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Nuri Sahin spricht über seinen geplatzten Traum

Stefan Bunse
19. November 2020, 08:13 Uhr
Nuri Sahin spielt mittlerweile in der Türkei. Foto: firo

Nuri Sahin spielt mittlerweile in der Türkei. Foto: firo

Seit dieser Saison spielt Nuri Sahin in der Türkei bei Antalyaspor. In einem Interview mit der türkischen Nachrichtenagentur DHA hat der ehemalige Dortmunder seinen Wechsel in die Süper Lig erklärt. Zudem ließ er seine Karriere Revue passieren und verrät, welcher Traum für ihn als Spieler endgültig geplatzt ist.

In einem Interview mit der „DHA“ hat Nuri Sahin erklärt, warum er nach dem Auslaufen seines Vertrages bei Werder Bremen zu Antalyaspor in die Küstenstadt an der türkischen Riviera gewechselt ist. Das Projekt Antalyaspor habe ihn überzeugt. „Als mein Vertrag bei Werder Bremen auslief, hatte ich einige Optionen. Ich habe bei den weltweit größten Vereinen und in den stärksten Ligen gespielt. Zu diesem Zeitpunkt war ich auf der Suche nach einem Projekt, für das ich mich begeistern kann und das mich glücklich macht" sagte Sahin. Antalyaspor sei die richtige Wahl für ihn gewesen. Er fühle sich mit seiner Familie in Antalya sehr wohl.

Auch Fenerbahce Istanbul und Galatasaray Istanbul hatten um den ehemaligen Dortmunder gebuhlt. Bei seinem neuen Klub ist er Mannschaftskollege von Weltmeister Lukas Podolski und hat nach den ersten acht Spieltagen einen Treffer erzielt.

Nuri Sahin ist stolz auf seine Karriere - nur Gewinn der Champions League fehlt

Außerdem erklärte er, dass er mit seiner Laufbahn als Spieler, die ihn unter anderem zu Real Madrid und dem FC Liverpool geführt hat, sehr zufrieden ist. „Ich bin stolz auf meine Karriere“, sagte Sahin. Das meiste, was er erreichen wollte, habe er erreicht. Mit einer Ausnahme: „Nur die Champions League wollte ich unbedingt gewinnen“, erklärte Sahin und wies auf das in der letzten Minute verlorene Finale 2013 gegen Bayern München (1:2) hin. „Hätte ich die Champions League gewonnen, hätte mir persönlich nichts mehr gefehlt.“ Vielleicht könne er diesen Traum aber eines Tages als Funktionär eines Klubs verwirklichen.

Am liebsten natürlich mit dem BVB: “So wie Kinder in der Türkei Galatasary, Besiktas oder Fan sind, bin ich Borussia Dortmund-Fan“ wiederholte Sahin in der Türkei das, was in Dortmund alle wissen.

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