Oberliga NR

Panik beim ETB - Jetzt droht der Abstieg

Cedric Spielhoff
20. Mai 2019, 10:26 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Während ETB-Coach Manfred Wölpper ratlos dem Abstieg entgegentaumelt, freut sich TuRu Düsseldorf Trainer Samir Sisic über den (fast) sicheren Klassenerhalt seiner Mannschaft nach dem Auswärtserfolg (2:0) in Essen. 

Am Essener Uhlenkrug schrillen nach dem Trauerspiel gegen TuRu Düsseldorf (0:2) alle Alarmglocken. Sah es nach einem zwischenzeitlichen Formhoch mit drei Siegen in Folge noch gut aus im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga Niederrhein, hat spätestens die peinliche Niederlage gegen die Düsseldorfer allen Akteuren die Augen geöffnet. Das Abstiegsgespenst ist längst wieder heimisch geworden in Essen, und zu allem Überfluss fallen die beiden Abwehrakteure Robin Fechner (verletzt) und Robin Riebling (gesperrt nach roter Karte) höchstwahrscheinlich für den Rest der Saison aus. 


Somit fehlen Trainer Manfred Wölpper in den beiden letzten Spielen gegen den 1. FC Bocholt und den VfB Speldorf auch noch zwei wichtige Spieler. Gerade ein Punktgewinn im nächsten Auswärtsspiel in Bocholt erscheint in der derzeitigen Form utopisch. „Wir dürfen uns nicht zerfleischen“, versucht Wölpper die Lage etwas zu beruhigen. Jedoch gesteht auch er ein, dass es „im Moment nicht so einfach ist“. Wie man die Mannschaft wieder aufgebaut bekomme für die letzten beiden Spiele? Das wüsste er im Moment selbst noch nicht so genau. Zwar befindet sich der ETB noch nicht auf einem direkten Abstiegsplatz, hat jedoch inzwischen nur noch einen Punkt Vorsprung auf den SC Union Nettetal, der den ersten Abstiegsplatz nach 32 Spieltagen innehat. Mindestens ein Sieg aus den letzten beiden Spielen ist also vermutlich Pflicht, wenn man den Klassenerhalt erreichen will.

TuRU Düsseldorf ist so gut wie durch

Aller Abstiegssorgen entledigt, hat sich dagegen mit ziemlicher Sicherheit die Mannschaft von TuRU Düsseldorf. Nur noch rechnerisch kann man bei sechs Punkten und zehn Toren Vorsprung auf Union Nettetal noch absteigen. Von einem „kleinen Skandal“, sprach Trainer Samir Sisic angesprochen auf die enge Konstellation im unteren Tabellendrittel und der Tatsache, dass seine Mannschaft selbst mit 45 Punkten zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt noch nicht endgültig fix hat. Schließlich greift die magische 40 Punkte Marke in diesem Jahr nicht. Jedoch gibt er zu, dass „es das jetzt eigentlich gewesen sein muss“. 

Ein Sonderlob erhält dabei vor allem die „mannschaftliche Geschlossenheit“ seiner Akteure in den vergangenen Tagen. Am 33. Spieltag hat man im letzten Heimspiel der Saison die Mannschaft von Ratingen 04/19 zu Gast, ehe am letzten Spieltag das Derby beim noch Abstiegsbedrohten SC Düsseldorf-West ansteht. Bis dahin sollte die Sisic-Elf auch rechnerisch den Klassenerhalt sicher haben.

Mehr zum Thema

Kommentieren

20.05.2019 - 12:36 - Grosser.04

Die Ratlosigkeit bei Herrn Wölpper zieht sich doch schon durch die ganze Saison. Er hat keine Akzeptanz in der Mannschaft, von Kompetenz kann man bei seinen Trainingsmethoden ebenfalls nicht sprechen und zu guter Letzt ist sein Verhalten im Umgang mit dem Team an Peinlichkeit nicht zu übertreffen. Der Schreihals vom Uhlenkrug sollte die Konsequenzen ziehen und am besten JETZT seinen Rücktritt verkünden. Dadurch würde ein Ruck durch die Mannschaft gehen und die Klasse wird gehalten.

20.05.2019 - 12:10 - BallaBalla

Immerhin ein Artikel ohne Ex in der Überschrift...
Panik bei ETB
Während der Ex-MSV Manni.... das fehlte noch :-)

20.05.2019 - 11:00 - lapofgods

"Panik beim ETB "
"Während ETB-Coach Manfred Wölpper ratlos dem Abstieg entgegentaumelt, ..."

Ist der Reviersport mittlerweile eigentlich ein offizieller Ausbildungsbetrieb der BLÖD?