U17

Prügelei und 6 Verletzte bei Jugendturnier

09. Juni 2019, 13:39 Uhr

Foto: firo

Es sollte ein friedliches Jugendturnier im Weinheimer Sepp-Herberger-Stadion werden - doch es kam anders. Am Samstag gab es sechs Verletzte, die Polizei ermittelt. 

"Zwei Tage Fußball- und Familienfeier mit internationalem Flair erwarten die Aktive, Mitglieder und Gäste der TSG. Volles Programm von morgens bis abends mit einer Kinder und Jugenddisko am Samstag und Sonntag bei sicher auch die Eltern gerne mal vorbeischauen."

Mit diesen Sätzen bewirbt die TSG 1862 Weinheim den „Bergstraßenpokal“, ein Jugendturnier, das über Pfingsten im Sepp-Herberger-Stadion stattfindet. Von der U11 bis zur U19 gingen alle Jahrgänge an den Start. Mehr als 1000 junge Spieler wurden erwartet, die Teilnehmer sollen dort mehr über Herberger erfahren. Parallel zu den Spielen soll eine Ausstellung im Museum der Stadt Weinheim (im Rhein-Neckar-Kreis) die Erinnerungen an den berühmtesten Sohn der Stadt wachhalten.  Eine großartige Fußballparty sollte es werden, nun steht das Turnier im Fokus, weil es gekracht hat. 

Leider wurde das Turnier am Samstag überschattet von einer Prügelei. Laut des Presseportals der Polizei Weinheim kam es am Samstag nach einem der vielen Spiele des Turniers zu einer Auseinandersetzung zwischen Spielern und Betreuern zweier Mannschaften. Die eine kam aus Duisburg, die andere aus Frankreich. Laut Spielplan handelte es sich um das Spiel zwischen TuRa 88 Duisburg und Custines.


Anlass für die Tumulte soll ein Elfmeter kurz vor Spielende gewesen sein. Danach kam es auf dem Spielfeld offenbar zu einer Prügelei - elf Personen sollen beteiligt gewesen sein. Darunter der 42-jährige Präsident der französischen Mannschaft und der 45-jährige Trainer der Duisburger Mannschaft.

Traurige Bilanz: Sechs Personen wurden verletzt. Zwei Personen, mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Mannschaften wurden vom Turnier ausgeschlossen.

Das Polizeirevier in Weinheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden unter der Nummer 06201-1003-0.

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