Nach der 1:3-Niederlage im Auftaktspiel trifft der MSV Duisburg am Samstag (14 Uhr) auf den FSV Zwickau. Ein Gegner mit einer ganz eigenen Spielweise.

3. Liga

MSV-Trainer über Gegner FSV Zwickau: "Das ist 3. Liga pur"

Justus Heinisch
24. September 2020, 14:05 Uhr
Der MSV um Trainer Torsten Lieberknecht trifft auf den FSV Zwickau. Foto: firo

Der MSV um Trainer Torsten Lieberknecht trifft auf den FSV Zwickau. Foto: firo

Nach der 1:3-Niederlage im Auftaktspiel trifft der MSV Duisburg am Samstag (14 Uhr) auf den FSV Zwickau. Ein Gegner mit einer ganz eigenen Spielweise.

In der zweiten Halbzeit baute der MSV Duisburg ab. Bei Hansa Rostock gab er eine 1:0-Führung aus der Hand und fuhr ohne Punkte zurück ins Ruhrgebiet (1:3). "Wir müssen einfach das 2:0 und 3:0 machen", sagte Trainer Torsten Lieberknecht in der virtuellen Medienrunde vor der Zwickau-Partie rückblickend. "Wir haben uns leider wieder selbst gekillt mit einfachen Dingen, wo der Gegner nicht hat viel machen müssen, um Tore zu schießen."

Das 1:3 in Rostock war schon die zweite Niederlage im zweiten Pflichtspiel dieser Saison. Zuvor verlor Duisburg im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund (0:5). Und auch in der Vorbereitung, in der die Zebras gegen zahlreiche höherklassige Teams testeten, gab es nicht nur Siege. Deshalb brauche die Mannschaft mal wieder ein Erfolgserlebnis, ein "Sieggefühl", wie es Lieberknecht formulierte.

Die Wahl der Testspielgegner, Duisburg traf unter anderem auf Feyenoord Rotterdam, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach, bereut er dabei keinesfalls: "Für uns war das auch wichtig, um eben Erkenntnisse zu haben", so der 47-Jährige, der sich sicher ist: "Die Mannschaft wird sich bei Zeit und Geduld entwickeln. Da bin ich felsenfest von überzeugt."

MSV-Trainer Lieberknecht hofft auf Entwicklung bei "Zeit und Geduld"

In genau diese Richtung gehen zudem die Eindrücke der jüngsten Trainingswoche. "Ich sehe eine Mannschaft, die Bereitschaft zeigt, Niedelagen vergessen zu machen, sich zu finden und sich zu entwickeln", berichtete Lieberknecht. Bis auf Moritz Stoppelkamp, der sich mit einem Virus infiziert hat, sowie Arnold Budimbu, Cem Sabanci und Joshua Bitter werden alle Zebras gegen den FSV Zwickau auflaufen können.

Im anstehenden Heimspiel gehe vieles über die Physis. "Das ist 3. Liga pur, was uns da erwartet. Das ist eine Mannschaft, die sich seit ein paar Jahren in dieser Liga behauptet hat." Und zwar mit einer eigenen Art Fußball zu spielen, einer durchweg "schnörkellosen", so Lieberknecht. Damit hatten die Schwäne in der vergangenen Saison fast Erfolg in Meiderich. Aber nur fast. Am Ende gewann Duisburg mit 3:1.

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