Der MSV Duisburg gastiert am Samstag (14 Uhr) beim FC Hansa Rostock. Die Ostseestädter wollen gegen den Spitzenreiter eine Reaktion zeigen. Zuletzt unterlag man überraschenderweise beim Schlusslicht Carl Zeiss Jena.

3. Liga

Rostock will gegen MSV eine Reaktion zeigen

08. November 2019, 15:26 Uhr

Foto: firo

Der MSV Duisburg gastiert am Samstag (14 Uhr) beim FC Hansa Rostock. Die Ostseestädter wollen gegen den Spitzenreiter eine Reaktion zeigen. Zuletzt unterlag man überraschenderweise beim Schlusslicht Carl Zeiss Jena.

"Wir erwarten alle von den Jungs gegen den Tabellenführer eine Reaktion. Es war nicht so, dass wir in Jena grottenschlecht gespielt haben. Aber wir waren einfach zu uneffektiv und es haben auch ein paar Prozent gefehlt. Wenn wir gegen Duisburg gewinnen wollen, und das wollen wir, dann müssen wir eine andere Leistung an den Tag legen", betont Jens Härtel, Trainer der Rostocker, auf der Pressekonferenz.

Der MSV ist Tabellenerster, da ist es klar, dass jeder Gegner zusätzlich motiviert ist. So auch die Rostocker. Das betonte auch Härtel auf der PK. 

Duisburgs Coach Torsten Lieberknecht erwartet in Rostock einen heißen Tanz. Und nicht nur eine hochmotivierte Hansa-Kogge, weil der Liga-Primus zu Gast ist. "Das ist unabhängig davon, es ist eher der Name. Du bist ja schon ein namhafter Gegner, bei dem der Gegner schon noch etwas mehr Motivation mitbringt. Und jetzt kommt eben noch hinzu, dass du mal Erster bist. Wir spielen jetzt gegen einen Gegner, der auf eine Wiedergutmachung aus ist und eine Reaktion zeigen möchte, nachdem man das Spiel in Jena verloren hat", sagte Lieberknecht auf der Pressekonferenz vor dem Auftritt an der Ostsee.

Hansa Rostock erwartet 14000 Zuschauer

Die Hansa gehört im Schnitt mit 14545 Besuchern pro Heimspiel zu den Publikumsmagneten in Liga drei. Gut 14000 Zuschauer erwarten die Verantwortlichen gegen den Gast aus dem Ruhrgebiet.

Der MSV-Trainer freut sich auf eine große Stimmung. Lieberknecht: "Ich erwarte eine sehr hitzige Atmosphäre und Partie. Unsere Spieler freuen sich darauf. Ich denke, dass es viele enge Entscheidungen geben wird. Das wird ganz interessant, wie da die Entscheidungen ausfallen werden."

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