Von Brinkmann bis Neitzel, von Hasenpflug bis Winking. In der Oberliga Niederrhein stehen in der kommende Saison in vielen Vereinen neue Trainer, Sportdirektoren oder Berater am Rand.

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Nach ETB: Die Hälfte der Oberliga Niederrhein hat neue Verantwortliche

Stefan Loyda
02. Juni 2020, 11:45 Uhr
Zuletzt war Dennis Brinkmann Zuschauer, in Kray kehrt der ehemalige RWE-Profi in die Coaching Zone zurück. Foto. Thorsten Tillmann

Zuletzt war Dennis Brinkmann Zuschauer, in Kray kehrt der ehemalige RWE-Profi in die Coaching Zone zurück. Foto. Thorsten Tillmann

Von Brinkmann bis Neitzel, von Hasenpflug bis Winking. In der Oberliga Niederrhein stehen in der kommende Saison in vielen Vereinen neue Trainer, Sportdirektoren oder Berater am Rand.

Wenn die Oberliga Niederrhein nach der Corona-Krise wieder in den Spielbetrieb einsteigt, wird vor allem an den Seitenlinien das eine oder andere neue Gesicht zu sehen sein. Von den 18 Klubs, die in diesem Jahr an den Start gegangen waren, haben für die neue Saison gleich acht Vereine neue Trainer. Weitere haben neue Sportliche Leiter oder Berater in neu erschaffenen Funktionen dabei.

Am Wochenende gab schließlich der ETB Schwarz-Weiß Essen bekannt, Karsten Neitzel als neuen sportlichen Berater verpflichtet zu haben. Der erste Neuerwerb des neuen Sportlichen Leiters Jürgen Lucas. Beide hatten in der Spielzeit 18/19 bereits bei Rot-Weiss Essen als Cheftrainer und Sportdirektor zusammen gearbeitet. Zudem übernimmt mit Dennis Brinkmann ein ehemaliger RWE-Spieler das Traineramt beim FC Kray. Philip Kruppe hatte sich dort aus privaten Gründen eine Auszeit erbeten. Sie sind die wohl größten Namen im neuen Bunde.

Bocholt, Ratingen und Hilden setzen auf unbekannte Gesichter

Einen ganz anderen Weg hat hingegen der 1. FC Bocholt eingeschlagen. Dort übernimmt mit dem 24-jährigen Jan Winking der wohl jüngste Trainer der Geschichte der Oberliga Niederrhein. Der derzeitige Coach von Westfalia Gemen wird Nachfolger des am 1. April zurückgetretenen Manuel Jara.

In Ratingen und Hilden wird ebenfalls auf neue Gesichter gesetzt. Bei den Ratingern übernimmt Martin Hasenpflug das Traineramt von Frank Zilles, der sich in Zukunft um die Belange des Sportlichen Leiters kümmern wird. Hasenpflug kümmerte sich in den vergangenen fünf Jahren um die U19 des Klubs, war aber gleichzeitig verantwortlich für das Konzept der Jugendmannschaften. 


Hildens neues Trainergespann hat gar einen noch weiteren Weg vor sich. Tim Schneider und Henry Schmidt arbeiteten erstmals in der Kreisliga B gemeinsam bei der zweiten Mannschaft des SC Schwarz-Weiß 06 zusammen. Schmidt hatte vor zehn Jahren eben jenes Team in der Kreisliga C übernommen und hochgeführt, holte seinen späteren Spieler dann mit ins Bott.

Bach und Radojewski wechseln, Niederwenigern tauscht intern

Die beiden, die bisher die zweite Mannschaft des VfB Hilden trainiert hatten, übernehmen das Amt von Marc Bach. Der Ex-Profi hatte zuvor die Stelle des nicht weniger prominenten Hüzeyfe Dogan beim TVD Velbert übernommen. Wohin es den ehemaligen Leverkusener zieht, ist noch offen. Ebenfalls gewechselt ist Peter Radojewski, der den Cronenberger SC in Richtung des SC Velbert verlassen hat. Für den ehemaligen WSV-Coach kommt Axel Kilz von der U17 des Wuppertaler SV.

Bei den Sportfreunden Niederwenigern wurde hingegen intern getauscht. Jürgen Margref ist von nun an Co-Trainer seines ehemaligen Assistenten Marcel Kraushaar, der beim neuen Anlauf in der kommenden Serie um den Klassenerhalt kämpfen soll. 

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