3. Liga

MSV Duisburg: Hoffnungsträger kehrt ins Training zurück

Philipp Kappenstein
25. März 2021, 13:55 Uhr
Vincent Vermeij (links) könnte dem MSV Duisburg im Saison-Endspurt nochmal einen Schub verleihen. Foto: Michael Korte

Vincent Vermeij (links) könnte dem MSV Duisburg im Saison-Endspurt nochmal einen Schub verleihen. Foto: Michael Korte

Im Abstiegskampf der 3. Liga kann der MSV Duisburg voraussichtlich bald wieder auf einen schmerzlich vermissten Akteur setzen. Im Zuge der Länderspielpause ist kürzlich Vincent Vermeij zurück ins Mannschaftstraining gekehrt. 

Der niederländische Stürmer Vincent Vermeij ist laut Informationen des Fachmagazins 'kicker' jüngst wieder beim MSV Duisburg ins Mannschaftstraining eingestiegen. Seit seinem Amtsantritt im Februar sieht Coach Pavel Dotchev seinen Schützling dieser Tage also zum ersten Mal auf dem Trainingsplatz in voller Aktion. 


Vermeij war für den MSV wegen einer Verletzung, die er sich im Januar beim 1:0-Sieg über den SV Meppen zugezogen hatte, bis einschließlich zum 3:2-Heimsieg gegen Türkgücü München am vergangenen Samstag nicht verfügbar gewesen. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler der Oranje hatte den Zebras somit als wichtige Stütze im Kampf gegen den Abstieg gefehlt. 

Die Rückkehr der Duisburger Nummer 24 dürfte bei allen Verantwortlichen der Meidericher daher auf große Freude stoßen. In 17 Partien erzielte Vermeij vor seinem Ausfall sieben Treffer und ist mit dieser Ausbeute auch bis jetzt noch der erfolgreichste Torschütze im Aufgebot Dotchevs. Am Donnerstag testet der MSV unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den Zweitligisten SC Paderborn. Ob Vermeij hier bereits mitwirken wird, ist noch unklar. Jedoch soll der 26-Jährige bereits beim nächsten Liga-Spiel am Karsamstag gegen den SC Verl wieder für einen Einsatz bereit sein.

Chance für Reservisten

Gegen seinen ostwestfälischen Ex-Klub will Dotchev vor allen Dingen jenen Spielern eine Möglichkeit geben, die in den vergangenen Wochen eher mit einer Reservistenrolle umgehen mussten. "Es werden gegen Paderborn Spieler zum Einsatz kommen, die lange nicht gespielt haben. Sie können sich dementsprechend empfehlen und Praxis sammeln", kündigte der Bulgare im Vorfeld an. 


Für die Stammspieler soll die längere Pause aufgrund der Länderspiele als Zeit zur Regeneration, aber auch zur Verbesserung der Schwachstellen dienen. "Wir versuchen, uns ein wenig zu erholen, haben aber auch viele Defizite aufzuarbeiten", erklärte Dotchev im Hinblick auf die kommenden Tage. 

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25.03.2021 - 20:26 - lapofgods

Das ist gut.

25.03.2021 - 15:14 - C-bra

Sehr schön, Vince! Und das Wörtchen Hoffnungsträger trifft es ganz gut - womit ich Bouhaddouz und auch Ademi, der zuletzt zum Last Minute-Sieg traf, nicht geringschätzen will. Ach ja, hatte ich gesagt, dass ich mir Mickels auf Linksaußen wünsche? So von wegen '1 gegen 1' und 'bis zur Grundlinie' und 'Flanken weg vom Tor' und so? Ja, hatte ich?! Dann is ja gut.