Bundesliga

Offenbar neuer Gehaltsverzicht beim 1. FC Köln

22. Oktober 2020, 10:44 Uhr
Foto: firo

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Um den 1. FC Köln finanziell zu entlasten, haben die Spieler und das Trainerteam des Fußball-Bundesligisten wohl einem neuerlichen Gehaltsverzicht zugestimmt. 

Dies berichtet der Express am Donnerstag. Demnach sollen die Profis in der Hinrunde zehn Prozent weniger Gehalt einstreichen, was eine Summe von rund 2,5 Millionen Euro ausmachen soll. Dies sei am Mittwochabend bei einer Sitzung am Geißbockheim einstimmig beschlossen worden. Eine Bestätigung des FC gab es zunächst nicht.

„Ich kann verstehen, dass keiner gerne auf Gehalt verzichtet. Aber unsere Spieler verstehen eben auch, dass in dieser schwierigen Situation jeder im Verein seinen Beitrag leisten muss, damit wir alle gemeinsam die wirtschaftlichen Mindereinnahmen durch fehlende Zuschauer einigermaßen kompensieren können“, sagte Kölns Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle dem Express: „Wir sind auf einem sehr guten Weg und wir gehen davon aus, dass am Ende alle gemeinschaftlich diesen Weg mitgehen. Wir werden aber nicht jeden Schritte nach außen kommunizieren, da dies eine interne Angelegenheit ist.“

Beim FC rechnet man angesichts der erneut landesweit steigenden Infektionszahlen mit Spielen ohne oder nur sehr wenigen Zuschauern bis Ende des Jahres. „Was die Liquidität angeht, ist die Saison komplett durchfinanziert“, versicherte Wehrle: „Doch sollte es die ganze Saison über bei Geisterspielen bleiben, müssten wir uns Fremdkapital besorgen.“ SID 

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22.10.2020 - 14:15 - Außenverteidiger

Idio*en. Immer müssen die Angestellten ein schlechtes Management ausbaden. Duda kann finanziert werden und der Rest soll verzichten? Mich würde interessieren, wie hoch die Beraterhonorare und Handgelder in dieser Saison sind. Weiterhin wird sich ein zweites Profiteam geleistet und ein NLZ, wo angeblich jedes Jahr Spieler nachkommen. Wieso gibt man günstigeren Kräften keine Chance und hält die Verträge ein, die mit ALLEN Mitarbeitern geschlossen wurden?

Wieso hat die DFL kein Papier aufgelegt, dass die Stadien für 300 Zuschauer nicht eröffnet werden, sondern kleinere Stadien genutzt werden? Wäre für alle gleich und Kostensparend.
Bayern im Campus, BVB ind Brackel, Schalke im Parkstadion, Köln in ihrem Amateurstadion, Leverkusen neben der BayerArena usw..

22.10.2020 - 13:27 - asaph

Es muß keiner hungern in kölle