11.10.2018

WF-Pokal

Rödinghausen blamiert Preußen Münster

Foto: Firo

Riesen Enttäuschung beim SC Preußen Münster: Im Achtelfinale des Westfalenpokals scheiterte der Drittligist gegen den klassentieferen Regionalligisten aus Rödinghausen. 

Nach zuletzt vier ungeschlagenen Spielen musste die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen eine 1:2-Pleite hinnehmen und verabschiedet sich damit aus dem Pokal-Wettbewerb.

Dabei gingen die Münsteraner bereits in der 15. Minute durch Martin Kobylanski in Führung. Den frühen Treffer nahm die Mannschaft offenbar als Grund, einen Gang zurückzuschalten und so fand der SV Rödinghausen immer öfter den Weg Richtung gegnerischen Strafraum und drängte auf den Ausgleich. In der 44. Minute bekamen sie ihn auch: Joy-Slayd Mickels verwandelte einen Strafstoß zum 1:1.


Münster kann sich noch für den DFB-Pokal qualifizieren

Der Stürmer war es auch, der in der 62. Minute den 2:1-Sieg für sein Team perfekt machte und damit Preußen Münster aus dem Pokal schoss. Wenn sich die Münsteraner trotzdem noch für den DFB-Pokal qualifizieren wollen, dann nur noch, wenn sie in der 3. Liga mindestens den vierten Tabellenplatz erreichen. Aktuell belegen sie den dritten Platz.

Den letzten Auftritt im DFB-Pokal hatte das Team von Trainer Marco Antwerpen im August 2014 gegen den FC Bayern München – ein Name, der auch zurzeit in Rödinghausen präsent ist. Am 30. Oktober empfängt der Regionalligist den Bundesligisten in der zweiten Runde des DFB-Pokals. In der ersten Runde haute der Pokalschreck bereits Zweitligist Dynamo Dreseden aus dem Pokal – die Bayern sollten also gewarnt sein.

Autorin: Charmaine Fischer

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