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Preußen Münster macht trotz 1:0-Sieg "einiges falsch"

Justus Heinisch
08. November 2020, 14:58 Uhr
Preußen-Trainer Sascha Hildmann. Foto: Thorsten Tillmann

Preußen-Trainer Sascha Hildmann. Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Regionalligist Preußen Münster besiegte Rot Weiss Ahlen am Samstagnachmittag mit 1:0. Der Siegtreffer fiel erst spät - und der SC Preußen übte sich in Selbstkritik.

Am Ende brachte ein Elfmeter die Entscheidung. Jules Schwadorf verwandelte den Strafstoß in der 89. Minute und sicherte Preußen Münster damit einen 1:0-Heimsieg über Rot Weiss Ahlen. "Diesmal war das Momentum auf unserer Seite", sagte Trainer Sascha Hildmann nach der Partie gegenüber den vereinseigenen Kanälen. Ahlen war ab der 78. Minute in Unterzahl. Sven Höveler sah die Rote Karte. Dann drückte der SC Preußen, riskierte alles. Und wurde belohnt.

Ob das überhaupt in Ordnung ging? "Die Partie hatte eigentlich keinen Sieger verdient. Das muss man ganz ehrlich sagen", befand Torschütze Schwadorf. Schlusslicht Ahlen machte den Adlerträgern das Leben schwer, stellte eine kompakte und sichere Fünferkette und setzte selbst einige Nadelstiche. "Das war sau schwer für uns, da Lücken zu finden und uns durchzusetzen", analysierte Hildmann weiter. Der 48-Jährige sah einen SCP, der teilweise ungenaue Pässe spielte und zu langsam agierte.

Fast wurde das bestraft. Rene Lindner scheiterte beispielsweise an der Latte. Es wäre die Ahlener Führung gewesen. Lindner war es schließlich auch, der den Elfmeter verschuldete, der letztlich zur Niederlage für Rot Weiss führte.

Schwadorf freute sich derweil über "sehr wichtige drei Punkte und die richtige Reaktion". Denn zuvor hatte Münster gegen die U23 von Borussia Dortmund verloren. Im Spitzenspiel. Dortmund und Rot-Weiss Essen sind nun erst einmal entwischt.

Das Bundesliga-Gründungsmitglied will trotzdessen weiter oben dranbleiben, wie Schwadorf sagte. "Solche Spiele hast du", so der Sommer-Zugang über das glanzlose 1:0. "Spitzenmannschaften gewinnen solche Spiele und wir wollen eine Spitzenmannschaft sein und jetzt geht es nächste Woche weiter." Hildmann war ebenfalls einfach nur froh über die drei Punkte, wusste allerdings auch: "Wir müssen das Spiel sauber analysieren und aufarbeiten, dass wir da schon einiges falsch gemacht haben."

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