2. Liga

Nur noch kleine Hoffnung für den MSV

13. April 2019, 16:49 Uhr

Foto: firo

Die Luft für den MSV Duisburg wird dünner: Am 29. Spieltag der 2. Bundesliga unterlagen die Meidericher vor 11 111 Zuschauern mit 0:4 (0:2) beim SC Paderborn. 

Wieder verloren, wieder vier Gegentore: Der MSV Duisburg erlebte am Samstag einen enttäuschenden Nachmittag. Durch das 0:4 beim SC Paderborn vergrößern sich die Abstiegssorgen der Zebras noch weiter. Einen Mini-Grund zur Freude hatten alle, die es mit dem MSV halten, aber dennoch, denn immerhin wahren die Duisburger eine Restchance auf den Klassenerhalt - dank Schützenhilfe von Darmstadt 98.

Die setzten sich zeitgleich 1:0 gegen den 1. FC Magdeburg durch. Und so hat der MSV den Relegationsrang fünf Partien vor Saisonende mit vier Punkten Rückstand noch nicht ganz aus den Augen verloren. Sandhausen am rettenden Ufer gewann allerdings und ist mit sieben Punkten Vorsprung für den MSV nun kaum noch einzuholen. 


Magdeburgs Niederlage noch das Beste am MSV-Wochenende

Die Magdeburg-Pleite ist deshalb, da war sich MSV-Trainer Torsten Lieberknecht nach Abpfiff sicher, das beste an diesem Wochenende aus Duisburger Sicht gewesen. Was auch sonst: Bei der 0:4-Pleite mit Gegentoren durch Philipp Klement (25.), Babacar Gueye (42.), Bernard Tekpetey (59.) und Sebastian Vasiliadis (79.) blieb der Klub aus Meiderich bereits die fünfte Begegnung in Serie sieglos.

Duisburg zeigte dabei keine schlechte Leistung im ersten Durchgang. Die in dieser Saison oft so behäbige Offensive knüpfte in Ansätzen an das 4:4-Spektakel gegen Köln von Mittwoch an - die erneut löchrige Defensive allerdings auch: „Die gnadenlose Effektivität war der große Unterschied“, fasste Trainer Torsten Lieberknecht anschließend zusammen. Er hatte zwar auch „fußballerisch gute Szenen“ seiner Mannschaft gesehen, musste aber dennoch eingestehen: „Das 0:4 ist natürlich zu wenig.“

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MSV vergibt zahlreiche Chancen

Mit seiner Beobachtung lag Lieberknecht richtig: Der MSV war im ersten Durchgang auf der Höhe und hatte Chancen zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Doch Moritz Stoppelkamp, Cauly Souza und insbesondere Stanislav Iljutcenko versiebten reihenweise. Die Quittung kam prompt - in Form des 0:2. Lieberknecht: „Ich weiß nicht, wie viele Chancen wir hatten und wie viele Paraden Zingerle (Leopold Zingerle, SCP-Torwart, d. Red.) machen musste, um Paderborn im Spiel zu halten.“


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SCP-Trainer Steffen Baumgart fand ebenfalls, dass es zur Pause auch „2:2 oder 3:3 hätte stehen können.“ Aber der „offene Schlagabtausch“, von dem Lieberknecht nach der Partie sprach, war dann doch eine Schublade zu hoch gegriffen. Zu keinem Zeitpunkt roch es nach einem Duisburger Punktgewinn. Die SCP-Offensive um den Ex-Schalker Bernard Tekpetey hatte ebenfalls zahlreiche Gelegenheiten und spielte die Abwehr der Zebras phasenweise schwindelig.

Nun muss sich der MSV Duisburg schnellstmöglich stabilisieren. Kommendes Wochenende steigt der Showdown gegen den SV Sandhausen - sollten die Zebras wieder leer ausgehen, können die Verantwortlichen wohl mit den Planungen für die Spielzeit 2019/20 in der 3. Liga beginnen.

Autor: Erik Asmussen

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14.04.2019 - 11:08 - bj1902

Warum stellt dieser Trainer ständig die Mannschaft um und warum lässt er in vielen Spielen nur 10 Mann spielen.
10 Mann.? Ganz einfach, weil ein Engin ein Dauerausfall ist und durch sein Nichteingreifen ständig Gefahren produziert. Kein Kopfball, kein gewonnener Zweikampf, Fehlpässe und ständig Ballverluste. Schlechter spielt keiner in dieser Mannschaft, wobei man sich fragt, was Lieberknecht gegen zeo hat. Der kämpft wahrscheinlich zu viel, so dass er meist nach 75 Minuten gewechselt werden müsste, was wiederum Lieberknecht nicht sieht. Er sieht auch nicht die ständigen Ballverluste und vergebenen Torchancen von illuczenko. Stattdessen darf Nielsen auf die Bank. So bekommt der Abstieg einen Namen: Thorsten Lieberknecht, der alles das nicht gehalten hat, was man sich bei der Verpflichtung versprochen hatte.

14.04.2019 - 07:52 - bossprada

Er (Lieberknecht)richtet die Mannschaft jetzt wieder auf und er steht seinen Mann ? Eher ein Männlein und aufrichten oder ausrichten kann dieser Trainer nichts mehr.
Wie will dieser Trainer eine total verunsicherte Mannschaft wieder aufrichten , neue Taktik oder neues Spielsystem einbringen ?
Der weiss nicht was er will , absolut unfähig , da hätte man besser mit Gruev weitermachen können , eventuell hätte dieser Glücksritter noch ein paar Punkte mehr eingefahren und das Trainergehalt hätte man eingespart.
Ich hoffe das gegen Sandhausen der Leidensweg beendet wird und man sich auf die dritte Liga vorbereiten kann .

14.04.2019 - 01:44 - Überdingen

Willkommen in der 3ten Liga....grüße die Pfeifen aus dem MSV Portal die große Klappe zum KFC UERDINGEN 05 hatten;)