Nach der Trennung vom TuS Bövinghausen und Thorsten Legat gibt es in der Landesliga Westfalen 3 schon den nächsten Trainerwechsel. Tibor Bali hat sein Amt bei der DJK Wattenscheid niedergelegt. 

Landesliga Westfalen 3

Nächster Trainerwechsel - Tibor Bali hört bei DJK Wattenscheid auf

29. Oktober 2019, 09:31 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Nach der Trennung vom TuS Bövinghausen und Thorsten Legat gibt es in der Landesliga Westfalen 3 schon den nächsten Trainerwechsel. Tibor Bali hat sein Amt bei der DJK Wattenscheid niedergelegt. 

"Leider verläuft die bisherige Saison nicht nach Plan und im Moment tut sich die Mannschaft sehr schwer den Kopf frei zu bekommen. Manchmal braucht eine Mannschaft Veränderung und neue Motivation zu erhalten. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden vom Traineramt der „Ersten Mannschaft“ zurück zu treten", schrieb Bali in einer Stellungnahme auf der Facebook-Seite der DJK. 


Bali und die DJK Wattenscheid - das war eigentlich in den vergangenen Jahren eine einzige Erfolgsgeschichte. Der Trainer führte die Wattenscheider zu zwei Aufstiegen in Folge. In der Kreisliga gewann die Mannschaft sogar alle 28 Saisonspiele. In der vergangenen Saison konnte als Tabellenachter die Klasse in der Landesliga souverän gehalten werden.


In dieser Spielzeit läuft es dagegen gar nicht. Nach zwölf Spielen rangiert die DJK mit nur neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die vergangenen fünf Partien gingen allesamt verloren, am Wochenende setzte es eine herbe 0:6-Klatsche bei der SpVgg Horsthausen. Nach diesem Ergebnis zog Bali nun die Reißleine.

"Auch letzte Saison hatten wir sehr schwierige Situationen zu meistern, aber da hatte ich immer das Gefühl, dass ich noch Zugang zu den Köpfen der Spieler hatte. Jetzt habe ich dieses Gefühl leider nicht mehr und deshalb habe ich mich zu diesem Schritt entschieden", so der Ex-Trainer. 

Wie es für ihn selbst weitergeht, ließ Bali indes noch offen: "Ich persönlich muss jetzt erst einmal alles sacken lassen, und dann werde ich sehen wie es bei mir mit dem Fußball weitergeht. Wir werden uns bestimmt öfter auf einen Bacca und ne Wurst in der Stadtgartenarena sehen und mit der Mannschaft mitfiebern."

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