Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat für künftige Stadionbesuche der Führungsriege des FC Bayern ein in Corona-Zeiten angemesseneres Verhalten versprochen.

Bundesliga

Rummenigge verspricht: Bayern-Bosse künftig mit Abstand auf Tribüne

20. September 2020, 12:22 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat für künftige Stadionbesuche der Führungsriege des FC Bayern ein in Corona-Zeiten angemesseneres Verhalten versprochen.

„Wir sind uns alle einig, dass das Bild nicht vorbildlich war. Wir werden das ändern“, sagte Rummenigge am Sonntag in der TV-Sendung „Sky90“.

Beim 8:0 zum Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04 am Freitagabend in der Allianz Arena hatten die Vereinsvertreter der Bayern und auch der Gäste aus Gelsenkirchen ohne Abstand und Mund-Nasen-Schutz auf der Ehrentribüne eng zusammengesessen.

Rummenigge sprach auch von einem Missverständnis in der Auslegung der Corona-Vorgaben. Der 64-Jährige berief sich wie schon vor ihm sein Vorstandskollege Oliver Kahn auf Bestimmungen in der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die grundsätzlich einen Aufenthalt im öffentlichen Raum in Gruppen von bis zu zehn Personen gestattet. Aber er ergänzte einsichtig: „Beim nächsten Spiel werden wir den notwendigen Abstand halten, wenn das gewünscht ist.“

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte zuvor die Top-Funktionäre des FC Bayern für ihr Verhalten gerügt. Der CSU-Politikerin zufolge wäre es für die Münchner Führungsriege „klüger gewesen, wenn sie nicht so eng aufeinander gesessen wären – weil auch ausreichend Platz war“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

Rummenigge versicherte in der Talk-Sendung, das der FC Bayern den „gesundheitlichen Aspekten“ in der Corona-Pandemie Rechnung tragen wolle und werde. Wichtig sei dem Verein aber auch, möglichst bald wieder vor Publikum spielen zu können. Die Erlaubnis, gegen Schalke vor 7500 Zuschauern antreten zu dürfen, war wegen stark steigender Corona-Infektionen in München von der Stadt kurzfristig zurückgezogen worden. Der Umgang mit den Inzidenzwerten müsse klar geklärt werden. dpa

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren

20.09.2020 - 19:37 - Gatsby

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Beitrag wurde gemeldet

20.09.2020 - 18:30 - Herold

Da reicht es im Kopf nicht ganz, teure Uhren müssen bei Einfuhr nach Deutschland versteuert werden,

und die Regel für Mund,-Nasenschutz sollte auch jedem Kind bekannt sein !

Aber bei den Bauern ist alles anders :-((

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

20.09.2020 - 17:19 - Gatsby

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Beitrag wurde gemeldet

20.09.2020 - 16:32 - Kuk

Jedes Schulkind lernt die AHA-Regeln und die hochbezahlten Bayern-Bosse haben die Regeln nicht verstanden ("Missverständnis").
In der Arena haben sie genügend Platz für Abstand und die Alltagsmasken können sie locker finanzieren.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.