Rückstand der Bundesliga wächst wieder an

22.02.2019

Fünfjahreswertung

Rückstand der Bundesliga wächst wieder an

Foto: Firo

Nach den bescheidenen Auftritten in den K.o.-Spielen ist Deutschlands Rückstand in der Fünfjahreswertung der europäischen Vereinswettbewerbe zu den drei Top-Nationen etwas angewachsen.

Die Fußball-Bundesliga liegt mit 70,213 Punkten nun wieder 2,798 Zähler hinter der drittplatzierten italienischen Serie A. Die spanische Primera Division (99,569) und die englische Premier League (76,605) sind derzeit außer Reichweite.

Der Rückstand könnte noch weiter anwachsen, zumal nach dem Aus von Bayer Leverkusen in der Europa League auch ein Scheitern von Borussia Dortmund und des FC Schalke 04 in der Champions League wahrscheinlich ist. So könnten nur noch Meister Bayern München, der sich aber erst noch gegen den FC Liverpool durchsetzen muss, und Europa-League-Achtelfinalist Eintracht Frankfurt weitere Punkte einsammeln.

Immerhin ist der so wichtige vierte Platz im Ranking, der weiter vier direkte Startplätze in der Königsklasse garantiert, aktuell nicht in Gefahr. Frankreich weist auf Platz fünf einen Rückstand von 12,382 Punkten auf und ist nur noch mit Meister Paris Saint-Germain, Olympique Lyon und Stade Rennes in den internationalen Wettbewerben vertreten. Aber Vorsicht ist geboten: In den nächsten beiden Spielzeiten werden bei der Bundesliga rund zehn Punkte im Vergleich zu Frankreich wegfallen. (dpa)

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23.02.2019 - 13:45 - easybyter

Noah1, ich kann Ihre Darstellung nur unterstützen. Man mag ja den Weg in den absoluten Kommerz von Kapitalgesellschaften nicht mögen, aber Tatsache ist doch, dass Schalke mit der Organisationsstruktur auf Dauer da nicht mithalten kann und die Ansprüche vieler Fans, immer oben mitzuspielen immer weniger erfüllen kann. CT hat sich gut zurückgehalten, bis er auf die Idee kam, laut über einen Helfer für C. Heidel nachzudenken und damit der geifernden Presse einen schönen Fleischbrocken hinwarf, den die auch genussvoll gefressen haben. Ich denke, Heidel wird gehen, wenn er sieht, dass er keine ausreichende wirtschaftliche Basis für das Erreichen der hohen Ziele hat. Das Patentrezept Trainer raus, Sportvorstand raus funktioniert doch längst nicht mehr. Man muss über die Gesamtstruktur nachdenken. Da helfen auch keine Eurofighter wie einige Nostalgiker meinen, denn zaubern können die auch nicht und ihretwege bleibt auch kein guter Nachwuchsmann, dem das große Geld anderer Klubs winkt. Ich bin mir nicht sicher, ob man nicht schon viel zu spät käme, wenn man jetzt die Strukruren anzupassen versucht. Man sehe sich nur an, wie weit Bayern da den übrigen Bundesligisten bereits enteilt ist.

22.02.2019 - 13:56 - Noah1

Thema Heidel :Ich bin der Meinung, dass hier noch einer einen großen Fehler gemacht hat. Nachdem es ihm gelungen war, die Ruhe im Verein nicht zu stören, hat unser lieber AR-Vorsitzender CT, dem ich nicht abschreche, dass er ein glühender Schalke-Fan ist , im Januar zur Unzeit einen Nebenkriegsschauplatz eröffnet, in dem er dem Sportvorstand eine Beratungsassistenz öffentlich anbieten wollte. Dies wurde von den Medien allzu gerne aufgenommen, die genannten Berater oder sogar Nachfolger Allofs/Bold muteten dann doch mehr als Treppenwitz an.hat sich diese lächerliche Attacke nicht gefallen lassen und die Retourkutsche kam dann auch prompt. Zum ersten mal nach Rudi Assauer hat S04 leinen Sportvorstand mit einer eigenen erfolgreichen Vita, der nach 3 Jahren auch schonungslos die eigentliche Ursache dafür genannnt hat, warum man auf Schalke als Manager bzw. Trainer nicht dauerhaft erfolgreich sein kann: die Kluft zwischen der eigenen Wahrnehmung dieses Vereins( wir sind doch wer,haben Tradition,150 000 Mitglieder) die dazu führt, dass man glaubt immer international spielen zu müssen und den wirtschaftlichen Gegebenheiten: ein Verein mit 40 Mio Euro Überschuldung, einer abenteuerlichen Fremdfinanzierung aller Investitionen in die Infrastsruktur und einer den heutigen Gegebenheiten nicht angemessenen Organisation (fast alle Bl-Clubs hat die Profiabteilung ausgegliedert). Es wäre Aufgabe der Vereinsorgane (Vorstand/Aufsichtsrat) in den vergangenen 10 Jahren gewesen, diese Anpassungen vorzunehmen.
So wurschtelt man weiter und wenn es mal wieder nicht läuft, werden Manager und Trainer mal wieder gefeuert. 15 CT sind ein Beweis dafür, dass er als absoluter Fussballunsachverständiger nur eines dann kennt: die einst hochgelobten Neueinstellungen zu feuern, egal wie belastend die Abfindungszahlungen auch sind. M.E. braucht hier nur einer einen guten Berater, nämlich CT selbst. Vielleicht sollte er seinen Spezi Uli aus München dafür gewinnen, der kennt sich zumindesten im sportlichen/finanziellen Bereich bestens aus. Und für alle, die glauben, ohne CT gebe es diesen Verein nicht: es ist unbestritten ,dass er dem Verein in der einen oder anderen Situation finanziell aus der Klemme geholfen hat, dies aber auch nur in der gebotenen Form der Kreditgewährung. Finanzielle Zuwendungen wird es schon aus steuerlichen Gründen nicht gegeben haben.Fazit: Heidel hat Rückrat und wird gehen und das vom 3-Tage Präsidenten vorhergesagte Chaos wird wieder Tagesordnung.

22.02.2019 - 12:45 - Stollenterror

100% Zustimmung.

22.02.2019 - 12:29 - UNVEU

Scheiß Egal - ist sowieso ein Unding das selbst der 2,3 & 4 in der Championsleague spielen darf - der Name Championsleague ist alleine schon ein Witz - die Fifa will Gerechtigkeit für kleine Vereine? Dann sollen sie den Meister aus jedem Land als Champion in der Königsklasse spielen lassen - als Meister hast es verdient. Aber viele Meister müssen noch in eine Qualifikation während in anderen Ländern selbst der 4. platzierte der kein Champion ist teilnehmen darf - aber es ist ja Scheiß Egal, so lange noch alle diesen Kommerz fördern und jedes Abo jeder Sportsender aboniert wird und der Rubel immer weiter rollt, nimmt es eh kein Ende mit dem Wahnsinn