U19-Bundesliga

Nach WSV-Aufstieg - Moukoko stürmt Sonntag im Stadion am Zoo

07. August 2019, 13:48 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Der Wuppertaler SV ist zurück in der A-Junioren Bundesliga West. Mit einem unerfahrenen Kader soll der direkte Wiederabstieg verhindert werden. 

Nach zweijähriger Abstinenz ist der Wuppertaler SV zurück in der Beletage des Juniorenfußballs. Am Sonntag fällt der Startschuss zur neuen Saison - und der WSV bekommt gleich zum Auftakt die volle Dröhnung Bundesliga ab: Dann kommt Borussia Dortmund ins Bergische Land (11 Uhr, im RevierSport-Liveticker). „Einen schöneren Einstieg hätten wir uns kaum wünschen können“, freut sich Trainer Pascal Bieler auf das Duell mit dem Deutschen Meister. „Wir brennen auf den Saisonstart.“

Dafür wurde sogar die Spielstätte geupgradet: Statt wie üblich im Uellendahl, laufen die Junioren am Sonntag im Stadion am Zoo auf. „Wir hoffen auf eine starke Kulisse, das hätte sich die Mannschaft verdient. 500 bis 600 Zuschauer wären großartig“, sagt Trainer Bieler.

Da könnte es förderlich wirken, dass das Regionalliga-Team bereits am Freitag im Einsatz ist. Ebenso dürfte die Dortmunder Fanszene mit Blick auf den erst am Wochenende darauf anstehenden Bundesliga-Auftakt nicht viel vorhaben. 

Dreimal WSV gegen BVB in drei Tagen

Theoretisch könnten sich Anhänger von BVB und WSV sogar über drei Tage in Folge beim Fußball treffen - Wuppertal hat nämlich ein Dortmunder Wochenende vor der Brust. Die Profis spielen am Freitagabend gegen die BVB-Reserve. Die U17 - ebenfalls aufgestiegen - gastiert am Samstag bei der Borussia. Und zum Abschluss ist dann die A-Jugend im Einsatz. Als „attraktivsten Gegner der Liga“, bezeichnet Coach Bieler den kommenden Gegner.

Der rückt mit prominenten Namen an: Michael Skibbe, langjähriger Profi-Trainer, steht seit diesem Sommer beim BVB an der Seitenlinie. Und Wunderkind Youssouffa Moukoko stürmt trotz seiner 14 Jahre von nun an für die Dortmunder A-Jugend. „Er ist das deutsche Talent schlechthin“, sagt Trainer Bieler über ihn.


Testspiele gegen Senioren-Klubs

Solche Ausnahmetalente hat der WSV nicht unbedingt in seinen Reihen. Dennoch schickt der Klub einen Kader ins Rennen, „dem ich auf jeden Fall den Klassenerhalt zutraue“, betont Bieler. „Wir haben ein paar richtig gute Jungs, die bei einem kleinen Namen die Chance haben, sich auf großer Bühne zu präsentieren.“

Die Mannschaftszusammenstellung, 27 Mann ist der Kader stark, ist unbewusst mit mathematischer Genauigkeit erfolgt: Neben neun Spielern, die schon im Aufstiegsjahr in der A-Jugend am Ball waren, kommen jeweils genauso viele Zugänge aus dem eigenen U17-Nachwuchs und von außerhalb.

Testspiele in der Vorbereitung absolvierte Wuppertal vor allem gegen Seniorenteams wie den SC Obersprockhövel (0:1) oder den SC Velbert (2:4). Schließlich sei die Gangart im Oberhaus rauher als in der Niederrheinliga, so Bieler. Und der WSV-Kader strotzt nicht gerade vor Bundesliga-Erfahrung - Spieler wie Gladbach-Zugang Mohamed El Bakali ausgenommen. Das wird sich ab Sonntag ändern. Zu verlieren hat der WSV nicht viel. 

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07.08.2019 - 15:46 - Frankiboy51

Juchuh, der neueste Bericht über den 14-jährigen superichsten Helden der Geschichte aus Nord Lüdenscheid.