Fußball-Drittligist MSV Duisburg stellt sich auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ein. Am Montag startet die letzte Phase der Vorbereitung auf das Spiel gegen den TSV 1860 München (31. Mai) mit einer siebentätigen Quarantäne.

3. Liga

MSV Duisburg zieht am Montag ins "Quarantäne-Hotel"

Chris McCarthy
22. Mai 2020, 21:40 Uhr
Beim MSV Duisburg bereitet man sich auf die Rückkehr der 3. Liga vor. Foto: firo

Beim MSV Duisburg bereitet man sich auf die Rückkehr der 3. Liga vor. Foto: firo

Fußball-Drittligist MSV Duisburg stellt sich auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ein. Am Montag startet die letzte Phase der Vorbereitung auf das Spiel gegen den TSV 1860 München (31. Mai) mit einer siebentätigen Quarantäne.

Trotz heißer Diskussionen nimmt die 3. Liga am 30. Mai wieder den Spielbetrieb auf. Einen Tag später steigt auch der MSV Duisburg wieder in das Geschehen ein, die Zebras müssen zum TSV 1860 München. Hierfür müssen sich Trainer, Spieler und Betreuer im Vorfeld in Quarantäne begeben. Besuche von Freunden oder Familie sind nicht gestattet. Die Duisburger fahren zu diesem Anlass am Montag für eine Woche ins Landhaus Milser.


„Das 'Team hinter dem Team' ist gerade dabei, unter schwierigen Bedingungen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zur Vorbereitung auf das Spiel in München herzustellen“, wird Sportdirektor Ivica Grlic auf der Vereinswebsite zitiert. „Wir wissen, dass dies für alle eine große Herausforderung ist, sind aber überzeugt, dass wir sie meistern werden.“

MSV-Trainer Lieberknecht ist positiv gestimmt

Ähnlich positiv ist auch MSV-Trainer Torsten Lieberknecht gestimmt: „Wir bereiten uns auf die ‚neue‘ Saison trotz aller Widrigkeiten positiv, gewissenhaft, mit aller Fokussierung auf diese unglaublich physische Grenzwerterfahrung mit unserem kleinen Kader vor“, betont der 46-Jährige und ergänzt: „Wir erweisen unseren Gegnern den größten Respekt, indem wir ihnen unser Bestes zeigen werden!“


Die Trainingseinheiten des MSV Duisburg werden weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit an der Westender Straße stattfinden. 22 Mann sind an Board. Nicht mit dabei ist Joshua Bitter.

Der Verteidiger wurde bereits an seinem verletzten Oberschenkel operiert und ist guter Dinge: „Meine OP ist optimal verlaufen. Es geht schon wieder bergauf. Ich habe drücke den Jungs nun von zuhause aus die Daumen!“

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