Schalke-Gegner

Pokalstreit: Türkgücü will weiter kämpfen

29. Oktober 2020, 16:28 Uhr
Symbolbild. Foto: firo

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Drittligist Türkgücü München gibt im Pokalstreit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) noch immer nicht klein bei. 

„Wir wollten, dass der Fall vor ordentlichen Gerichten und von Experten entschieden wird“, sagte Geschäftsführer Max Kothny in Münchner Merkur/tz (Freitagausgabe). Deshalb prüfe der Klub aktuell „intensiv“ seine Möglichkeiten: „Wenn wir vor dem Bundesgerichtshof Erfolgsaussicht haben, ziehen wir auch vor die höchste Instanz.“

Der BFV hatte sich am Dienstag nach monatelangem Ringen um die Nominierung des bayerischen Vertreters für die erste DFB-Pokalrunde durchgesetzt. Das vom Verband angerufene Schiedsgericht in Nürnberg hatte bestätigt, dass Regionalligist Schweinfurt 05 anstelle von Türkgücü als Gegner von Bundesligist Schalke 04 antreten darf. Das wollen die Münchner so nicht stehen lassen.

„Man muss sich an den Fakten orientieren, und da fühlen wir uns immer noch ungerecht behandelt“, sagte Kothny: „Es liegen riesige kartellrechtliche Verstöße vor. Die schnelle Entscheidung stößt bei uns auf totales Unverständnis.“


Der BFV habe mit dem Schiedsgerichtsverfahren „seine Macht ausgespielt“, betonte der Funktionär. Überhaupt drehe der Verband „seit Tag eins des Prozesses alle Tatsachen um“. Türkgücü würde „dargestellt, als hätten wir den deutschen Fußball ruiniert. Es ist aber doch wichtig, dass sich ein Verein traut, bei solch einer großen Thematik vor die Gerichte zu ziehen“. SID

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30.10.2020 - 14:27 - Gemare

Am besten wäre es wenn Türkücü sagen würde welches Urteil von welchem Gericht sie anerkennen würden.Was ist denn wenn es in der nächsten Instanz wie der ein Urteil GEGEN Türkücü geben würde?
Ich bin auch nicht dafür ALLES hinzunehmen,aber wenn ein Gericht so ein Urteil fällt,......... dann ist es so.
PS. Ich hätte im Falle Schweinfurt nicht anders argumentiert!!

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30.10.2020 - 13:21 - easybyter

Wo kommen wir denn hin, wenn die Dinge im Fußball künftig vom Bundesgericht entschieden werden sollen oder gar dann noch vom Bundesverfassungsgericht. Wie lange soll das denn dauern und wie sollen da noch Wettbewerbe durchgeführt werden? Die Veranwortlichen von Türkgücü München sollten einfach den Spruch des Schiedsgerichtes akzeptieren. Die sache hat ja auch eine sportliche Seite, nicht nur eine rechtliche.

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