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Ober- bis Bezirksliga: Das sind die Tabellenführer in Westfalen

Tizian Canizales
03. November 2020, 12:59 Uhr
Der FC Altenbochum liegt in der Bezirksliga 11 vorne. Foto: Julia Tillmann

Der FC Altenbochum liegt in der Bezirksliga 11 vorne. Foto: Julia Tillmann

Nach rund zwei Monaten Spielzeit mussten die deutschen Amateurligen Anfang November in die Corona-Zwangspause. RevierSport nutzt die Zeit für eine erste Zwischenbilanz und schaut sich die Tabellenführer bis zur Bezirksliga an. 

Oberliga Westfalen:

Bis zu vier absolvierte Spiele Differenz liegt zwischen den Teams der Oberliga Westfalen, weshalb das Tabellenbild mitunter verzerrt ist. Auch ganz oben ist die Sache nicht so klar, wie sie auf den ersten Blick scheint. Mit 25 Punkten aus neun Spielen führt der ungeschlagene FC Gütersloh das Tableau zwar an, Verfolger Holzwickede hat seine bisher sechs Saisonspiele jedoch allesamt gewonnen. Spannung ist hier garantiert. 

Westfalenliga 1:

In einer Liga mit vielen weiten Anfahrtswegen schlägt sich die Spvgg. Erkenschwick bisher stark. 15 Punkte aus acht Spielen bedeuten Platz zwei und nur zwei Zähler Rückstand auf Primus und Aufsteiger Preußen Espelkamp. 

Westfalenliga 2:

Der amtierende Dortmunder Kreispokalsieger TuS Bövinghausen gibt auch in der Liga den Ton an. Das Team um den Ex-Herner Marko Onucka hat nach acht Spielen zwanzig Punkte und Tabellenplatz eins inne. Der DSC Wanne-Eickel, der in der vergangenen Saison noch knapp den Aufstieg verpasst hatte, ist übrigens nur Achter.

Landesliga Westfalen 1:

Ähnlich erfolgreich wie der Drittliga-Aufsteiger im vergangenen Jahr ist bisher der SC Verl II. Sechs Siege aus acht Spielen bedeuten Platz eins vor dem TuS Dornberg. 

Landesliga Westfalen 2:

In der vergangenen Saison noch Landesliga-Vierter, marschiert der SC Obersprockhövel aktuell mit sechs Siegen aus sieben Spielen souverän vorneweg. Verfolger RW Erlinghausen hat allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto und kann mit einem Dreier gleichziehen.

Landesliga Westfalen 3:

Die dritte Staffel bietet viele Bochumer und Gelsenkirchener Derbys, der Tabellenführer kommt aber aus Dortmund. Westfalenliga-Absteiger Kirchhörder SC hat mit 17 Zählern aktuell einen Punkt und ein Spiel mehr als Verfolger SpVgg. Horsthausen auf dem Konto. 

Landesliga Westfalen 4:

Hier steht der TuS Altenberge auf Tabellenplatz eins. Im Schnitt zwei Zähler holten die Münsterländer pro Spiel, was bei acht Spielen 16 Punkte ergibt. Zuletzt schlugen sie den TuS Wiescherhöfen, Jugendklub des Ex-Schalke-Stürmers Mike Hanke, mit 6:1. 

Bezirksliga Westfalen 1:

Gerade einmal fünf Gegentore musste der BV Stift Quernheim in acht Spielen schlucken. Gepaart mit 20 eigenen Treffern, sieben Siegen und 22 Punkten ergibt das die Tabellenführung. 

Bezirksliga Westfalen 2:

Wir suchen weiterhin den ersten makellosen Tabellenführer. Trotz der guten Bilanz von 17 Punkten aus sieben Spielen ist klar, dass es nicht der FSC Rheda aus der Bezirksliga Westfalen 2 sein wird. 

Bezirksliga Westfalen 3:

Und da ist er: Der Post TSV Detmold hat seine ersten sieben Spiele allesamt gewonnen, führt die Tabelle vor dem TBV Lemgo an. Der hat mit 36 Toren zwar fast doppelt so oft getroffen, sich aber auch schon ein Unentschieden und zwei Pleiten erlaubt. 

Bezirksliga Westfalen 4:

Hier ist der SV Schmallenberg/Fredeburg mit 19 Punkten aus acht Spielen Erster. Das Verfolgerduo TuS Sundern und TuRa Freienohl hat bei gleicher Spielanzahl eine Niederlage mehr auf dem Konto. 

Bezirksliga Westfalen 5:

SV Germania Salchendorf hat in acht Spielen siebenmal gewonnen, mit 26 Treffern die meisten der Liga erzielt und somit auch eine verdiente Tabellenführung inne. Auf Platz zwei folgt der Kiersper SC. 

Bezirksliga Westfalen 6:

Hier wird es wieder spannend: Nach sieben Spielen steht der FSV Gevelsberg bei 18 und Verfolger SV Deilinghoven-Sundwig bei 17 Punkten. Das direkte Duell hätte am Sonntag, 8. November 2020, stattfinden sollen. 

Bezirksliga Westfalen 7:

TuS SG Oestinghausen, 22 Punkte aus acht Spielen, und Spielverein Westfalia Soest, der sich bisher ein Unentschieden mehr erlaubt hat, sind hier das Rezept für Tabellenplatz eins. 

Bezirksliga Westfalen 8:

Nur fünf Spiele und 12:3 Tore reichen dem SSV Mühlhausen Uelzen hier zu Tabellenplatz eins. Wieso? Zum einen, weil sie alle Partien gewonnen haben und zum anderen, weil sich Verfolger Königsborner SV bei doppelt so viel geschossenen Toren schon ein Unentschieden erlaubte.

Bezirksliga Westfalen 9:

Der FC Nordkirchen 1926 marschiert mit 19 Punkten aus acht Spielen und drei Zählern Vorsprung auf den FC Roj vornweg. Der hat allerdings noch ein Spiel in der Hinterhand, weshalb hier Spannung vorprogrammiert ist. 

Bezirksliga Westfalen 10:

Wir sind zurück im Pott. Der FC Altenbochum hat in acht Spielen sieben Siege geholt und steht drei Punkte vor dem TuS Heven. Aber auch die Wittener haben ein Spiel weniger absolviert.

Bezirksliga Westfalen 11:

Mit der gleichen Bilanz wie Altenbochum führt hier der SuS Stadtlohn die Tabelle an. Verfolger Eintracht Coesfeld ist bei gleicher Spielzahl schon sechs Punkte hintendran. 

Bezirksliga Westfalen 12:

In der nächsten Münsterland-Liga ist es der SC Greven, der die Nase vorne hat. Aus acht Spielen holte der SC 20 Punkte, hat zudem noch nicht verloren. 

Bezirksliga Westfalen 13:

Von wegen Mastbruch: Der Tabellenführer ist hier auf Kurs Richtung Landesliga: Die Sportfreunde Mastbruch haben eine makellose Bilanz von acht Siegen aus acht Spielen vorzuweisen, verweisen den Delbrücker SC II bei drei Punkten Vorsprung auf Platz zwei.

Bezirksliga Westfalen 14:

Hier wird es nochmal spannend. Nahezu im Gleichschritt marschieren die TSG Dülmen und der FC Marl vorneweg. Beide haben nach acht Spielen 22 Punkte und eine Tordifferenz von +22. Einzig ein erzielter Treffer mehr bugsiert Dülmen auf Platz eins. 

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