Duisburgs Trainer Torsten Lieberknecht übt sich vor dem Pokalknaller gegen den BVB in Ehrfurcht. Nur vor dem Zeugwart habe er keine Angst, ansonsten vor allen.

DFB-Pokal

MSV Duisburg: Lieberknecht fürchtet nur den BVB-Zeugwart nicht

Stefan Loyda
11. September 2020, 18:30 Uhr
MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: firo

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: firo

Duisburgs Trainer Torsten Lieberknecht übt sich vor dem Pokalknaller gegen den BVB in Ehrfurcht. Nur vor dem Zeugwart habe er keine Angst, ansonsten vor allen.

Es sind die Duelle David gegen Goliath, die die erste DFB-Pokalrunde so interessant machen. Es ist das Drama im Flutlicht, wenn der Favorit gegen den Underdog strauchelt oder gar stürzt. Es ist die Stimmung, die ein solches Pokalspiel ausmacht. Doch diese ist es, die dem MSV Duisburg am Montag (20.45 Uhr) fehlt. Sehr zum Missfallen von Trainer Torsten Lieberknecht, der schon in seiner ersten Reaktion meinte, dass das doch alles „Scheiße“ sei. Mittlerweile hat er sich aber mit der Konstellation arrangiert.

„Das ist nach den Bayern der schwierigste Gegner, den du ziehen kannst. Man braucht eine Überleistung, um eine Runde weiterzukommen. Was dann am meisten drückt, ist die Tatsache, dass so ein Spiel eben - wir wissen warum und wir akzeptieren das - vor 300 Zuschauern stattfindet.“ Dies sei ein Highlight, dass er den Fans gegönnt hätte. 


„Wir haben uns auf den Gegner so vorzubereiten wie grundsätzlich immer. Ich denke, dass der Gegner uns nicht auf die leichte Schulter nehmen wird", betonte Lieberknecht, der auf seinen Kapitän Moritz Stoppelkamp verzichten muss. 

"Bei uns ist jede Position doppelt besetzt, bei denen vierfach“

Lieberknecht sei in den letzten Tagen gefragt worden, vor wem er denn warnen würde. „Vor dem Zeugwart habe ich keine Angst. Sonst vor allen anderen“, sagte er mit einem Augenzwinkern daraufhin und ergänzte: „Wir haben aber auch den einen oder anderen, der kicken kann, das wollen wir auch zeigen.“ Beim Schauinsland-Reisen-Cup war man bereits auf den BVB getroffen und 1:5 unterlegen. Damals spielte bei der Elf von Trainer Lucien Favre auch der eine oder andere Spieler aus der zweiten oder dritten Reihe. Lieberknecht erwartet, dass die Dortmunder diesmal mit der bestmöglichen Elf kommen. "Bei uns ist jede Position doppelt besetzt, bei denen vierfach", so der 47-Jährige.

Einen Plan, wie er MSV Duisburg den BVB eventuell stürzen könnte, hat er bereits in der Tasche. Allerdings ist dieser auch von vielen Faktoren abhängig. „In solchen Spielen musst du auch diesen Moment des Glücks auf deiner Seite haben. In den entscheidenden Momenten eine Parade, die dich im Spiel hält. Dass du von den wenigen Chancen zum richtigen Zeitpunkt dein Tor machst. Und du brauchst eine Top-Leistung definitiv auf jeder Position.“ Zusätzlich brauche man Vertrauen in sich selbst mit dem Willen, das Spiel gewinnen zu wollen.

Trotz allem sei das Spiel aber definitiv ein Highlight, weshalb auch er sich darauf freue: „Von den Jungs hat ein Großteil noch nie gegen den BVB gespielt.“

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13.09.2020 - 02:25 - Marie L.

„Wir haben aber auch den einen oder anderen, der kicken kann, das wollen wir auch zeigen.“ Hallo, gehts noch ??? was labert der für einen Mist ?? Alle können kicken, sonst würden die nicht Fussball spielen !!!
Mal wieder voll daneben gelabert !! Wer ist denn der ein oder andere, der kicken kann ??? Und die anderen, die können nix ????

Unglaublich :(

12.09.2020 - 20:23 - Überdingen

Achtung...Bumsbirne...foreverDUmario...gesucht...lab bitte vermitteln Sie zeitnah.Ein nettes aber kurzweiliges aufleben seiner alten Gewohnheiten wird angestrebt.
Danke im Voraus;)