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Nach Corona-Fall: FC Kray noch nicht wieder im Training

29. September 2020, 12:30 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Der FC Kray musste sein Niederrhein-Oberliga Spiel am vergangenen Wochenende gegen DJK Teutonia St. Tönis aufgrund eines Corona-Falls im Umfeld eines eigenen Spielers absagen. Der Trainingsbetrieb ist zunächst ausgesetzt.  

An der Essener Buderusstraße ist es momentan ruhig – nach dem Bekanntwerden einer Corona-Infektion aus dem direkten Kontaktbereich eines Akteurs des FC Kray wurde die Partie gegen DJK Teutonia St. Tönis abgesetzt, auch der Trainingsbetrieb steht aktuell noch still. „Wir konnten das Training noch nicht wieder aufnehmen, da wir erst das Testergebnis unseres Spielers abwarten müssen“, berichtet Kray-Coach Dennis Brinkmann. Alles andere als optimale Vorzeichen also für den FCK vor dem Duell mit Germania Ratingen 04/19 am kommenden Sonntag.

Und auch sportlich lief es für den Ex-Regionalligisten zuletzt nicht so ganz rund: Die vergangenen beiden bestrittenen Spiele beim 1. FC Kleve (1:4) und zu Hause gegen die ambitionierten Sportfreunde aus Baumberg (1:3) gingen nach anfangs zwei Siegen verloren. „Baumberg hat einfach eine ganz andere Qualität als wir. Gegen Kleve hat man wieder ein typisches Amateurspiel verfolgen können – manchmal hat man selbst eben das Momentum auf seiner Seite, aber das kann in Windeseile umschlagen und dann kassierst du eben vier Tore“, analysiert Brinkmann die Niederlagen. Er ergänzt: „Das ist für ein paar der Jungs aber auch nicht schlecht, dann sehen sie, dass sie noch eine Schippe drauflegen müssen.“ 

Personelle Probleme bei Kray

Aus den ersten vier Spielen der neuen Saison lässt sich für den Übungsleiter jedoch auch einiges Positives ziehen. „Wir haben vieles aus der Vorbereitung gut umgesetzt. Unser System funktioniert größtenteils und die Jungs können sich gut auf die Gegner einstellen. Außerdem gefällt mir ihr Spielverständnis“, erklärt Brinkmann. Personell ist die Lage beim FC Kray nach wie vor angespannt. Zwar kehren mit Maxwell Bimpek und Kamil Poznanski zwei Spieler für die Außenbahn zurück, auch bei Max Fleer und Alkan Talas sieht es gut aus. Jedoch hat der Coach mit Emrah Uzun, Ilias Elouriachi, Sertac Tepe und Mergim Deljiu immer noch einige Verletzte zu beklagen. „Wir haben noch einen Spieler, für den uns nach wie vor die Spielberechtigung fehlt. Zudem laufen Emir Alic und Christian Büttner nicht ganz rund“, gibt Brinkmann zu Protokoll.

Den kommenden Gegner hat der 41-Jährige am vergangenen Spieltag bei der 0:2-Niederlage in Meerbusch beobachtet. „Da hat Ratingen einen schlechten Tag erwischt. Allgemein sind jedoch Gegner in der Oberliga immer schwer einzuschätzen, da es Amateurfußball ist und die personelle Besetzung wegen des Jobs oder anderen Dingen stets variiert. Trotzdem ist Germania eine gestandene Mannschaft“, schätzt Brinkmann die Gastgeber ein.


Autor: Leon Peters 

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