Fußball-Westfalenligist TuS 05 Sinsen bastelt nach dem personellen Aderlass weiter am Team für die Zukunft. Bislang ist man beim Marler Klub zufrieden.

Westfalenliga 1

Nach dem Umbruch: So läuft es für den TuS 05 Sinsen

Dominik Hamers
05. August 2020, 13:06 Uhr
Symbolbild. Foto: Funke Foto Services

Symbolbild. Foto: Funke Foto Services

Fußball-Westfalenligist TuS 05 Sinsen bastelt nach dem personellen Aderlass weiter am Team für die Zukunft. Bislang ist man beim Marler Klub zufrieden.

Christos Karaissaidis ist derzeit nur bedingt erreichbar. „Am besten jetzt eben“, entgegnet er auf die Frage, wann ein Gespräch möglich sei, und klingt dabei etwas abgehetzt. Er ist auf dem Weg zu einem Haus, das er mithilft zu renovieren. Ist er dort fertig, geht es weiter mit dem nächsten Erneuerungsprozess. Denn der Sportliche Leiter des TuS 05 Sinsen ist derzeit stark damit beschäftigt, den Fußball-Westfalenligisten nach dessen personellem Aderlass neu aufzustellen.

„Wir müssen kleinere Brötchen backen“, sagt der Funktionär. Wie in allen Vereinen hat die Corona-Pause eine Lücke in den Etat gerissen. Hinzu kommt ein finanzieller Mehraufwand aufgrund der Einteilung in die Westfalenliga 1 mit weiten Fahrten durchs Münsterland. Rund 5.000 Euro weniger stehen allein deshalb zur Verfügung. Die Spielersuche in diesem Jahr: ein Unterfangen mit erschwerten Bedingungen.

Nach den ersten Testspielen aber hat Karaissaidis einen ersten Eindruck gewinnen können. „Das 2:2 gegen Westfalia Rhynern war ordentlich, auch wenn es Kraft gekostet hat. Und im Spiel gegen Teutonia Waltrop haben wir gesehen, dass sich die Jungs allesamt als guter Griff erwiesen haben.“ Beim 4:0 gegen den Bezirksligisten traf Neuzugang Valentyn Yarokha, den der TuS 05 erst am Wochenende zuvor vom Landesligisten BSV Roxel losgeeist hatte.

„Die Mannschaft bekommt jetzt ein anderes Gesicht. Aber das sieht bislang ganz gut aus“, findet der Sportliche Leiter, der sich für seine Arbeit beim Marler Klub Vestärkung ins Boot geholt hat. Die beiden ehemaligen Spieler Dennis Ley und Alexander Glembotzki unterstützen ihn seit einigen Wochen bei seiner Arbeit. „Für mich ist vieles neu. Früher habe ich das meiste allein gemacht. Jetzt muss ich mich noch an die Kommunikation gewöhnen“, sagt Karaissaidis.

Eine wichtige Aufgabe für das Trio steht in den kommenden Tagen an. Für die Offensive der Mannschaft von Trainer Michael Schrank wird noch ein Spieler gesucht. Ein Kandidat hat sich bereits empfehlen können. „Wir werden Ende der Woche Klarheit haben“, verspricht der Sportliche Leiter.

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