In der Regionalliga-West forderte der VfB Homberg den Aufsteiger SC Wiedenbrück. Nach einem souveränen Auswärtsspiel nehmen die Gäste alle drei Punkte mit nach Ostwestfalen.

RL West

Ohne Trainer Acar: VfB Homberg chancenlos gegen Wiedenbrück

Dustin Arnold
08. Mai 2021, 17:44 Uhr
Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

In der Regionalliga-West forderte der VfB Homberg den Aufsteiger SC Wiedenbrück. Nach einem souveränen Auswärtsspiel nehmen die Gäste alle drei Punkte mit nach Ostwestfalen.

Am 38. Spieltag der Regionalliga West verpasste der VfB Homberg die Chance, vorläufig auf den 16. Tabellenplatz zu springen und musste sich dem Aufsteiger SC Wiedenbrück mit 0:3 geschlagen geben. Aufgrund der Corona-Infektion bei Homberg-Coach Sunay Acar, der sich aktuell in häuslicher Quarantäne befindet, leiteten das Trio Oliver Adler (Co-Trainer), Markus auf der Heiden (Torwartcoach) und Tobias Schiek (Trainer der Rerservemannschaft) die Mannschaft vom Rheindeich.

Co-Trainer Oliver Adler sah zwei verschiedene Halbzeiten

Der SC Wiedenbrück konnte in der ersten Halbzeit problemlos das eigene Spiel aufziehen und war in den Zweikämpfen konsequenter. Lukas Demming (23.) und Leon Tia (43.) trafen zur zwischenzeitlichen 2:0-Halbzeitführung. Adler analysierte: „In der ersten Halbzeit waren wir gar nicht präsent. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, weil die Abstände zu groß waren. Auch die zweiten Bälle konnten wir nicht gewinnen.“

Im zweiten Durchgang kam der VfB Homberg besser ins Spiel und kämpfte lange Zeit um den Anschlusstreffer, ehe die Gegner aus Wiedenbrück in der Nachspielzeit mit einem verwandelten Elfmeter durch Martin Aciz (90.+3) den Schlussstrich zogen. Adler war mit den zweiten 45 Minuten deutlich zufriedener: „Wir haben unsere Fehler korrigiert und nochmal alles rausgehauen. Chancen, um auf 1:2 zu verkürzen, waren auch da. Am Ende haben wir diese aber einfach nicht vernünftig zu Ende gespielt. Wiedenbrück war insgesamt die reifere Mannschaft. Wir müssen weiter hart arbeiten, um die letzten Punkte zu holen.“

Wiedenbrück-Trainer Daniel Brinkmann sah einen hochverdienten Auswärtssieg seiner Mannschaft: „Wir haben, besonders in der ersten Halbzeit, fussballerisch dominiert, waren die klar bessere Mannschaft und gewinnen letztendlich hochverdient. Die ein oder andere Unkonzentriertheit tauchte in der zweiten Hälfte dann doch auf, aber insgesamt bin ich mit dem Spiel höchstzufrieden.“

Pokalfight gegen den Wuppertaler SV am Mittwoch

Für den VfB Homberg geht es bereits am Mittwoch mit dem Viertelfinalspiel des Niederrheinpokals beim Wuppertaler SV weiter. Adler ist heiß: „Wenn wir schon im Viertelfinale stehen, wollen wir natürlich auch noch eine Runde weiterkommen. Wir werden alles versuchen. Besonders schön wäre der Sieg, weil wir danach möglicherweise gegen den MSV Duisburg spielen würden.“ 


Der SC Wiedenbrück empfängt den Wuppertaler SV dann am kommenden Samstag.

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