Der 1. FC Wülfrath befindet sich auf dem besten Weg in die Landesliga. Doch aktuell beschäftigt den Unternehmer und langjährigen FCW-Präsidenten Michael Massenberg ein anderes Thema: Er sucht Gelder für eine Therapie in Barcelona für einen schwerkranken Jungen.

Spendenaufruf

Präsident des 1. FC Wülfrath unterstützt schwerkrankes Kind

06. Januar 2020, 21:50 Uhr

Von links: Michaela Massenberg, Jadwiga Walus und Michael Massenberg. Foto: Thomas Reuter

Der 1. FC Wülfrath befindet sich auf dem besten Weg in die Landesliga. Doch aktuell beschäftigt den Unternehmer und langjährigen FCW-Präsidenten Michael Massenberg ein anderes Thema: Er sucht Gelder für eine Therapie in Barcelona für einen schwerkranken Jungen.


Beim kleinen, fußballverrückten Daniel (11), der ein glühender Fan von Borussia Dortmund ist, ist 2013 ein Neuroblastom diagnostiziert worden. Hierbei handelt es sich um einen bösartigen Tumor, von dem deutschlandweit nur 150 Kinder betroffen sind. 


Der Sohn der polnischen Einwanderer Jadwiga und Andrej Walus musste schon zwei Chemotherapien und eine Stammzellentransplantation über sich ergehen lassen. Nachdem es zwischendurch Hoffnung auf Heilung gegeben hatte, brach die Krankheit im April 2018 und im November 2019 erneut aus. "Unsere letzte Hoffnung ist eine Antikörper-Therapie, die es so in Deutschland nicht gibt“, sagt Mutter Jadwiga Walus der "Westdeutschen Zeitung". Die Gute Nachricht: Die ACOA-Stiftung hat das Geld vorgelegt, Daniels Eltern müssen es allerdings zurückbezahlen. Rund 200.000 Euro!

Und hier kommen Wülfraths Präsident und Unternehmer der Firma "MTC Metallhandel GmbH" Michael Massenberg sowie seine Tochter Michaela Massenberg ins Spiel. "Wir kennen die Familie Walus schon seit Jahren und sind mit ihr eng befreundet. Den kleinen Daniel haben wir ins Herz geschlossen. Er hat auch mal beim 1. FC Wülfrath in der Jugend gespielt und ist ein fußballverrückter Junge, dessen Herz für den BVB schlägt. Jetzt wollen wir Daniel und der Familie helfen und gehen deshalb an die Öffentlichkeit. Wir bitten um Hilfe und freuen uns über jede Unterstützung", sagen die Massenbergs dieser Redaktion.

Noch im Januar geht es für die Familie nach Barcelona. Die ersten Tests waren positiv und Daniel kommt somit für die Therapie infrage. "In Barcelona wird er mindestens sieben Monate lang therapiert. Wenn Daniel die Behandlung gut verträgt, wird er in diesem Zeitraum pro Monat eine Woche in Barcelona und drei Wochen Zuhause sein“, erzählt Daniels Mutter der "WZ".


Auch die finanzielle Hilfe ist dank der Unterstützung der Massenbergs für Daniel bereits angelaufen. Wer sich beteiligen möchte, kann eine Spende auf das Konto der ACOA Stiftung überweisen. Ab 200 Euro gibt es eine 
Spendenbescheinigung von der Stiftung.

Stichwort: Projekt Daniel
IBAN: DE51700304000000309699
BIC: MEFIDEMMXXX

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