So langsam geht es in die heiße Phase - auch in der Regionalliga West. Vor allem der Abstiegskampf ist eng und spannend.

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RS erklärt die Regionalliga-Abstiegsregel

23. März 2019, 11:40 Uhr

Foto: RS

So langsam geht es in die heiße Phase - auch in der Regionalliga West. Vor allem der Abstiegskampf ist eng und spannend.

RevierSport erklärt, wann drei und wann vier Mannschaften absteigen müssen. Fakt ist: Der Meister wird am Ende der Saison ohne jegliche Relegationsspiele in die 3. Liga aufsteigen. Der Titelkampf in der Regionalliga West hat nichts mit der Anzahl der Absteiger zu tun. Es kann nur zu zwei Fällen kommen.

Hier geht's zur Tabelle in der 3. Liga


Fall 1: Drei Absteiger
Drei Klubs werden am Ende der Saison absteigen, wenn kein West-Verein aus der 3. Liga absteigt. Aktuell haben der KFC Uerdingen (40 Punkte), Preußen Münster (38), die Sportfreunde Lotte (36) und Fortuna Köln (36) einen kleinen Vorsprung auf die Abstiegsränge, die die SG Sonnenhof Großaspach (31), Energie Cottbus (31), VfR Aalen (26) und Carl Zeiss Jena (26) belegen. 

Sollte ein Oberligist freiwillig auf den Regionalliga-Aufstieg verzichten oder keine Lizenz erhalten, dann würde es auch nur bei drei Absteigern bleiben.


Fall 2: Vier Absteiger
Vier Vereine würden in die Oberliga absteigen, wenn am Ende Uerdingen, Münster, Lotte oder Köln in der 3. Liga einen der vier letzten Plätze belegen. Sollten zwei oder noch mehr West-Klubs aus der 3. Liga absteigen, dann bleibt es trotzdem bei nur vier Absteigern aus der Regionalliga und die West-Staffel würde zur Saison 2019/2020 aufgestockt werden. Bei einem Drittliga-Absteiger auf 19 Vereine, bei zwei Absteigern auf 20 Klubs.

Hier geht's zur Tabelle der Oberliga Niederrhein

Aufsteiger in die Regionalliga West:
Diese Regel ist einfach gemacht: Sowohl der Meister der Oberliga Niederrhein als auch Mittelrheinliga steigt auf. In der Oberliga Westfalen darf sich neben dem Meister auch der Vize-Champion über ein Regionalliga-Ticket freuen.

Hier geht's zur Tabelle der Oberliga Westfalen

DFB-Pokal-Qualifikation:
Die Sieger des Niederrhein-, Mittelrhein-, Westfalenpokal qualifizieren sich für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde. Der beste westfälische Vertreter der Regionalliga West kann sich ebenfalls noch für den lukrativen Wettbewerb qualifizieren. Dieser tritt nämlich in einem Entscheidungsspiel gegen den Meister der Oberliga Westfalen - falls dies der FC Schalke 04 II wird, der nicht am Pokal teilnehmen darf, rückt der Tabellen-Zweite nach - an. Der Gewinner darf sich über ein DFB-Pokal-Ticket freuen.

Autor: Krystian Wozniak

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25.03.2019 - 15:07 - Stiban

@Traumtor, so siehts aus. Das steht falsch im obigen Artikel. Kommen weniger als 4 Oberligisten hoch, verringert sich die Anzahl der Absteiger.

23.03.2019 - 15:02 - Traumtor

Sicher, dass Fall 1 so korrekt ist? Denn, wenn statt 4 nur 3 Mannschaften aus der Oberliga hochkommen, dann würden auch nur 2 Mannschaften aus der Regionalliga Heruntergehen. So wäre sichergestellt, dass weiterhin 18 Mannschaften in der Regionalliga spielen, oder wird dann mit 17 Mannschaften gespielt?