Bayern-Profi, der wegen eines Gold-Steaks und seiner Ausfälle danach kritisiert worden war:

FC Bayern

Ribery verteidigt umstrittenen Restaurant-Besuch

Jan Kanter
15. Februar 2019, 09:27 Uhr

Foto: firo

Bayern-Profi, der wegen eines Gold-Steaks und seiner Ausfälle danach kritisiert worden war: "Ich mache in meinem Privatleben, was ich will".

Bayern-Profi Franck Ribery hat in einem Interview mit der französischen Sportzeitung L’Equipe Verzehr eines mit Goldstaub überzogenen Steaks vor dem Trainingslager der Bayern im arabischen Doha verteidigt: „Ich mache in meinem Privatleben, was ich will“, sagte der 35-Jährige dem französischen Blatt.

Verbale Ausfälle Riberys gegen Kritiker


Sein Besuch bei dem türkischen Gastronom Nusret Gökçe hatte Anfang Januar einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, was wiederum Ribery und seinen Clan dazu brachte, über die sozialen Medien ausfällig gegen Kritiker und Medien zu werden: „2019 packen wir die Punkte aufs I und die Balken aufs T. Fangen wir mit den Neidern, den Hatern an, die bestimmt durch ein gerissenes Kondom auf die Welt gekommen sind. F***t eure Mütter, eure Großmütter und auch euren Stammbaum. Ich schulde euch nichts, mein Erfolg verdanke ich vor allem Gott, mir und meinen Nächsten, die an mich geglaubt haben. Für die anderen, ihr seid nicht mehr als Kieselsteine in meinen Socken!“ Es waren vor allem diese Sätze, die für Wirbel gesorgt und dem Bayern-Profi Vereinsintern eine Geldstrafe beschert hatten.

Im Interview mit L’Equipe blieb Franck Ribery jetzt zurückhaltender und beklagte lediglich noch einmal, für sein Dinner bei dem Gastronom Gökçe zu Unrecht an den Pranger gestellt worden zu sein: „Viele andere Spieler gehen auch bei ihm essen, genau wie ich. Darüber wird aber nie gesprochen. Aber von mir gibt es Videos.“

Riberys misslungene Selbstinszenierung

Ribery verkennt bei seiner Klage allerdings, dass es vor allem seine zunächst misslungene Selbstinszenierung und die anschließende Kritik waren, die das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ließ. Ganz aktuell, wenn auch aus anderem Anlass, waren die Profis von Borussia Dortmund in die Kritik geraten, weil diese sich vor dem Spiel gegen Tottenham, das 0:3 verloren ging, sich einen Friseur ins Hotel hatten kommen lassen – und das ebenfalls über soziale Medien verbreitet hatten. Promi-Friseur bei BVB-Profis: Dekadenz gehört zum Geschäft

Ribery möchte offenbar in München bleiben

Zu seiner sportlichen Situation beim FC Bayern München hat sich der Franzose ebenfalls geäußert: „Bayern und Ribery seien ein Paar“, sagte Ribery in dem Interview. Offenbar wrüde der Fußball-Profi, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, gerne weiter bei in München bleiben: „Ich werde bei den Bayern weitermachen, falls ich ihnen weiterhin alles geben kann.“ Das scheint aber noch keine ausgemachte Sache zu sein: «Wir werden sehen, was in den kommenden Wochen passieren wird», sagte er vor Gesprächen mit den Bayern-Verantwortlichen und versprach, dass er dabei niemals „tricksen“ werde. (jk)

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15.02.2019 - 13:54 - Herold

Warum hat Gott an Ihm mit Geist gespart ? :-((

Aber so gibt Er dem Bauernverein die besondere Note, es ist ja bekannt, den Bauen ekelt es vor nichts ! :-((