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Niederrhein: Das sagt Boss Frymuth über einen möglichen Restart

22. Februar 2021, 18:51 Uhr
Foto: Frank Oppitz

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Seit Montag darf in NRW auf Sportanlagen im Freien wieder zu zweit Sport ausgeübt werden. Peter Frymuth, Boss des FVN, begrüßt diesen Schritt.

Gibt es für die Amateur-Vereine langsam Licht am Ende des Tunnels? Durch die seit Montag, 22. Februar, geltende Coronaschutzverordnung, darf in NRW ab sofort wieder zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstands auf Sportanlagen trainiert werden. Mannschaftstraining ist damit natürlich noch immer nicht möglich, doch zumindest keimt eine stille Hoffnung auf, dass die Vereine in geraumer Zeit zurückkehren können.


"Für unsere Vereine bedeutet diese Pandemie eine neue Dimension an Belastung und Herausforderung. Der aktuelle Lockdown für den Sport dauert nun schon fast vier Monate. Die Verantwortlichen für den Spielbetrieb im Fußballverband Niederrhein haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit Prognosen zum Spielbetrieb zurückgehalten, da die Verfügungslagen keine Grundlage dafür gaben", betont Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) in einem Interview auf der Verbands-Homepage.

Hinrunde soll durchgespielt werden

Klar ist: Eine Absolvierung der kompletten Spielzeit ist nicht mehr möglich, schon gar nicht in der 23 Mannschaften fassenden Oberliga Niederrhein. Der Verband hofft aber darauf, zumindest noch die Hinrunde zu Ende spielen zu können, um eine Wertung der Saison vornehmen zu können. "Die Sorge, die gelegentlich geäußert wird, dass die Saison - gegebenenfalls ohne Absprache mit den Vereinen - „durchgepeitscht“ werden soll, ist sicherlich unbegründet. So hat sich der Spielleiter der Oberliga bereits vor Wochen mit den Vereinen ausgetauscht, da hier auf Grund der 23 Mannschaften terminlich noch einmal eine ganz besondere Situation besteht", betont Frymuth. 


Der Verband, so der Präsident weiter, plant dementsprechend einen engen und intensiven Austausch mit den Vereinen, sollte eine Rückkehr in Richtung Mannschaftstraining und Spielbetrieb realistischen erscheinen und absehbar sein. "Wir wollen auf Entwicklungen vorbereitet sein", so Frymuth.

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23.02.2021 - 11:17 - Lackschuh

So schaut es aus..... ne, TSG 1899, das Volk merkt das mit den Vollpfeifen niemals und zwar unabhängig von Corona.... das waren auch vorher in den letzten Jahren keine Kapazitäten in Berlin und den 16 Ländern....eine Katastrophe ohne Ende ist das!

23.02.2021 - 10:23 - dr. breitner

@TSG

da gebe ich dir Recht. Umgezogen zum Training, dann wieder nach Hause, sollte möglichst schnell wieder gehen.
Auswärtsspiele mit 50 km Anreise in Fahrgemeinschaften bei möglicherweise schlechtem Wetter sind ohne Kabinennutzung illusorisch.
Daraus folgt, dass ein Amateurligabetrieb momentan und in den nächsten Monaten völliger Blödsinn ist.

23.02.2021 - 09:55 - TSG 1899

Warum durfte man im März umgezogen zum Training kommen, trainieren und danach wieder zum Duschen nach Hause und heute nicht? Ich habe diese ganzen unfundierten Verbote satt. Wieso sollen Friseure öffnen dürfen und der kleine Geschenkeladen mit Hygienekonzept nicht? Die Lebensmittelläden, Lottoannahmestellen und Paketshops sind ja auch geöffnet. Baumarkt ist ok, aber ein Möbelhaus mit viel größeren Flächen und breiteren Gängen nicht? Und dann noch die Verars.he mit dem Inzidenzwert, erst Lockerung bei Inzidenz 50, dann Inzidenz 35 und demnächt wahrscheinlich Inzidenz 0. Kein Impfstoff, keine Schnelltests und mein 93-jähriger Onkel bekommt aktuell keinen Impftermin. Bin mal gespannt, wann dieses Volk endlich erkennt, dass es von Stümpern und Dilettanten regiert wird. Alle Läden mit passendem Hygienekonzept öffnen und und besonderes Augenmerk auf eventuelle Hotspots haben. Feuchte Umkleidekabinen und öffentliche Verkehrsmittel wären für mich absolute Hotspots. So schaut's aus!

23.02.2021 - 09:38 - dr. breitner

"Für unsere Vereine bedeutet diese Pandemie eine neue Dimension an Belastung und Herausforderung."

Zur Belastung werden allmählich die Aussagen der Verbandsfunktionäre wie Herrn Frymuth. Anstatt den Vereinen Planungssicherheit zu geben träumt man weiter
von der Durchführung der Hinrunde. Selbst in Ligen mit wenigen Spielen macht das keinen Sinn.
Eine Stimmungsabfrage bei den Vereinen findet nicht statt. Training für die Jugend und Senioren ist bis Juni das höchste der Gefühle, falls es wider Erwarten besser läuft, kann man noch Freundschaftsspiele machen. So können aber alle planen.
Wie oft will man noch schieben ? Spiele möglicherweise ohne Zuschauer produzieren nur Kosten und der sportliche Wettbewerb verkommt eh zur Farce,
mal abgesehen von den zu erwartenden Spielabsagen aufgrund neuer Fälle.
Herr Frymuth sieht nur seine Saisonwertung und nicht die tatsächlichen Probleme der Vereine.

22.02.2021 - 19:12 - Lackschuh

Da spielen sich 2 Herren über großen Abstand auf einem Tennisplatz gegenseitig Bälle zu und dieser Strohhalm macht Hoffnungen und zwar unberechtigte Hoffnungen.... für Fußball gibt es momentan gar nichts mit großer Verwertung und schon gar nicht für ein Durchspielen der Halbserie!

Herr Spahn grüßt da aktuell mal wieder mit einer nicht haltbaren Ansage in Richtung Testung...nix da 1.3. und so läuft das doch weiter....erhöht sich morgen erneut die Inzidenz von heute, dann sofort wieder Aufschrei und ....????