2. Liga

MSV-Trainer Lieberknecht bricht Lanze für Verhoek

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21. Januar 2019, 06:29 Uhr

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Der Niederländer spielt in den Planungen der Meidericher weiterhin eine wichtige Rolle

Der Start ins neue Jahr verlief für Stürmer John Verhoek beim Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg mit limitierter Freude. Den Niederländer beschäftigen aber weniger öffentliche Spekulationen, dass der MSV nicht mehr mit ihm plane, sondern vielmehr Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur. Im Trainingslager in Almancil konnte der 29-Jährige in den letzten Tagen nur ein reduziertes Programm bestreiten. 


MSV-Trainer Torsten Lieberknecht brach in Almancil eine Lanze für John Verhoek, der im Sommer vom Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim kam und beim MSV einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieb. „Es gibt keinen Hauch, daran zu denken, ihn jetzt schon abzuschreiben“, stellte Lieberknecht klar. Allerdings sind weder die Verantwortlichen noch Verhoek selbst mit der bisherigen Bilanz zufrieden. 

Der Niederländer erzielte lediglich einen Treffer im Pokalspiel in Bielefeld, im Ligabetrieb ging er bislang leer aus. Der Trainer weiß, dass sich Stürmer in der Regel über Tore definieren, er will seine Offensivkräfte aber nicht diesem Erfolgsdruck aussetzen. Ihm ist es wichtig, dass die Mannschaft erfolgreich ist – dann dürfen auch die Abwehrspieler erfolgreich sein. Der Coach ließ durchblicken, dass es ein Grundsatzgespräch mit dem Neuzugang gab. Diese Unterredung sei „zielführend“ gewesen. 

„John Verhoek hat meine Wertschätzung. Er ist im zwischenmenschlichen Bereich ein Bomben-Junge“, so Lieberknecht, der darauf verweist, dass Verhoek bei seinen früheren Klubs auch Anlaufschwierigkeiten hatte, ehe er sich als Leistungsträger etablieren konnte. In Bochum gesperrt Aktuell steht Verhoek aber weiterhin hinten an – unabhängig von seinen muskulären Problemen. Für Torsten Lieberknecht hat die heiße Phase der Vorbereitung auf das erste Ligaspiel beim VfL Bochum am Dienstag, 29. Januar, begonnen. 

Für diese Partie ist Verhoek ebenso wie Stanislav Iljutcenko gesperrt. Beide spielen in den entscheidenden Trainingsformen deshalb in den nächsten Tagen nur eine untergeordnete Rolle. Nichts Neues bei Daschner Bei Mittelfeldspieler Lukas Daschner, dessen Berater eine Ausleihe ins Gespräch gebracht hatte, hat sich laut Lieberknecht in den letzten Tagen nichts mehr getan. Lieberknecht: „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass etwas passiert. Irgendwann muss man dann auch mal sagen, dass jetzt Schluss ist und er bei uns bleibt.“

Autor: Dirk Retzlaff

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