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Ober- bis Bezirksliga: Das sind die Spitzenreiter am Niederrhein

Tizian Canizales
03. November 2020, 10:34 Uhr
Der passt: Während ein Mülheimer (im weißen Trikot) reklamiert, drehen die Spieler des Vogelheimer SV jubelnd ab. Foto: Socrates Tassos

Der passt: Während ein Mülheimer (im weißen Trikot) reklamiert, drehen die Spieler des Vogelheimer SV jubelnd ab. Foto: Socrates Tassos

Nach rund zwei Monaten Spielzeit mussten die deutschen Amateurligen Anfang November in die Corona-Zwangspause. RevierSport nutzt die Zeit für eine erste Zwischenbilanz und schaut sich die Tabellenführer bis zur Bezirksliga an. 

Oberliga Niederrhein:

Der 1. FC Bocholt wurde vor der Saison von vielen als Aufstiegskandidat gehandelt und hat in seinen ersten zehn Spielen gezeigt, wieso. Neun Siege, 28 Punkte und 32:9 Tore bedeuten aktuell eine souveräne Tabellenführung. Erster Verfolger ist mit 22 Punkten die SSVg Velbert, einen Zähler dahinter rangieren die Sportfreunde Baumberg

Landesliga Niederrhein 1:

Im Verbandspokal schoss der Rather SV zuletzt B-Ligist Tus Drevenack mit 12:0 ab und auch in der Liga sind sie das Maß aller Dinge. Mit 21 Punkten haben sie aktuell zwar nur einen Zähler mehr als Verfolger 1. FC Viersen auf dem Konto, haben aber auch noch ein Spiel in der Hinterhand. 

Landesliga Niederrhein 2:

Pünktlich vor der Zwangspause stieg in der Landesliga Niederrhein 2 noch das Topspiel zwischen Tabellenführer SV Sonsbeck und dem ersten Verfolger BW Dingden. Durch das 1:1 hielten sich die Sonsbecker mit vier Punkten Vorsprung auf Platz eins, haben aber ein Spiel mehr absolviert. 

Landesliga Niederrhein 3:

Rein rechnerisch hätten am vergangenen Spieltag zehn Teams die Chance auf die Tabellenführung gehabt. Aktuell grüßt der FC Remscheid von der Spitze, hat jedoch unter anderem die punktgleichen Verfolger DJK Blau-Weiß Mintard und ESC Rellinghausen im Nacken. 

Bezirksliga Niederrhein 1:

Mit einem Spiel und einem Punkt mehr als Germania Ratingen II führt DJK Sparta Bilk die Tabelle an. Bitter dabei: Das direkte Duell verloren die Düsseldorfer zuletzt mit 0:1.

Bezirksliga Niederrhein 2:

Sieben Spiele, nur eine Punkteteilung und keine Niederlage: Hier heißt der verdiente Tabellenführer VfL Benrath. Der DV Solingen leistete sich dagegen schon die erste Saisonpleite, weshalb aktuell nur die Verfolgerrolle bleibt. 

Bezirksliga Niederrhein 3:

Insgesamt drei Essener Stadtteilvereine wurden vor der Saison in die "Reiseliga" gepackt. Am besten schlägt sich von ihnen aktuell der SC Werden-Heidhausen, der zwei Punkte hinter Tabellenführer ASV Mettmann auf Platz zwei steht. Der ASV hat allerdings noch ein Spiel weniger absolviert.  

Bezirksliga Niederrhein 4:

Gerade vorneweg marschiert aktuell der SC Schiefbahn. Mit 19 Punkten aus acht Spielen verweisen sie die DJK Willich und Fortuna Dilkrath auf die Plätze, haben beim 0:3 gegen den SV Straelen II zuletzt jedoch die erste Saisonniederlage schlucken müssen. 

Bezirksliga Niederrhein 5:

Bisher konnte noch kein Team all seine Spiele gewinnen, und das bleibt auch so. Tabellenführer Viktoria Goch kommt nach sieben Spielen auf 16 Punkte. Einen Platz dahinter stehen die Sportfreunde Broekhuysen, die aus acht Spielen 14 Zähler holen konnten. 

Bezirksliga Niederrhein 6:

Hier schrammen die Sportfreunde Lowick nur knapp am perfekten Start vorbei. Sechs Siege und ein Unentschieden bedeuten dennoch Platz eins und drei Punkte Vorsprung auf TuB Bocholt. 

Bezirksliga Niederrhein 7:

Vor der Saison startete das große Wettrüsten der Essener Bezirksligisten, nun ist die Zeit für eine erste Bilanz gekommen. Tabellenführer ist mit satten sechs Punkten Vorsprung auf RuWa Dellwig aktuell der Vogelheimer SV. Was viel klingt, ist mit Blick auf drei Spiele, die RuWa weniger absolviert hat, ein enges Rennen um Platz eins. Das direkte Duell beider Teams ist für Sonntag, 14. März 2021, angesetzt. 

Bezirksliga Niederrhein 8:

Noch eine Liga voller Pottklubs. Hier führt mit 22 Punkten aus acht Spielen aktuell der VfB Bottrop. Darüber hinaus war beim VfB bisher viel los. Schon 45 Tore fielen in Spielen mit Bottroper Beteiligung: Im Schnitt also fast sechs pro Partie. 

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