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Rot Weiss Ahlen: Nach Zimmermann-Tabelle bleibt RWA drin

23. Februar 2021, 14:59 Uhr
Andreas Zimmermann ist vom Klassenerhalt überzeugt. Foto: Micha Korb

Andreas Zimmermann ist vom Klassenerhalt überzeugt. Foto: Micha Korb

Fußball-Regionalligist Rot Weiss Ahlen liegt 15 Spiele vor Saisonende mit sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer auf einem Abstiegsplatz. Geht es nach der internen Tabelle des Trainers, dann sieht es gut aus, was den Klassenerhalt am Ende der Saison angeht.


Seit Mitte November ist Andreas Zimmermann Trainer von Rot Weiss Ahlen. Ein Sieg, sieben Remis und vier Niederlagen, so lautet die Bilanz des 51-jährigen Fußballlehrers als RWA-Coach. Zehn Punkte aus zwölf Spielen erscheinen auf den ersten Blick eine etwas magere Bilanz zu sein.

Dem entgegnet Zimmermann energisch: "Nach der Zimmermann-Tabelle, die seit meinem Amtsantritt gilt, stehen wir auf Platz 15. Also einem Nichtabstiegsplatz. Alles was davor passiert ist, zählt für mich und meine Mannschaft nicht. Wenn wir weiterhin das abliefern, was in uns steckt und was wir im Training und den Spielen zeigen, dann werden wir am Ende nicht nur in der Zimmermann-Tabelle über dem Strich stehen."

Nur Wiedenbrück hat mehr Unentschieden auf dem Konto

Vor allem die vielen Punkteteilungen sorgen aktuell dafür, dass Ahlen auf einem Abstiegsplatz steht. Nur der SC Wiedenbrück (13 Remis) hat in der Regionalliga West öfter die Punkte geteilt als Oberhausen, Lippstadt und eben Ahlen (alle zehn Unentschieden auf dem Konto). "Wir haben einige Spiele dabei gehabt, die wir gewinnen müssen. Da erinnere ich mich sofort an die Partien gegen Wiedenbrück, Lotte, Aachen oder Bergisch Gladbach. In diesen Spielen waren wir auf jeden Fall dem Sieg näher dran als der Gegner. Wie gesagt: Wenn wir weiter dranbleiben, dann folgt bald auch der Lohn. Am Ende wird man für die harte und hartnäckige Arbeit belohnt", betont der gebürtige Berliner, der im Fußball-Westen auch schon Rot-Weiß Oberhausen und den Wuppertaler SV trainierte.

Zimmermann: Kein Sechs-Punkte-Spiel gegen Bonn

Am Samstag gastiert der Bonner SC im Wersestadion zum Kellerduell. BSC-Coach Björn Joppe hat dieses Duell schon als ein Sechs-Punkte-Spiel ausgerufen. Davon hält Zimmermann herzlich wenig. "Ich mag diesen Begriff Sechs-Punkte-Spiel nicht, ebenso wenig wie ein Bonusspiel. Es gibt im Fußball immer nur einen, drei oder gar keinen Punkt - egal, gegen welchen Gegner es geht. Mit Mut und viel Leidenschaft wollen wir am Samstag den dritten Saisonsieg einfahren", betont Zimmermann. Und damit auch eventuell in der "wahren Regionalliga-Tabelle" näher an die Nichtabstiegsplätze herankommen.

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