Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg ist gegen einen Abbruch der Fußball-Bundesliga für den Fall, dass im Sommer wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie noch nicht alle 34 Spieltage absolviert werden konnten. 

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Notfalls bis Oktober: Effenberg ist gegen Saisonabbruch

14. Mai 2020, 12:00 Uhr
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Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg ist gegen einen Abbruch der Fußball-Bundesliga für den Fall, dass im Sommer wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie noch nicht alle 34 Spieltage absolviert werden konnten. 

„Die Spielzeit darf nicht abgebrochen werden, selbst wenn sie erst im Oktober beendet wird“, schreibt der 51-Jährige in einer Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de.

Alle anderen Szenarien, so der 51-Jährige weiter, seien sportlich nicht fair: „Die Vereine würden um die Chance gebracht, ihre Lage zu korrigieren - weil sie nicht gegen jeden Verein zweimal hätten spielen dürfen.“ Um für dieses Modell die Voraussetzungen zu schaffen, müsse man nur die Transferperiode verlängern und die Winterpause ausfallen lassen.

Eindeutig ist die Meinung des einstigen Bayern-Stars auch zum Verhalten einiger Profis. Effenberg: „Aus meiner Sicht muss Schluss sein mit Privatjets und protzigen Fotos. Ich würde mir wünschen, dass die Vereine in Zukunft drastisch darauf reagieren - und die Spieler rauswerfen.“ sid

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