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Regionalliga Nordost: Kevin Freiberger will zurück in den Westen

Kevin Freiberger will mit seiner Tochter und Frau wieder in Nordrhein-Westfalen leben.
Foto: Thorsten Tillmann

Nur die West- und Südwest-Staffel der fünf Regionalligen haben ihren Spielbetrieb auch während der Corona-Pandemie fortsetzen dürfen. Im Nordosten ging es nur zu Saisonbeginn weiter. Seit Anfang November 2020 geht nichts mehr. Kevin Freiberger vom Chemnitzer FC strebt eine Rückkehr in den Westen an.

Seit dem Sommer 2020 steht Kevin Freiberger beim Chemnitzer FC unter Vertrag. Für den in Essen geborenen Flügelflitzer lief es bis zur Corona-Pause auch richtig gut: 13 Spiele, fünf Tore. In insgesamt 17 Pflichtbegegnungen für den CFC kommt der 32-Jährige auf gar acht Treffer. Freiberger gehörte zu den Leistungsträgern im Team von Trainer Daniel Berlinski, der einst den SV Lippstadt in die Regionalliga West führte.

Trotzdem: Die Familie Freiberger fühlt sich nicht gänzlich wohl in der Karl-Marx-Stadt. Kevins Frau Lea und Töchterchen Mia (15 Monate alt) wollen gerne zurück in den Westen.

Im RevierSport-Interview spricht der ehemalige Spieler von Rot-Weiss Essen (16 Spiele, zwei Tore), Sportfreunde Lotte (192, 64), VfL Osnabrück (6, 0), Wacker Burghausen (10, 0), SC Verl (54, 10) und VfL Bochum II (67, 21).

Kevin Freiberger, wie überbrücken Sie die Zeit seit dem Lockdown im November? Bei uns, beim Chemnitzer FC, gab es ja keine Pause. Deshalb war nichts mit Füße hochlegen (lacht). Wir trainieren die ganze Zeit weiter. Der Unterschied zu der Regionalliga West oder Südwest ist nur, dass wir am Wochenende nicht um Punkte spielen. Wir hatten dafür schon etliche Testspiele wie gegen den VfL Wolfsburg II, den Halleschen FC oder die U19 von RB Leipzig. Die Testspiele waren auch sehr positiv, daran sieht man, wie heiß die Mannschaft auf Spiele ist. Wir sind in den letzten Monaten mit Sicherheit zum Freundschaftsspiel-Weltmeister geworden. Aber klar: Der Wettkampf, der Wettbewerb um Punkte am Wochenende ist durch nichts zu ersetzen und fehlt einfach seit nunmehr fast einem halben Jahr. Immerhin dürfen wir mit sieben Mannschaften nun den Sachsen-Pokal zu Ende spielen. Das Ding wollen wir unbedingt gewinnen.

Wie sehr verfolgen Sie denn die Regionalliga West noch? Natürlich sehr. Am Anfang habe ich schon neidisch und eifersüchtig auf die Jungs geblickt (lacht), weil sie weiter zocken durften. Aber ich kenne auch so viele, da habe ich es ihnen auch gegönnt. Klar schaue ich besonders auf Rot-Weiss Essen. Es ist kein Geheimnis, dass dieser Verein in meinem Herzen ist.

Und: Steigt RWE noch auf? Ganz ehrlich: Nach dem Wochenende glaube ich wieder daran. Dortmund muss diese vermasselte 3:0-Führung auch erst einmal verarbeiten. Ich hoffe, wünsche und will es einfach, dass RWE aufsteigt. Nach dieser Saison hätten sie es verdient und würden auch alle Kritiker, die wieder mal aus ihren Löchern gekommen sind, Lügen strafen lassen.

Ihr Vertrag in Chemnitz läuft noch bis zum Sommer 2022. Bleiben Sie auch? Meine Frau, die aus Gütersloh stammt, will zurück nach NRW. Sie findet sich hier einfach nicht so richtig zurecht. Es gibt durchaus losen Kontakt zu Westklubs. Mal schauen, was am Ende daraus wird.

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