Torsten Lieberknecht muss die 1:3-Heimpleite gegen den SV Meppen schnellstmöglich abhaken, um die Köpfe seiner jungen Mannschaft wieder freizubekommen. Dabei sprach der 46-Jährige in seiner Analyse vor allem das Thema Frische an.

3. Liga

MSV Duisburgs Lieberknecht bemängelt fehlende Frische

Fabian Kleintges-Topoll
03. Oktober 2019, 08:48 Uhr

Foto: firo

Torsten Lieberknecht muss die 1:3-Heimpleite gegen den SV Meppen schnellstmöglich abhaken, um die Köpfe seiner jungen Mannschaft wieder freizubekommen. Dabei sprach der 46-Jährige in seiner Analyse vor allem das Thema Frische an.

Meppens Trainer Christian Neidhart brachte es auf der Pressekonferenz auf den Punkt. „Wir haben ein bärenstarkes Auswärtsspiel gemacht und sind froh hier in Duisburg bestanden zu haben.“ Torsten Lieberknecht blieb nichts anderes übrig, als den Worten seines Kollegen zuzustimmen. Abgesehen von fünf starken Anfangsminuten enttäuschte seine Mannschaft am Mittwochabend auf ganzer Linie. „Wir hätten noch lange spielen können, aber ein Tor hätten wir wahrscheinlich nicht mehr geschossen“, erkannte Lieberknecht.

Ein Jahr ist der ehemalige Bundesliga-Trainer nun schon bei den Zebras im Amt. Das, betonte Lieberknecht im Vorfeld der Nachholpartie, habe er auch zu keiner Sekunde bereut. Rückblickend hat der 46-Jährige mit dem Abstieg aus der Zweiten Liga und dem großen Umbruch im Kader in diesen zwölf Monaten schon viel erlebt. Doch der Trainer ist erfahren genug, um einen solchen Rückschlag schnell hinter sich zu lassen.

Lieberknecht hofft auf erneute Reaktion seiner Mannschaft

Trotzdem keimte auch ganz tief in Lieberknecht zwischenzeitlich immer wieder die Hoffnung auf, das Spiel gegen Meppen in Durchgang zwei noch drehen zu können. „Das haben wir in den letzten Spielen schon gezeigt. Wir waren bemüht, aber die individuellen Fehler hat jeder gesehen.“ Doch wie können so viele spielentscheidende Schnitzer überhaupt passieren? Ein möglicher Grund: Hinter den Zebras liegen anstrengende Wochen. Das Thema Frische könnte da durchaus eine Rolle spielen. „Die war von Kopf bis Fuß nicht da“, wusste Lieberknecht.

Viel mehr Gedanken wollte sich der ehemalige Braunschweiger dann aber nicht mehr über den ersten echten Ausrutscher in dieser Saison machen. Seine Mannschaft hat nach den bisherigen Niederlagen immer eine direkte Reaktion gezeigt. „Das wollen wir jetzt auch schaffen. Dazu braucht es eine gewisse Frische.“ 


Die sollte sein Team vor dem Spiel in Chemnitz schnellstens wiederherstellen, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht aus den Augen zu verlieren. Am Sonntag können die Meidericher dann den nächsten Versuch in Angriff nehmen, den ersten Tabellenplatz zu erreichen.

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