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Riesenjubel bei RWE! Essen siegt in der Nachspielzeit beim WSV

Foto: Stefan Rittershaus

Was für ein Happy End für Rot-Weiss Essen! In der sechsten Minute der Nachspielzeit erzielte Hedon Selishta, der in der 85. Minute erst eingewechselt wurde, den Siegtreffer für RWE beim 2:1-Erfolg in Wuppertal.

RWE ist es damit gelungen, den Verler Patzer vom Samstag - der Sportclub unterlag mit 0:1 in Homberg - auszunutzen und noch näher an den den SC Verl (33 Punkte) sowie Tabellenführer SV Rödinghausen (34) heranzukommen. Essen (31) konnte durch den Sieg in Wuppertal auf Rang drei vorrücken. Im Vergleich zum SV Rödinghausen hat RWE noch ein Spiel in der Hinterhand.

RWE war in Wuppertal die spielbestimmende Mannschaft und hatte mehr von den 90 Minuten als die Gastgeber. Somit war der Sieg am Ende auch verdient. Die Hausherren konzentrierten sich auf die Grundtugenden und bestritten das Derby mit sehr viel Kampf, Einsatz und Leidenschaft.

Kevin Grund wird noch vor der Halbzeit ausgewechselt

In der 19. Minute war es dann Gianluca Marzullo, der mit einem feinen Schuss von der rechten Strafraumecke den Ball ins lange Eck schlenzte - 1:0 für Wuppertal! Am Rande: Marzullo, der sein siebtes Saisontor erzielte, absolvierte einst ein Probetraining bei Rot-Weiss Essen. Damals hieß der Trainer nicht Christian Titz sondern Sven Demandt. RWE verzichtete auf ein Vertragsangebot für Marzullo.

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RWE ließ sich durch den Führungstreffer der Wuppertaler durchaus beeindrucken und brauchte einige Zeit, um sich zu erholen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war es dann David Sauerland, der den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Doch WSV-Torwart Niklas Lübcke parierte gegen Sauerland aus kurzer Distanz und spitzem Winkel stark.

Sechs Minuten zuvor hatte Titz bereits seinen ersten Wechsel vollzogen. Kevin Grund musste für Joshua Endres weichen. Jan Neuwirt, der den gesperrten Dennis Grote ersetzte, rückte auf die Linksverteidiger-Position und Endres übernahm seinen Posten im Mittelfeld.

RWE kam gut aus der Kabine und belohnte sich nach einer Stunde Spielzeit für den großen Aufwand. Der in Wuppertal wohnhafte Oguzhan Kefkir führte einen Eckball an den ersten Pfosten aus und dort kam Marcel Platzek freistehend per Volley zum Abschluss - 1:1!

Danach spielte nur noch eine Mannschaft: Rot-Weiss Essen. Angepeitscht von den etwa 1200 mitgereisten Fans unter den insgesamt 4595 Zuschauern marschierte Essen ein ums andere Mal vor das WSV-Gehäuse. Die Wuppertaler, die in der Defensive sehr kompakt und sicher standen, konnten sich in den letzten Minuten kaum aus der eigenen Hälfte befreien.

Einmal kam der WSV vor das Essener Tor und da hatte RWE Glück, dass Semir Saric mit der gefühlt einzigen Wuppertaler Offensiv-Aktion im zweiten Durchgang in der 89. Minute nur den Außenpfosten traf.

Dann folgte die Nachspielzeit von sieben Minuten. Nach einer Hereingabe lauerte Selishta in Manier eines Mittelstürmers am langen Pfosten und erzielte das 2:1. Was folge war riesengroßer Jubel in rot und weiß. Selishta rannte über das ganze Feld zur RWE-Fankurve und feierte mit der Essener Anhängerschaft. Dass er für diese Aktion die Gelbe Karte sah, interessierte niemanden mehr.

Somit blieb der WSV auch im 13. Spiel in Folge ohne Sieg. RWE holte den vierten Dreier in Serie.

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