In den nächsten zwei Spielen geht es für den MSV Duisburg um den Zweitliga-Aufstieg. Am Mittwoch (19 Uhr) gastiert der Fußball-Drittligist ausgerechnet beim Tabellenführer Bayern München II - mit einem eindeutigen Ziel.

3. Liga

MSV-Trainer Lieberknecht: "Wir müssen siegen"

Justus Heinisch
29. Juni 2020, 11:47 Uhr
Reist mit dem MSV Duisburg nach München: Torsten Lieberknecht. Foto: firo

Reist mit dem MSV Duisburg nach München: Torsten Lieberknecht. Foto: firo

In den nächsten zwei Spielen geht es für den MSV Duisburg um den Zweitliga-Aufstieg. Am Mittwoch (19 Uhr) gastiert der Fußball-Drittligist ausgerechnet beim Tabellenführer Bayern München II - mit einem eindeutigen Ziel.

"Wir müssen siegen. Das ist klar", sagte Torsten Lieberknecht auf der virtuellen Medienrunde vor dem Gastspiel in München. Der Trainer des MSV Duisburg kann mit seiner Elf noch sechs Punkte sammeln - im Idealfall. Tritt dieser ein, dann könnte der Klub noch in die 2. Bundesliga aufsteigen.

Im Vorfeld der Partie bei Bayern München II hatte Lieberknecht mal gute Nachrichten im Gepäck. Groß war das Verletzungspech in den vergangenen Wochen, in München fallen lediglich Cem Sabanci und Joshua Bitter aus. Alle anderen sind fit und einsatzbereit, Stand Montagvormittag. Auch Kapitän und Torjäger Moritz Stoppelkamp, der am Wochenende gegen Würzburg sein Comeback feierte.

Lange Zeit führte Duisburg die Tabelle an, mittlerweile ist der MSV nur noch Fünfter. Die Zebras haben den Aufstieg nicht mehr in der eigenen Hand. Sie sind auf die Konkurrenz angewiesen. "Wir müssen parat sein, wenn andere patzen", so Lieberknecht. Nun brauche es aber erst einmal eine konstante, solide und fehlerfreie Leistung, "um bei Bayern was zu holen". Die Stimmung jedenfalls ist weiterhin gut, wie Lieberknecht berichtete. Stoppelkamp und Co. glauben noch an den Aufstieg.

Vieles entscheidet sich im Kopf

An den letzten zwei Spieltagen der Saison fallen die Entscheidungen. Nicht immer geht es dabei um die richtige Taktik. Vieles entscheidet sich im Kopf. "Ich glaube, 50/50 passt am besten", sagte Lieberknecht, für den sich Taktik und Mentalität die Waage halten.

Nachjustiert hat der MSV bei den Standard-Situationen. Zwei Gegentore bekam Duisburg zuletzt nach Eckstößen gegen Würzburg. "Katastrophales Verhalten" sah Lieberknecht aber nicht nur beim Verteidigen der Standards, sondern auch bei der Ausführung. Das wurde nochmals angesprochen. Denn auch wenn die Ausgangslage für den MSV Duisburg schon einmal besser war - noch ist alles offen.

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29.06.2020 - 17:51 - Alt Zebra

Auf einmal müssen wir Siegen ,der Trainer hat doch den Knall nicht Gehört.Ohne die Hilfe der Konkurenz Braunschweig,Ingoldstadt und Würzburg könne wir soviel Gewinnen wie wir wollen dann Steigen wir nicht auf aber das hat dieser Unfähige Trainer noch nicht Erkannt.Und jetzt noch Abwehrverhalten bei Standards zu Üben Zeigt wie Unfähig dieser Trainer ist.Er hat durch das Festhalten an Weinkauf und so Luschen wie Engin ,Compper dafür gesorgt das wir den Aufstieg wohl Verspielt haben.Ein Weinkauf wird nie ein großer Torwart weil er nur auf der Linie gut ist ,sonst kann der garnichts und würde bei jedem andern Verein und Trainer schon auf der Bank sitzen.

29.06.2020 - 15:55 - Überdingen

Verlieren reicht meiner Meinung nach auch;)

29.06.2020 - 12:40 - kfc.fan

Siegen allein reicht nicht.

29.06.2020 - 12:31 - Jack D.

Ein Trainer mit Durchblick, was will man mehr