Sportdirektor Armin Causevic von Fußball-Drittligist Chemnitzer FC hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein Konzept zur Neustrukturierung der Regionalligen vorgelegt. 

Konzept

Nur zwei Staffeln: Drittligist regt Regionalliga-Reform an

13. Mai 2020, 12:31 Uhr
Foto: firo

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Sportdirektor Armin Causevic von Fußball-Drittligist Chemnitzer FC hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein Konzept zur Neustrukturierung der Regionalligen vorgelegt. 

„Ich habe es am Montag fristgerecht an den DFB gesendet und hoffe, dass es der Verband im Rahmen seines virtuellen Bundestages am 25. Mai als einen von mehreren Diskussionsschwerpunkten berücksichtigen wird“, sagte Causevic der „Bild“ (Mittwoch).

Das Konzept beinhaltet den Erhalt der 3. Liga in der jetzigen Form mit 20 Mannschaften und darunter die Installierung einer neuen zweigleisigen vierten Liga mit insgesamt 36 Vereinen. Aus den zwei Regionalligen sollen die beiden jeweils Erstplatzierten direkt aufsteigen. „Die Diskrepanz zwischen 3. Liga und Regionalliga wird abgeschwächt“, argumentierte Causesic. Außerdem werde das Leistungsgefälle zwischen den Ligen ausdifferenziert, die Regionalligen könnten in der Öffentlichkeit mit einer höheren Akzeptanz rechnen. „Die Vermarktungsmöglichkeiten für größere Vereine unterhalb der 3. Liga würden steigen“, sagte der CFC-Sportchef.

Der Saarländische Fußball-Verband hat mit Unterstützung mehrerer Vereine im Vorfeld des DFB-Bundestages bereits den Antrag auf eine zweigleisige 3. Liga gestellt. Diesen Vorschlag lehnt Causevic ab: „Es würde eine extreme Schwächung der Marke '3. Liga' bedeuten und auch die sportliche Qualität dieser Spielklasse würde damit geschwächt.“ dpa

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15.05.2020 - 11:41 - Außenverteidiger

Ich glaube mit dem ersten Start am Wochenende wird die DFL einen richtigen Schub weltweit erhalten. Dieser Wettbewerbsvorteil ist gigantisch. Wenn man sich den Fußballmarkt anschaut und du als einziger Anbieter auftauchst... Wahnsinn. Die Einschaltquoten gehen durch die Decke. Mindesten eine Milliarde Zuschauer. Kann gut Richtung WM Finale gehen. Dazu ein Derby zum Start... Nur ein Zusammensturz der DFL hätte etwas geändert.

15.05.2020 - 11:21 - rotweissliebe

Ich persönlich glaube auch, das aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die nächsten Jahre im Bereich Profifußball einige Veränderungen anstehen. Der pyramidische Aufbau hatte nicht nur Vorteile, allerdings bis heute die insgesamt fairste und vernünftigste Lösung. Es stimmt natürlich das die Vereine mit den besten Beziehungen zur Wirtschaft Vorteile hatte, aber das ist heute gleichfalls so. Ich war damals bei Renault eingestellt, allerdings ausser bei Veranstaltungen in den Verkaufsräumen war ich nie zugegen. Durch die Fernsehvermarktung ist heute sicherlich mehr Geld zur Verfügung, das müsste beim System 1-2-4-8 allerdings nicht unbedingt ein Nachteil gegenüber dem jetzt bedeuten. Die Messis und Ronaldos werden weiterhin exorbitant entlohnt, daran wird sich nichts ändern, solche Spieler wollen Eventfans nun mal sehen, die Kategorie 2, also Reus, Müller usw. werden auch weiterhin nicht am Hungertuch nagen. Es würde sicherlich in Liga 2 und in den Oberligen deutlich weniger entlohnt, aber das stünde jetzt kurz- und mittelfristig sowieso an. Junge Spieler müssten wieder mehr Möglichkeit zum entwickeln bekommen, und nicht bei einer schlechten Saison gleich ihre Karrieren beenden. Die Zuschauerzahlen sind heutzutage sowie anders, da es im Gegensatz zu früher einfach viel mehr Eventfans gibt.

15.05.2020 - 11:07 - wb.

Spannende Zeiten.
"Seien wir realistisch".
Auf jeden Fall. Und was die Wirklichkeit hergibt, muss Sorge bereiten.
Dabei will ich's mal belassen.(wenn man auf alle Punkte eingeht ist
man Montag noch nicht fertig).So long

15.05.2020 - 08:22 - AuswärtsspielRWE

So ich den Chemnitzer FC angeschrieben und eine Antwort erhalten. Mir wurde das Kurzkonzept zur Ligareform geschickt.
Werde das ganze dann mal in Ruhe durchlesen und hier nochmal einen Kommentar einstellen.
Bei Interesse an diesem Konzept einfach kurze Nachricht an mich ich habe bereits angefragt ob ich dieses Konzept als Mail weiterleiten darf. Hier warte ich noch auf eine Antwort.

15.05.2020 - 07:38 - Außenverteidiger

Ja, Nebenberufe gehen gar nicht und sind weder in der Wirtschaft, noch im Sport realistisch zu erfüllen. Wie nennt man solche Strukturen in Diktaturen eigentlich? Wer überall die Macht ausüben will, konserviert und wird niemals etwas bewegen.

Wo sind die Geldtöpfe da? Das Finanzierungssystem ist alles andere als sicher, wie die Krise offen legt.

Eine Obergrenze würde ich nicht wählen. Was ist daran schlimm, wenn Arbeitnehmer viel Geld verdienen? Die Besteuerung müsste angepasst werden. Gilt für alle hohen Einkommen auf diesem Niveau.
Die Profis geben das Geld medienwirksam aus. Besser als es auf dem Sparbuch vergammeln zu lassen, damit der dämliche Arbeiter seinen Kindern nicht erklären muss, dass die Steuern falsch gelegt wurden und er unpassende Parteien gewählt hat.
Was zu kurz kommt:Die DFL, DFB und Landesverbände sind unterschiedliche Parteien. Die DFL ist wie ein fremdes Land und hat ihren eigenen Kosmos erschaffen. Nur wegen dieser Struktur wird viel Geld investiert. Wir müssten den Grundlagenvertrag auflösen und innerhalb einer Liga, kann das TV Geld gleichmäßig verteilt werden. Anschließend immer weniger nach unten. Wichtig sind die Lizenzierungen, wo man die Vereine zu mehr Guthaben zwingt. Die echte BWL liefert dazu natürlich Lösungsansätze. Jeder schlechte BWLer sagt dir, wo man Geld einsparen kann. Ist auch richtig, aber jeder gute BWLer wird dir Lösungsansätze im operativen Geschäft liefern können.
Beispielsweise die Vertragsgestaltung. Ist sie der Liga angepasst oder wird Gehalt wie in höheren Ligen gezahlt? Wenn ja, warum nicht erfolgsabhängig? Jeder Profi kann ruhig Geld verdienen, darum geht's gar nicht.
Kurzer Einwurf: Studium und Leistungsfußball sind aktuell nicht unter einen Hut zu bekommen. Jedenfalls nicht, wenn das Studium ernst genommen wird.

Ich bin bei dir in Sachen Einnahmesituation. Die muss man immer sehen und danach im Zuschussgeschäft Fußball wirtschaften. Wie im Haushalt auch. Alles andere wird sich erspart. Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, dann ist das eben so.

Verstehe die Aussagen zur Identifikation mit den Spielern nicht. Ich hatte und habe nie einen Bezug zu unseren Angestellten. Als kleines Kind vielleicht. Aber da fehlt einem die Erziehung und Bildung. Ich bin RWE Fan und finde die sportliche Leistung der Spieler gut oder schlecht. Der Charakter oder wie der Spieler privat tickt, fi*kt usw ist mir egal.
Damals wie heute füllen die beliebten Spieler ihren Beruf einfach nur gut aus. Wer von den Fans bezahlt wird und ein wenig Hirn hat, wird immer schauspielern können, wenn Zahler auftauchen. Jeder von uns kennt selbst aus dem Amateursport die Gespräche mit Zuschauern. Einfach nett lächeln, ab und an zustimmen und der Zuschauer freut sich. Geht man mal etwas mehr ins Detail oder widerspricht Falschaudsagen, dann reagieren viele angepis*t. Einfach mal testen. :)
Saufen mit den Fans haben die Vereine zurecht eingeschränkt. Wer für den Leistungssport bezahlt, braucht Leistungssportler und keine Säufer. Am Ende jammert der Fan über schlechte Leistungen und viele verletzte Spieler. Wenn ich Profis von RWE in meiner Kneipe sehen würde, schicke ich sie nach Hause. Sie können saufen, wenn sie Schalker Spieler sind. ;)

Weiterhin hat sich das Fanverhalten geändert. Viele Fans haben überregionale Vereine.

Seien wir realistisch. Ein Machtmonopol wie die DFL, wird man nicht auflösen können. Neue Gelder im neuen System kann man nicht auf Grundlage des alten Systems verteilen. Somit bleibt nur die Möglichkeit, ein überleben aus eigener Kraft zu sichern. Da die Vereine daran scheitern, müssen Lizenzierungsverfahren eingeführt werden. Denke ein echtes Lizenzierungsverfahren ist der Schlüssel. Wer nicht insolvent gehen darf, lebt in der Regel länger.

Letztendlich ist meine kurze Zusammenfassung nicht ausreichend um auf alle Punkte einzugehen.

14.05.2020 - 22:26 - wb.

Ich stelle mir das ungefähr so vor:
Ein Partner im Büro war in der CDU und hatte
neben dem Job noch Ämter in 78 Vereinen .
Da hat die Woche nicht genug Stunden um
überhaupt nachzudenken.
Nicht dass ich Verständnis dafür hätte, aber
so ungefähr kann es aussehen.
Verkrustete Verbände mit wenig Angestellten!

14.05.2020 - 21:59 - Cronenberger

@wb
Ich frage mich, warum der normal denkende Fußballinteressierte vernünftig diskutieren und Ideen entwickeln kann, die Fürsten in den Verbänden nicht?!

14.05.2020 - 21:52 - wb.

@Cronenberger:Wir sind da schon d'accord.

14.05.2020 - 21:52 - Cronenberger

Eine neue Ligeneinteilung könnte wie folgt aussehen:
1. Liga 18 Teams , 3 feste Absteiger
2. Liga Nord und 2. Liga Süd je 20 Teams, die Meister steigen direkt auf, die Zweiten durch Relegation mit Hin und Rückspiel , je vier feste Absteiger
3. Liga West, Nord, Ost, Süd je 20 Teams, Direktaufstieg Meister und Zweiter, jeweils vier feste Absteiger
4. = 8 Oberligen je 20 Teams, Direktaufstieg Meister und Zweiter, jeweils 2 feste Absteiger
5. = 8 Verbandsligen je 20 Teams, Meister und Zweiter steigen direkt auf, 4 feste Absteiger
6. = 16 Landesligen, je Bundesland 18 Teams, jeder Meister und Zweiter steigen direkt auf, 2-3 feste Absteiger
7. = 32 Bezirksligen, je 16-18 Teams, je nach Bedarf, Meister und Zweiter steigen direkt auf, 2 feste Absteiger
8. = zum Schluß die Kreisligen

Diese Einteilung gibt allen Mannschaften in Deutschland genug Platz!
1. Liga Etat nach Fernsehgeldern und garantierten Einnahmen ( im Voraus hinterlegte Sponsorenzahlungen) begrenzt, plus Zuschauereinnahmen als Rücklage!
2. Liga Etatbegrenzung auf Max. 5 Mio.
3. Liga Etatbegrenzung auf Max. 1,5 - 2 Mio.
Ab 4. Liga Etatbegrenzungen, z.B. 350000 je Saison nur noch reine Amateure! Geringfügig! Stattdessen Angebot zur Fortbildung, z.B Ausbildung oder Unterstützung im Studium!
Mit diesem System dürfte kein Verein mehr Pleite gehen können!
Außerdem Gleichbehandlung für alle Teilnehmer, der wirklich Beste setzt sich sportlich durch!
Dann entscheidet ein gutes Händchen, Geschick beim Kaufneuer Spieler und Jugendentwicklung in jedem Fall!
Bei Verstößen gegen die grundsätzlichen Auflagen Lizenzentzug und Zwangsabstieg, ohne Wenn und Aber!

14.05.2020 - 21:43 - wb.

...war für av

14.05.2020 - 21:41 - wb.

Du machst es Dir ein bisschen einfach mit dem Geld. Jeder BWLer
kann Dir sagen wo Du Geld einsparen kannst, wenige wo Du es
sinnvoll einsetzt.Bei uns sehe ich zb das NLZ als sinnvoll an, und
die Professionalität rund um die Mannschaft,nicht zuletzt RW als
Arbeitgeber.Das erhöht den Etat macht aber Sinn.
Von daher muss man das immer kritisch sehen (überprüfen).

Gerade jetzt wird aber auch deutlich wozu die Gehaltsspirale von
Liga1 abwärts führt.Keine Rücklagen!
Ich komme noch aus einer Zeit als der Beruf Fussballer ungefähr
so angesehen war wie Schauspieler. Will sagen, keine regelmäßigen
Einkünfte, kein vernünftiger Beruf.
Dann einigte man sich auf die Version, wer als Fussballer bis 35
überdurchschnittlich verdient, ist dann für sein Leben abgesichert.
Das wurde akzeptiert.

Heute stehen die Gehälter- oben -völlig ausser Verhältnis. Ich muss
das nicht ausführen. Du würdest einen, der sagen wir mal von Man
City käme und sich 8Mio/Anno reintut, sicher gern bei RWE angucken.
Ich kann mich dann damit nicht mehr identifizieren. Das ist dann der
Unterschied zwischen zu kritisch und richtig. Nein, zwei verschiedene
Standpunkte.

Jetzt komme ich etwas ab. Ich glaube man muss eben
die Einnahmesituation in der jetzigen Regionalliga sehen.
Die Zuschauerzahlen sind stark zurückgegangen (RW ausgenommen).
Duisburg wurde zur Fahrstuhlmannschaft. 3.Liga durchlesen,
dann wieder ein Jahr in der 2. durchatmen.
Beide Ligen bieten kurz keine wirtschaftliche Perspektiven und
wenig sportliche Durchlässigkeit.
Darum besteht schon ein Überlegungsbedarf hin zur Verbreiterung.
Da seh ich die Vereine beim DFB gerade wieder schlecht aufgehoben.

14.05.2020 - 21:17 - Cronenberger

@Aussenverteidiger
@wb
Wenn man jetzt neue Reformen überlegt, muß man radikal denken.
Fakt ist, die Geldtöpfe sind da!
Fakt ist aber auch, daß in der jetzigen Form die Ligen unterhalb der 1. Liga uninteressant werden, da die Fernsehgelder unterhalb der 2. Liga und in der 3. Liga vollkommen unsinnig verteilt sind!
Das große Problem ist ja auch das Nadelöhr Regionalligen, das den Aufstieg fast unmöglich macht.
Dabei fielen mir noch die 70er Jahre ein, die ich noch als Jugendlicher erlebt habe.
Da war es eigentlich noch optimal gelöst:
Die 2. Liga war in zwei Gruppen (Nord und Süd) mit jeweils 20 Teams eingeteilt, darunter 4 Regionalligen. Mit jeweils 18 Teams. Da war für alle, von der Kreisliga C bis zur 2. Liga sportlich ein durchlässiges System, jeweils die Meister und Zweiten stiegen in die jeweiligen oberen Ligen auf, aus der jeweiligen 2. Ligen 4 ab, ohne Relegation, was ich auch voll korrekt fand.
Aus den Regionalligen jeweils die ersten Beiden auf und je 2 ab, dadurch konnten aus den unteren Ligen wieder 8 Meister direkt aufsteigen.
Immerhin würde dieses System dafür sorgen, das es keiner Qualifikation mehr bedürfen würde, und 112 Mannschaften Platz schaffen. In 3 (!) Klassen!!!
20 mehr als heute!
Wenn man dieses System wieder einführen würde, die Regionalligen auf je 20 aufstockt mit 4 Absteigern, könnten aus 8 Oberligen jeweils die ersten 2 aufsteigen!
Ohne Relegation und Ungerechtigkeiten!
Damit wären die Probleme gelöst und insgesamt 138 Mannschaften hätten in 3 Spielklassen Platz, das Ganze noch mit wirklich regionalem Charakter!

Heute sind nur 128 Mannschaften in vier Ligen, wobei sich die Fernsehgelder nur auf 56 Mannschaften aufteilen.
Durch Umschlüsselungen könnte man dann problemlos diese 138 Mannschaften in etwa genauso gut wie heute versorgen.

Leider wird das nur ein Traum bleiben, weil niemand in dieser Neiddebatte bereit wäre abzugeben!
Obwohl mehr Qualität an Spielern sich durch die Quantität entwickeln würde, weil jeder hat ja den Aufstieg als mögliches Ziel vor Augen!

14.05.2020 - 20:32 - wb.

Hallo Cronenberger. Man kann in der Tat vieles machen
wenn eine Bereitschaft dafür besteht und anzuerkennen,
dass eben das geltende System (Dritte-und Regio)ein
Rohrkrepierer ist.
Wie Du aus der Reaktion zur angedachten zweigliedrigen
dritten Liga gesehen hast, erdreistet sich der DFB zu einer
Warnung und es entsteht sofort eine Neiddebatte.
Es soll keine Verbreiterung geben.
Es ist schade,dass die Dinge nicht aus Sicht der Mehrheit
der Vereine gesehen werden,eher von oben nach unten.
Nicht von ungefähr hat der DFB auch wieder einen Präses
aus der Bundesliga ,wie einst Mayer-Vorfelder.

14.05.2020 - 20:00 - Außenverteidiger

Was du beschreibst haben wir schon. Ob der Geldtopf am Ende oder in der nächsten Saison lockt, iat eine Frage der kurzfristigen Finanzierung. Wenn von oben nicht passiert, muss von unten eine Lizenzierung erfolgen, die Vereine wirtschaftlich überleben lässt. Beispiel Wattenscheid. Die mussten lediglich eine Bürgschaft hinterlegen und durften mit Traumzahlen kalkulieren. Ähnliche Verhaltensweisen tauchen auf, wenn man Sponsorengelder vorab verbrauchen darf usw... Solange eine Struktur von außen nicht gestellt wird, ist es in einer Demokratie schwierig freiwillige Schranken zu finden. Oftmals einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Der reicht leider nicht aus in einer Kreditwirtschaft. Da kommt irgendwann der Knall.
Hier wird immer viel zu viel über die 90 Minuten geschrieben. Jedoch gehört wesentlich mehr zum Fußball, sobald Zuschauer involviert sind. Weiterhin lese ich ein zu kritisches Verhältnis zum Geld. Dieses Geld hat uns einen bombastischen Wohlstand beschert. Die mangelnden Regeln sind das Problem. Wo Eintrittsgelder verdient werden, der darf sie auch ausgeben um besser zu werden. Ohne Geld wäre eine Entwicklung gar nicht möglich. Wenn man 1000 Zuschauer hat und 2000 möchten immer ins Stadion. Jedoch gibt's kein Eintrittsgeld. Will man ewig vor 1000 Zuschauern spielen? Sollen die Arbeiter umsonst arbeiten? Die Profis in unserem System waren schon immer Geldgeil. Die Superstars konnten durch Privatsponsoren gehalten werden. Sprich durch eine Schattenwirtschaft. Wer mit den alten Spielern ehrlich spricht, der weiß wovon ich rede. Alle anderen wurden verarsc*t.

14.05.2020 - 17:35 - Cronenberger

Habe gerade mal nachgesehen:
13 Aufsteiger aus Westfalen und Niederrhein/Nordrhein sind in 13 JAhren Aufstiegsrunde aus den Oberligen zwischen 1982 und 1994 in die 2. Liga aufgestiegen!

14.05.2020 - 16:40 - Cronenberger

Nochmal ich!
Mir fiel da gerade noch ein, man stelle sich mal vor, die 3.Liga und die Regionalliga gäbe es nicht mehr!
10 Oberligen, die 18 Mio. Fernsehgelder (mit Fernsehübertragungsrechten an alle Regionallsender, wie jetzt die 3. Liga) würden zu der Saison in die laufende Spielzeit gegeben, also 15,5 Mio. (aufgeteilt zu gleichen Teilen an alle 180 Klubs am Anfang der Saison, ca. 86000 Euro) und die restlichen 2,5 Mio. als Antrittsprämie für die 10 Aufstiegsrundenteilnehmer als eine Art Antrittsgeld (also jeweils ca. 250000 Euro)!
Dazu die Aufstiegseinnahmen (ich rechne beim WSV mal die Saison 1990 ca. 650000 Euro) und die Vermarktungsrechte für die Aufstiegsspiele!
Dazu die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit höheren Zuschauerschnitte!
Zuzüglich der Sponsorengelder!
Ich denke, bei geringeren Kosten würde das für viele Vereine ein relativ sorgenfreies Überleben sichern!
Mit guten Aussichten bei einem Aufstieg in die 2. Liga, den dort gibt es ja bekanntlich je Verein ca. 4,5 Mio. Fernsehgelder je Saison!
Dazu kämen unter Umständen ja auch noch gute Chancen auf höhere Pokaleinnahmen, da durch die neue Struktur auch der Pokal aufgewertet würde!

Frage mich schon lange, warum nicht mal einer der Vereinsvertreter einen solchen Vorschlag macht!
Gerade jetzt wäre die richtige Zeit um das anzustoßen!
Wenn nicht jetzt, wann dann?

Und da ja für die kleineren in dieser "3.Liga" sowieso das Ende der Fahnenstange erreicht wäre, wäre es glaube ich für alle eine befriedigende Lösung!

14.05.2020 - 16:24 - Cronenberger

Noch zur Ergänzung:
Nachdem sich die 1. + 2. Liga entkoppelt hat, bleiben doch für die "Kleinen" sowieso nur noch Brotkrumen übrig.
Aber das ausgerechnet der FC Chemnitz, der mit die größten Schwierigkeiten hat diesen Vorschlag macht, ist witzig. Vielleicht hoffen die ja darauf, daß dann doch noch 500.000 Euro an Fernsehgeldern für sie da sind, damit sie nicht endgültig Pleite gehen.
Sie stehen ja kurz davor!
Das ist ja auch die Angst, die die Vertreter der 3. Liga haben, die einen Abbruch am meisten fürchten!
....Der Wegfall der letzten Fernseheinnahmen!
In der Regionalliga kann sich da auch keiner was für kaufen, da gibts nur 2 Möglichkeiten: Zuschauer wie Essen, Saarbrücken oder andere Traditionsklubs oder dicke Sponsoren, oder Beides!

14.05.2020 - 16:13 - Cronenberger

@wb
Ich finde mittlerweile die Entwicklung zum Kotzen!
Ich habe selber beim WSV lange im Amateurbereich Fußball gespielt.
Ein gewisser Herr Achim Weber war damals in der A-Jugend noch unter mir. .... Habe sogar noch eine Stadionzeitschrift von 1984, in der er damals in der A-Jugend beim WSV spielte.
Ich kenne auch viele ehemalige Protagonisten noch sehr gut, auch Thomas Richter. In Wuppertal habe ich von 2006 - 2010 noch im WSV-4-KIDS -Projekt eine Schulmannschaft betreut und dadurch auch immer engen Kontakt zu den damaligen 3.-LigaProfis gehabt.
Leider hat sich seit der Einführung der 3. Liga alles nur noch dieser lächerlichen knappen Million Fernsehgelder untergeordnet....dabei kann kein Verein (!) in der 3. Liga selbst mit dieser Kohle überleben.
Der Aufwand, die Voraussetzungen und Kosten sind einfach viel zu hoch im Verhältnis zum Ertrag.
Und...selbst ihr als RWE habt ja dadurch Probleme bekommen, weil man seitdem versuchen muß schnellstens aus dieser neuen Regionalliga rauszukommen.
Ihr seht es ja: Selbst RWE darbt jetzt im 8. Jahr mit den Millionen, die zwischenzeitlich für viele geldgierige Abzocker, die dann die LEistung nicht gebracht haben durchgegangen sind!
Die 3. Liga und die jetzigen Regionalligen sind absolute Totengräberligen für unsere Vereine, siehe SGW09!
Da muß (!) sich dringend was ändern!
Denn....ich bin fest davon überzeugt, selbst wenn ihr den Aufstieg mit euren treuen Fans schafft, spätestens ab der 2. Liga wird es saumäßig schwer und kasum noch finanziell zu stemmen!
Die Folgen sieht man doch schon bei Karlsruhe oder Paderbron, von Bielefeld und Hamburg ganz zu Schweigen!
Dann lieber eine geile Oberliga als Zweitligaunterbau und wieder packende Derbys und Aufstiegsrunden, in denen man sich auch mal einen Ausrutscher erlauben darf und von den fünf Teilnehmern immer noch 2(!) aufsteigen können!
Vor allem sind die Kosten überschaubarer, weil große Reisekosten wegfallen und die Spiele viel attraktiver sind!
Auch fallen da die Profi-U23 nicht mehr so ins Gewicht, weil es ja insgesamt 180 Teilnehmer gäbe!
JEdenfalls in unserer alten Oberliga Niederrhein wären bestimmt heute noch Klubs wie Union Solingen, FC Remscheid, SC Jülich, FC Bocholt, SV Rheydt, 1 FC Viersen, usw. dabei, da waren bei uns immer mindestens 2000 Zuschauer!
Was hat man heute in der Regionalliga bei allen anderen im Schnitt über die gesamte Saison? 2-3000 Zuschauer!
In der Oberliga hatten wir mindestens einen Schnitt von 4500!
Und es hat viel mehr mit dem ursprünglichen Fußball zu tun!
Ich habe mich immer auf die vielen Derbys gefreut!
Außerdem durften die U23 sowieso nicht aufsteigen! Da war Endstation in der Oberliga!
Da drunter gehört dann einfach wieder die Verbandsliga, die es ja heute nicht mehr gibt, vor der Landesliga!
Und bis zur Oberliga gabs auch immer den direkten Aufstieg!

Die Aufstiegsrunde war ja immer der Knackpunkt, aber bei sovielen Vereinen in Deutschland gibt es nunmal irgendwo ein Nadelöhr!
Dafür hat sich so mancher kleine Verein in der Aufstiegsrunde top saniert!
Und unsere Aufstiegsrunde hatte die Vertreter der Oberligen Nordrhein, Westfalen, Nord, Berlin (WSV, Arminia Bielefeld, TSV Havelse, VFB Oldenburg und die Reinickendorfer Füchse) . Ich kann mich noch gut an unsere Aufstiegsrunde zur 2. Liga 1990 erinnern, zwar waren wir gescheitert, hatten aber immerhin 43000 Zuschauer in 4 Heimspielen extra, nach einem Saisonschnitt von 6000 pro Heimspiel!
D.h. selbst wir, der WSV hatte damals mit den Aufstiegsspielen 145000 Zuschauer in der Saison!
Ich weiß auch noch, daß wenn der MSV Duisbur, FC Remscheid oder RWE in der Aufstiegsrunde waren, waren deren Stadien dann immer (!) ausverkauft je Spiel!
Und in 90% aller Fällestieg immer der Nordrheinvertreter mit auf, bis auf die Saison 1990, da waren es der VFB Oldenbrug und der TSV Havelse, mit einem gewissen Volker Finke als Trainer, der hinterher jahrelang den SC Freiburg trainierte!

Damals sind nur ab und zu Vereine pleite gegangen, weil die regionale Identifikation, dadurch daß das die 3. Liga war, sehr groß war!
Lokalderbys am Fließband!
So etwas würde ich mir wieder wünschen, dann hätte man auch wieder Spaß am Fußball!

14.05.2020 - 13:38 - Außenverteidiger

Geht die Argumentation nicht in eine andere Richtung? Wenn es um den Sport geht, wäre ein Duell Wolfsburg gegen Leverkusen hoch interessant. Auf beiden Seiten spielen tolle Spieler. Oder Hoffenheim-Wolfsburg, Sandhausen-Heidenheim, Großaspach-Bayern 2...
Bei deiner Auslegung ist also nur der hohe Verdienst ein Problem oder das viele Geld?

14.05.2020 - 13:14 - wb.

@Cronenberger:Ich glaube, die Zeit ist noch nicht reif um
umzudenken.
Viele Vereine haben die Basis verlassen. Auch Jena
offensichtlich. Alles geht in Richtung das Produkt Fussball
zu vermarkten.
Der Fussball ist aber nunmal nicht durch Vermarktung
etwas in der Gesellschaft geworden, sondern durch
Begeisterung am Sport.
So ein Vorschlag wie von Dir, geht auf jeden Fall in die
richtige Richtung. Da die Streuung der Vereine gross ist
würde er aber (oben)aus diesen vorgeschobenen
Vermarktungsgründen nicht akzeptiert.

Ich sag mal so:Was haben denn die über 25000 Fussball-
vereine mit den 36 Edelzwickern noch zu tun.?
Die DFL kann ihren eigenen Verband aufmachen.Und in
den DFB müsste frischer Wind rein.

14.05.2020 - 11:29 - Außenverteidiger

Wie waren die Lizenzierungsbedingungen? Man kann super in der Regionalliga überleben, wenn ein passender Rahmen geschaffen wird, der für alle gleich ist.
Die wirtschaftlichen Probleme sind im Moment ein Ausgabeproblem. Wer in der vierten Liga Einnahmen von über 600.000 € hat, der dürfte niemals in die Insolvenz rutschen. Ich finde die Einnahmen nach wie vor sehr hoch in der vierten Liga. Das Problem sind die Vergleiche zum völlig kranken System in der ersten, zweiten und teilweise dritten Liga.
Wieso lässt man in einer Liga, die sich aus dem operativen Geschäft finanziert Schulden zu? Oder man stellt das Vereinsrecht in Deutschland um und bittet die Mitglieder zur Kasse. Wer einen Risikokurs wählt, der Haftet. Diebstahl sollte in allen Bereichen strafbar sein.

14.05.2020 - 10:58 - Cronenberger

@Außenverteidiger
@AuswärtsspielRWE
Ich glaube, der Vorschlag als völliger Unsinn bezieht sich auf den Vorschlag mit den 2 Regionalligen!
Für jetzt geht es auch gar nicht mehr um den Vorschlag, Rückkehr zur alten Oberliga.
Es kann nur ein Vorschlag für die Zukunft sein!

Genau das (!) ist ja das Problem geworden: Die Einführung der Regionalligen!
Die Aufstiegsrunden waren zwar unter Umständen frustrierend, aber in der Oberliga waren die Überlebenschancen der Vereine wesentlich höher als heute.
Außerdem ist durch die Regionalliga/3. Bundesliga noch eine zusätzliche Klasse dazwischen geschoben worden, was natürlich die Oberliga regional massiv abgewertet und entwertet hat.
Witschaftlich ging es allen (!) Vereinen, nachweislich besser, wenn sie denn nicht selber eine Mißwirtschaft geführt haben.
Also:
Wenn schon über Reformen nachgedacht wird, dann bitte über alle!

14.05.2020 - 00:12 - Außenverteidiger

@Cronenberger: Der Zug ist aus sportlicher Sicht leider abgefahren. Die Belastung in der kurzen Zeit ist zu hoch. Das Spiel ist dynamischer geworden. Weiterhin wird der Aufsteiger sportlich benachteiligt. Körperlich werden die Spieler durch die kurze Erholung verletzungsanfälliger und fallen schneller in ein Leistungstief. Da entsteht dem Verein ein finanzieller Schaden, weil sein Spielermaterial ausgebrannt ist. Der Kader wäre viel zu groß und du hast in einer Profimannschaft nur Theater.

13.05.2020 - 23:40 - Oldschool

Die Idee von Cronenberger hat charme, aber ich sehe es wie Auswärtsspiel. Es ist nicht umsetzbar.

Aber das waren richtig geile Zeiten !!!

Nur der RWE

13.05.2020 - 20:33 - AuswärtsspielRWE

Netter Vorschlag aber völliger Unsinn.
Die Vermarktung der 3ten Liga ist schon nicht einfach.
Jetzt nur 2 Regiio zu installieren ist wirtschaftlich der totale Nonsens. Wer will ohne TV Einnahmen denn in dieser wirtschaftlich bestehen können?
Die Kosten für die Vereine explodieren und wären, nach heutigen stand, nur durch ein sehr hohe Zuschauerzahlen zu finanzieren.
Wenn die 3 Liga schon jammert wenn hier, wo es TV Gelder gibt, nicht in der Lage einer Reform auch nur Gehör zu schenken wird dieser Vorschlag ebenfalls nicht akzeptiert werden.
Ich werde diesen Guten Mann anschreiben und er soll mal erklären wie er sich das vorstellt.

13.05.2020 - 19:18 - Cronenberger

Noch eine Info:
Saison 1991/1992 RWE-WSV 11/1991 1:1 17000 Zuschauer Hinspiel
Saison 1991/1992 WSV-RWE 1992 0:0 22.000 Zuschauer Rückspiel

Endstand damals:

1.WSV vor 2.RWE mit 1 Tor (!) Vorsprung!!!

.....das (!) waren noch Zeiten!!!

13.05.2020 - 19:13 - Cronenberger

Wer es nicht mehr weiß oder selber erlebt hat:
2 Aufstiegsrunden mit den jeweiligen 5 Meistern der zugeordneten Nordligen und Südligen.
Übrigens:
RWE ist damals mehrfach durch diese Aufstiegsrunde aufgestiegen, außerdem der MSV!
Nur mal am Rande in den Oberligen hatten die Spiele zwischen RWE, Aachen, Uerdingen, RWO und dem WSV als Zugpferde in der Oberliga Nordrhein mindestens immer 5stellige Zuschauerzahlen!
RWE Schnitte von 10-12.0000
WSV Schnitte von 4500-7500
Aachen Schnitte von 5-9.000
RWO Schnitte von 5-6.000
RWE und der WSV in den Aufstiegsrunden zusätzlich (!) zwischen 60-80.000 Zuschauer!!!
Das war echt geil!
Selbst nach Jülich sind in einer Saison jeweils 3.000 Wuppertaler und zum jeweiligen Spiel auch Essener mitgefahren!
Bei allem Frust über die Aufstiegsrunde war das doch geil!!!
Weil die vier Sieger der Aufstiegsrunden (jeweils 2 von 5, hatten den Aufstieg auch echt verdient!!!

13.05.2020 - 19:04 - Cronenberger

Diese ganzen Vorschläge sind totaler Schwachsinn!
Ich wäre dafür, die Pleiteligen (3.Liga und Regionalligen) wieder abzuschaffen und durch die alten Oberligen (waren in den 80ern und 90ern 10 Stück) wieder einzuführen!
1. Wir am Nordrhein hatten damals die stärkste Liga schlechthin, mit den höchsten Zuschauerzahlen
2. Es war spannend und die Attraktivität hoch
3. Es gab bei weitem nicht soviel finanzielle Probleme bei den Vereinen
4. Eine starke regionale Begrenzung, dadurch kurze Anfahrten
5. Keine große Verwässerungen mehr, da die in den 90ern zusätzlich eingeführte Liga dazwischen geschoben wurde

Außerdem hatten alle Meister dieselbe faire Chance, in der Aufstiegsrunde in 8 Spielen, mit je 4 Heimspielen, hohe Zusatzeinnehmen zu erzielen und dadurch keinen so großen Abstand zur 2. Liga!
Es war zwar ein schwerer Weg in die 2. Liga aufzusteigen, aber meiner Ansicht nach die beste und fairste Lösung.
Allenfalls wäre noch statt 3. Liga eine Wiedereinführung von 4 Regionalligen interessant, die mit 4 direkten Aufsteigern direkt 8n die 2. Liga hochkamen!
Dafür auch kein Relegationsspiele 3-letzter 2.-3. der 3. Liga mehr, finde ich eh unverschämt, wenn einer berechtigt nach einer ganzen Saison den 3. letzten Platz belegt, das der noch in 2 Spielen die Saison retten kann, während der Dritte der unteren Liga u.U. In 2 Spielen um seinen Lohn gebracht wird!
Unter den Regionalligen direkt die Oberligen!
Ich finde, das war auch eine gute Lösung!
Wirtschaftlich und sportlich aber die damalige Oberliga unter der 2.Liga!

13.05.2020 - 18:00 - BigOdi

Die Leute vom RS meinen wohl, dass die Kommentarfunktion reicht. Wozu braucht man da noch ein Forum.
Ich seh das allerdings anders. Wenn das Forum nicht wieder aufmacht, werde ich mir auch den RS sparen.

13.05.2020 - 15:35 - JeffdS

Gibt wohl in allen Ligen unterschiedliche Ansichten .. siehe DFL .. einfach am Ball bleiben und versuchen, was an der Situation und der Ligenstruktur unterhalb der 2. Liga zu verbessern ..

13.05.2020 - 15:06 - Kleeblatt1904

Warum beschäftigt sich dieser Herr auf einmal mit einer Regionalliga Reform?? Ist die zweigleisige 3 Liga vielleicht doch nicht so unwahrscheinlich und dem einen oder anderen Drittligisten geht schon der Arsch auf Grundeis. Fragen über Fragen;-)

13.05.2020 - 14:30 - Außenverteidiger

Diese Lösung wäre wirklich besser als die aktuelle Situation. Denke wenn dann ein Traditionsverein tiefer fällt als die Regio ist sowieso Schicht im Schacht. Mit unserem Bus kommt man überall hin.

13.05.2020 - 14:09 - TorschreiRWE

Ist wohl zu viel verlangt , das RS uns den Grund mitteilt. Ist nicht das erstemal.

13.05.2020 - 14:01 - grete

ist schon einpaar tage nicht mehr online

13.05.2020 - 13:59 - Moses

Bei allem Verständnis für die Partikularinteressen einzelner Vereine. Das hier ist eine Schnapsidee, die völlig ohne Sinn und Verstand ist.
Wie der Name schon zum Ausdruck bringt: Regionalliga ! Also mit deutlichem Bezug zur Region. Wenn man nun die Reisewege (Reisekosten), Einnahmen durch Zuschauer (das ist eine sehr wichtige Einnahmequelle in der Regioanlliga), durch längere Reisewege und damit weitere fehlende Attraktivität reduziert ist eine Verschlimmbesserung der eh schon unzumutbaren Verhältnisse.
Die 3.Liga in der jetzigen Form ist m.E. gescheitert. Sie ist minder attraktiv (auch durch II. Mannschaften von Bundesligisten) , bekommt dadurch zu wenig mediale Aufmerksamkeit, Talente zu wenig Spielzeiten auf Profiniveau, etc. Das alles ließe sich besser lösen und vor allem im Sinne des Fußballs. Unter der 2.LIge eine zweigliedrige Liga würde vieles dieser Probleme auflösen und am Ende wären auch damit glücklich, wenn sie sehen, dass es viel besser im Sinne des Sports und auch wirtschaftlich funktioniert. Hierzu bedarf es allerdings etwas Mut und definitiv Reformwillen. Daran hapert es strukturell, da man um die Gunst der Mehrheit bei der Wahl der Gremien fürchtet.

13.05.2020 - 13:56 - TorschreiRWE

Wo ist denn das RS Forum abgeblieben ?

13.05.2020 - 13:55 - eduardo

Ziemlich blöde Idee!!

Damit wird das Problem(mit dem Nadelör) doch nur nach unten weiter gegeben. Wieviele sollen den dann auch den 2 RL absteigen und 12 OLen gibt es.
Die OL Meister wollen doch auch aufsteigen.

Die Karl-Marx-Städter hoffen doch dardurch nur in der Liga bleiben zu können. Diesen Verein mit seinen rechten Fans brauch doch eh keiner.

13.05.2020 - 13:11 - redbull1de

Aus meiner Sicht ist der Vorschlag schlechter als die 2 gleisige 3 Liga. Kommt natürlich von einem Drittligisten wo sich natürlich nichts ändern darf.
Wovon sollen die Reisetätigkeiten bezahlt werden? Was wird aus den Vereinen, wo noch waschechte Amateure spielen?
Der Aufstieg wird so noch schwieriger werden.
Liebe Chemnitzer : Auch ihr schwebt noch in Abstiegsgefahr. Überlegt vielleicht nochmal.

13.05.2020 - 12:48 - JeffdS

Besser als die jetzige Staffelung der Regionalligen wäre diese Lösung schon. Erhöht die Qualität und Attraktivität, und wenn es mit der zweigleisen 3. Liga nichts wird, dann sollte man mal darüber nachdenken .. wer dazu gehören darf .. lassen wir uns überraschen ..