Auch, wenn sie in den vergangenen Wochen – zuletzt bei der Absetzung des Derbys gegen den BVB - einige Mal vertagt wurde. Die Rückkehr der Knappenschmiede auf das Berger Feld und ins Parkstadion kann auch das Coronavirus nicht aufhalten. 

U19-BL

Norbert Elgert über S04-Rückkehr ins Parkstadion

Stefan Bunse
21. März 2020, 09:46 Uhr
Schalkes U19-Trainer Norbert Elgert freut sich über die Rückkehr ins Parkstadion. Foto: Thorsten Tillmann

Schalkes U19-Trainer Norbert Elgert freut sich über die Rückkehr ins Parkstadion. Foto: Thorsten Tillmann

Auch, wenn sie in den vergangenen Wochen – zuletzt bei der Absetzung des Derbys gegen den BVB - einige Mal vertagt wurde. Die Rückkehr der Knappenschmiede auf das Berger Feld und ins Parkstadion kann auch das Coronavirus nicht aufhalten. 

Wann es nun tatsächlich so weit sein wird, steht wegen der Spielpause aller Jugendteams aufgrund der Pandemie noch nicht fest. Dennoch hat Schalkes U19-Trainer Norbert Elgert im Vereinsmagazin „Schalker Kreisel“ einen Einblick ins seine Gefühlswelt zu diesem Thema gegeben. „Auf dem Berger Feld im alten Parkstadion spielen zu können ist ein weiteres wichtiges Mosaiksteinchen auf dem Weg in die Zukunft für unseren Club“, sagte der Erfolgscoach.


Das umgebaute Gelände werte auch die gesamte Knappenschmiede auf. „Das Gelände kann wie ein Magnet wirken und uns dabei helfen, Talente von Schalke zu überzeugen“, ist Elgert überzeugt. „“Wir präsentieren ihnen ein Umfeld, in dem sie im Schatten der Veltins-Arena reifen und wachsen können.“ Dieser emotionale Faktor sei nicht zu unterschätzen. „Als Spieler blickst du auf das Stadion, in dem du irgendwann selbst auflaufen möchtest.“ Das sei eine zusätzliche Motivation. Elgert: „Auf Schalke spielen: Diesen Begriff nun mit Leben zu füllen, ist großartig für den Verein.“ 

Als er vor 24 Jahren als U19-Trainer beim S04 angefangen hat, habe das Team in der Glückauf-Kampfbahn gespielt. Nach vielen Jahren sei der Nachwuchs nun endlich wieder zu Hause. „Als Mannschaft macht es uns nicht besser, ist aber für alle Beteiligten die Ideallösung.“ 


Der 63-Jährige Erfolgscoach erklärt auch, warum es dem deutschen Nachwuchsfußball aktuell die ganz großen Talente fehlen. „Das lässt sich nicht in drei Sätzen diagnostizieren“, sagt er dem „Kreisel“. Es habe schon immer unterschiedlich starke Jahrgänge gegeben. Zwar hätten immer noch viele Kinder den Traum, Profi zu werden. „Es ist aber erweisen, dass du dafür mindestens zehn Jahre und 10.000 Stunden intensives und intelligentes Training investieren muss, um diesen Traum vielleicht möglich zu machen.“ Aufgrund der Veränderungen und Ablenkungen in der Gesellschaft würden die meistens Kids diese Hürde nicht mehr überspringen.     

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