TSV 1860 München unter Vertrag stand.

Der 1,85 Meter große Abwehrspieler hat sich nach unseren Informationen bereits mit den sportlichen RWE-Verantwortlichen um Trainer Christian Neidhart und Sportchef Jörn Nowak getroffen. 

Weber, der seit Juli ohne Verein ist, wird in Essen ab Dienstag am Mannschaftstraining teilnehmen, wie Sportdirektor Nowak gegenüber unserer Redaktion bestätigt: „Da sich Marco Kehl-Gomez auch unter Christian Neidhart im zentralen Mittelfeld etabliert hat und wir so mit Alexander Hahn und Daniel Heber nur zwei gelernte Innenverteidiger im Kader haben, nutzen wir die Gelegenheit, mit Felix Weber einen drittligaerfahrenen Innenverteidiger im Trainingsbetrieb zu integrieren. Felix hat so die Möglichkeit, mit einer Mannschaft zu trainieren und ein gutes Fitnesslevel zu erreichen. Das ist eine Win-Win-Situation.“ Aktuell haben die Rot-Weissen mit Jonas Hildebrandt hinter dem gesetzten Duo Heber/Hahn nur eine Option in der Abwehr-Zentrale in der Hinterhand.

Verpflichtung durchaus möglich

Ob Weber letztendlich in Essen bleibt, oder woanders unterschreiben wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Weber könnte aber durchaus eine interessante Option sein. Der Rechtsfuß gilt als zweikampfstarker Abwehrmann und hat in seiner Karriere bereits bei den "Löwen" aus München seine Klasse bewiesen. In der Regionalliga Bayern absolvierte der ehemalige 1860-Kapitän 107 Spiele für den TSV und lief auch 54 Mal in der 3. Liga für die "Sechziger" auf.

Er ist seinem Heimatklub immer treu gewesen und spielte in seiner Karriere noch nie für einen anderen Klub. Ob es zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Ruhrpott-Klub und dem Münchner Jungen kommen wird, werden die nächsten Tage zeigen.

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28.09.2020 - 18:56 - TorschreiRWE

Ist ja eine richtige Kante der Felix Weber.

28.09.2020 - 17:41 - frankiboy5l

"Löwen" aus München
1860-Kapitän
für den TSV
für die "Sechziger" auf.
Heimatklub - Ruhrpott-Klub
dem Münchner Jungen

Hat der Chef gesagt, immer nur RWEs in der Headline reicht nicht mehr,
einwozi 1, sei mal ein bisschen kreativer.

28.09.2020 - 17:20 - derdereuchversteht07

Wie kann man es dir nur erklären?

28.09.2020 - 17:13 - Labernich

Man muss sich fragen, was viele hier so den Tag über treiben, bei dem was so diskutiert wird. Trefft euch doch mal und tauscht euch aus. Einige scheinen ja hier gut zu harmonieren. Lach...

28.09.2020 - 17:10 - derdereuchversteht07

Hildebrand kann Innenverteidiger und defensives Mittelfeld.
Wenn mich aber nicht alles täuscht ist Hildebrand bei uns im defensiven Mittelfeld eingeplant.
Von da her würde die Verpflichtung schon Sinn machen.
Einen großen Kader werden wir definitiv brauchen, wenn die Saison durchgespielt wird.
Und die „Pokalspiele“ kommen ja auch noch.
Man darf jedenfalls gespannt sein wer noch kommt und geht.

28.09.2020 - 15:20 - RWEimRheingau

Ich weiß ja nicht was Du so den ganzen Tag treibst, aber ich für meine Wenigkeit kann sagen, ohne Freude an meiner Arbeit ( na klar, mal mehr mal weniger, ganz nach persönlicherVerfassung) könnte ich in meinem Beruf nicht erfolgreich sein und mit Verlaub ich bin es. Von Spaß hast Du ganz exklusiv gesprochen, ich hingegen von Freude. Spaß habe ich wenn mein Verein erfolgreich ist oder zumindest alles daransetzt und ich Kumpels im Stadion treffe. Alles weitere Deines letzten Beitrages lasse ich unkommentiert, da wir hier nicht auf „Augenhöhe“ diskutieren können und ich nicht beurteilen kann, welchen Ursprungs Deine für mich am Thema vorbeigehenden Ausführungen sind.

28.09.2020 - 14:59 - Außenverteidiger

@Rheingau: Ich weiß nur, dass es genauso effizient ist. Deine Studien kenne ich. Schau dir mal die Herausgeber an und in welchem Umfeld sie geforscht haben. Ein sehr theoretischer Rahmen. Würden diese Studien stimmen, wären wir niemals so reich geworden und den Profifußball hätte es nie gegeben. In vielen Ländern ist der Fußball die einzige Chance zu wohlstand zu gelangen. Denke da ist der Spaßfaktor sekundär und wir haben viele Superstars aus armen Regionen. Oftmals hängen ganze Familien an den Einnahmen. Dort herrscht ein Existensdruck und kann dieser Spaß machen? Trotzdem funktionieren die Spieler.

Bei Sportlern bieten Regime wie das kommunistische Planwirtschaftssystem der DDR, liberal orientiert wie die usa, Russland, China usw beste Beispiele bei den Olympischen Spielen, dass man mit harter Arbeit und weniger Spaß einiges erreichen kann. Warum? Weil es deren Beruf ist.

Das Problem bei Freudegedanken? Irgendwann gibt´s eine Krise und man muss trotzdem funktionieren. Sind die Angestellten nur auf Spaß programmiert kommen sie mit Druck usw weniger gut klar. Am Ende steht das logische Scheitern. Der Antrieb auch ohne Spaß der beste Spieler zu sein, sorgt erst für den positiven Spaß push. Ist er ohne Spaß gut, kann er mit Spaß richtig explodieren. Erst kommt die Pflicht, dann der Spaß in unserer Arbeitswelt.

Selbst wenn der Spaß weg ist, bezahlt der Verein sehr viel Geld. Ich bezahle meinen Eintritt für Erfolgserlebnisse und nicht für den Spaß unserer Angestellten.

28.09.2020 - 14:36 - RWEimRheingau

AV, Deine eigenwilligen Meinungen kannst Du gerne haben und auch behalten! Aber erwiesener Maßen ist Arbeitsleistung effizienter wenn der Arbeitnehmer Freude an dem hat, was er macht und das gilt auch für Sportler, vielleicht sogar noch mehr für Sportler. Du solltest mal die Landserhefte in die Tonne kloppen und Dir Literatur über Arbeitspsychologie besorgen.

28.09.2020 - 14:34 - Ronaldo20

Ich glaube das die Verantwortlichen wissen was sie ausgehen können und was nicht
Und welchen Spieler wir noch brauchen wissen Sie glaube ich auch am besten
Wie im Artikel beschrieben ist es auch notwendig Verletzungen oder rote Karte kann schnell passieren
Beste Beispiel damals bei Pröger

28.09.2020 - 14:26 - RWEimRheingau

Tja, da bin ich ganz nah dran an elfmeterkillers Meinung, allerdings ist es natürlich schwierig die Kaderzusammensetzung bis ins Detail zu beurteilen. Ich kann nur hoffen, dass vernünftig gewirtschaftet wird, denn niemand weiß welche Auswirkungen die Pandemie noch haben wird. Man muss leider auch davon ausgehen, dass es vermutlich nicht alle Vereine schaffen werden zu überleben, wenn Zuschauer nicht ins Stadion dürfen und auch bei Sponsoren das Geld knapp wird.

28.09.2020 - 14:16 - Außenverteidiger

@Elfmeterkiller: Gute Laune brauchen die Spieler nicht. Wir sind keine Hobbytruppe. Der Beruf ist eine Pflicht. Geld gegen Leistung. Für Spaß ist jeder selber verantwortlich und sollte ihn im gesunden sozialen Umfeld suchen. Der Beruf kann, muss aber kein Spaß machen. (Man kann ja mal bei Putzangestellten, Einzelhandel oder Fleischindustrie nachfragen). Wer seine Konkurrenz überflüssig machen will, kann an sich arbeiten. Der Leistungssport ist ein Wettbewerb nach vorne, wo die Stärkeren gewinnen. In jeder Transferperiode müssen Spieler kommen und gehen, damit kein Schlendrian aufkommt.

Alle die über Verteidiger jammern:

https://www.youtube.com/watch?v=uPFXddDkQok

Szene Ingo Pickenecker ab 17:08. Kommentar Jürgen Röber ab Minute 17:25 zur Szene "sieht doch gut aus". Damals konnte man den leistungssport noch offensiver vertreten. Was meint ihr, wie es in der Kabine abging? :P

28.09.2020 - 14:09 - elfmeterkiller

Ich bin da bei Lumpi.
Warum haben wir die anderen Leute im Kader, der lt. Trainer, sportlichem Leiter und Vorstand auf „allen“ Positionen doppelt und teilweise sogar dreifach gut besetzt sein soll.
Wenn wir hier mit Grippe,Husten usw spekulieren dürfte bald auf der Tribüne eine zweistellige Anzahl von Spielern sitzen, die ja ohne frage auch Geld kosten.
Man sollte den Kader nicht noch mehr aufblähen.
Im übrigen dürfte es bei den Spielern, die z.Zeit auf den Positionen die Alternativen sind bestimmt für „gute Laune“ sorgen.
Wer weis was in der Pandemie noch alles auf uns zu kommt. Also sollte man auch wirtschaften, damit der Verein nicht wieder virtuelle Biere und Würste verkaufen muss.
Die Fans von RWE helfen ja wirklich immer aber wie lange geht das noch gut.
Ich finde der Trainer hat einen ziemlich großen und guten Kader und sollte damit auch arbeiten und zeigen, dass er etwas daraus machen kann.
Dabei denke ich auch noch an die letzten Verpflichtungen von Tietz, die während der Saison getätigt wurden und uns nicht weitergebracht haben.
Je mehr Spieler wir haben desto schwieriger wird es der Trainer haben und eine Stammformation, die uns stabilisieren könnte wird sich wieder ein mal nicht finden.
Wenn der Kader, den wir jetzt haben, nicht das hergibt was wir brauchen, haben die Verantwortlichen schlecht gearbeitet. Zeit genug war da.
Jeder Neue, der jetzt noch kommt, bringt nur Kosten und vor allem Unruhe.

28.09.2020 - 14:06 - Außenverteidiger

Lieber Spieler wie Pickenecker, Kurth, Fischer usw, als Schönlinge an der Hafenstraße. Die haben wortwörtlich richtig reingekloppt für den RWE.

28.09.2020 - 14:06 - Ronaldo20

Mi ihnen hat sowieso kein Bock auf Fußball

28.09.2020 - 14:02 - Außenverteidiger

Wie wäre es mal mit ein bisschen mehr Toleranz für unterschiedliche Fußballliebhaber? Bin ein Fan vom menschlichen Verhalten auf dem Platz, von Emotionen transformiert in Zweikämpfe. Zweikämpfe und Tacklings gehören zum Fußball dazu oder nicht? Die einen mögen schöne Pässe, andere tolle Dribblings und ich liebe wunderschöne, siegreiche und harte Zweikämpfe. Bei der eigenen Mannschaft und den Gegnern, damit unsere Truppe super motiviert ist.
Deshalb wurde ich RWE Fan. Wir hatten immer harte Hunde an der Hafenstraße, die Westkurve hat einen harten Mythos erschaffen, der aus eurer Sicht wohl total unsportlich ist. Ich liebe das raue Spiel im Ruhrpott. Wo liegt das Problem? In der Wortwahl? Soll ich Schickimicki oder klare Kante schreiben?

Der Spruch "So spielt man Fußball in Essen.", wurde nicht von mir entwickelt, sondern lediglich erlernt, sympathisch empfunden und weitergesungen. Wann kam das Lied noch einmal von uns Fans?

Ronaldo? Schon mal etwas von der Westkurve gehört? Schau mal auf Youtube nach. Heute ist immer noch jeder begeistert von der Hafenstraße. Wieso dürfen wir das Niveau/die Tradition nicht weiter genießen? Ich habe kein Bock auf einen geleckten Fußball.

28.09.2020 - 13:21 - Ronaldo20

Das richtige wäre wegsperren

28.09.2020 - 13:13 - RWEimRheingau

AV, was ist los mit Dir, Du schreibst vielleicht eine gequirlte Scheixxe! Kampfbestien, Prollosport und Gegner mit der Trage vom Platz schleppen, wenn das Dein Anspruch beim Fußball ist, bist Du definitiv bei der falschen Sportart! Ich empfehle Dir MMA, so ein richtig intensiver Käfigkampf und Du ganz dicht dabei (Sparring?), ich glaube das wäre das Richtige für Dich!

28.09.2020 - 12:56 - Ronaldo20

Ausenverteidiger wie schon gesagt Sie sind ein Monster und eine Schande für den Fußball
RWE sollten sie nicht in den Mund nehmen §. STADIONVERBOT

28.09.2020 - 12:44 - Red-lumpi

@- Außenverteidiger

Laß das Tilidin ausm Kopp....;-)

28.09.2020 - 12:28 - Außenverteidiger

Wäre eine ethisch saubere Sache. Bin für die Verpflichtung. Ein Urbayer, Leistungsträger in einem psychisch instabilen Verein, mehr Tore in der dritten Liga als die gesamte Offensive von uns zusammen. Mehr Einsätze in der dritten Liga, als fast das gesamte Team, nimmt man den Dennis mal heraus. Ein echter Zweikämpfer auf rechts. Bisher spielen wir mit guten Fußballern auf der LV und RV Position. Allerdings muss jeder Kampf schmutzig geführt werden. Mit Herze und Felix könnten wir Kampfbestien auf den Gegner loslassen.
Neben dem Aufstieg, Pokalsieg ist es ein großer Wunsch, wenn endlich ein Gegner mit der Trage vom Platz geschleppt wird. Wir brauchen wieder mehr Respekt im Prollosport Fußball. Der Song "So spielt man Fußball in Essen", wurde viel zu lange nicht gesungen. Ein Grund für unsere sportliche Stagnation.

28.09.2020 - 12:28 - Ostwestfale

Lumpi, Hildebrand ist ein defensiver Allrounder und kann ähnlich wie Kehl-Gomez sehr flexibel auf den Positionen agieren. Seine beiden Auftritte in der IV im Rückspiel gegen Lippstadt und in Haltern zeigten aber auch, dass er da nicht gänzlich Zuhause ist. Derzeit prüft RWE halt, ob der Weber machbar und sinnvoll ist, indem man sich ihn im Training anschaut. Also abwarten.

28.09.2020 - 11:03 - Red-lumpi

@ Ostwestfale

Wofür hat man denn eigentlich den Hildebrand geholt, für mich ein Top-Mann UND gelernter IV.`? Neuwirt kann auch IV, also sooo wenig Alternativen haben wir jetzt nicht auf der Position.

28.09.2020 - 10:49 - Anton Leopold

Außerdem steht die Erkältungssaison vor der Tür. Gegen Grippe kann man sich impfen (schon gemacht), gegen Rhinoviren gibt es nichts außer Geduld. Ein Schnupfen dauert mit Medikamenten eine Woche und ohne sieben Tage. Als Leistungssportler bist du erst einmal draußen.
Deshalb: Guter Mann, wenn man ihn bekommt.

28.09.2020 - 10:33 - Ostwestfale

Das eine schließt das andere nicht aus, Lumpi. Nur sollte man nicht darauf setzen, dass Heber und Hahn nonstop durchspielen können. Es drohen Gelbsperren, Verletzungen, notwendige Regenerationsphasen.

28.09.2020 - 10:25 - Red-lumpi

Mir wäre lieber, wir würden uns nach einen schnellen und dribbelstarken Außen umsehen, da haben wir meiner Meinung nach, die größten Defizite.

28.09.2020 - 10:08 - Ostwestfale

Das wäre eine durchaus interessante Personalie. Weber ist erst 25 und war dennoch auch noch im letzten Jahr Kapitän bei 60. Zur Rückrunde bzw. beim Restart war er verletzt, spielte aber die letzten Partien wieder durch. Seine Vertragsverlängerung soll laut Münchener AZ zunächst an nicht vorhandenen Mitteln gescheitert sein, dann habe man doch andere Leute geholt. Etwas seltsam. Einer der neuen Leute auf dieser Position ist Stephan Salger von Arminia, der noch über mehr höherklassige Erfahrung verfügt, aber auch schon 30 ist.
Wie auch immer, sollte das finanziell passen, dann darf man zuschlagen. Neidhart dürfte Weber aus der Dritten Liga gut kennen. Die IV ist bei uns eine Achillesferse, weil dünn besetzt. Weber dürfte körperliche Defizite haben und müsste wahrscheinlich erstmal aufgepeppelt werden. Dann aber dürfte er eine Hausnummer darstellen, zumal er auch RV spielen kann.

28.09.2020 - 09:26 - Anton Leopold

Hahn und Heber dürfte er kaum auseinanderreißen, aber als Ersatz wird er dringend gebraucht. Man wäre auch variabler, wenn man mal mit einer Dreierkette spielen will.