Zum Abschluss des Trainingslagers in Portugal besiegen die Zebras den Schweizer Zweitligisten mit 3:2. Zweites Arena-Gutachten liegt vor.

2. Liga

MSV Duisburg gewinnt letzten Test gegen Servette Genf

21. Januar 2019, 23:36 Uhr

Foto: Firo

Zum Abschluss des Trainingslagers in Portugal besiegen die Zebras den Schweizer Zweitligisten mit 3:2. Zweites Arena-Gutachten liegt vor.

Der MSV Duisburg hat die Generalprobe vor dem Restrundenauftakt in der 2. Fußball-Bundesliga gewonnen. Zum Abschluss des Trainingslager in Portugal besiegten die Zebras im Estadio da Nora in Ferreiras den Schweizer Zweitligisten Servette Genf mit 3:2 (3:1).

Dabei legten die Meidericher einen bemerkenswerten Start hin. Der MSV gab vor 80 Zuschauern – und einem Hund – zunächst den Ton an. Nachdem die Duisburger einige Chancen ausgelassen hatten, brachte ein Elfmeter das 1:0: Havard Nielsen wurde in aussichtsreicher Position zu Fall gebracht. Vom Punkt aus war Kevin Wolze zur Stelle (22.). Danach ging es schnell. Nach einem weiteren Foul ließ der Unparteiische den Vorteil laufen und bewies so ein gutes Auge, denn Cauly Oliveira Souza lief allein auf Servette-Keeper Jérémy Frick zu und traf zum 2:0 (30.). Nur drei Minuten später markierte Josephe-Claude Gyau das 3:0. Doch mit dem 1:3 von Steve Rouiller (36.) kamen die Schweizer besser in die Partie, Keeper Felix Wiedwald ließ aber nichts mehr zu. Die Schweizer, für die auch der frühere MSV-U-19-Spieler Koro Kone auflief, kamen noch zum Anschluss durch Miroslav Stevanovic (81.), den Sieg brachten die Zebras aber über die Zeit. „Die Vorgabe war, dass wir den letzten Test gewinnen wollten“, sagte MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. „Wir haben unsere Tore schön herausgespielt, aber nach dem 3:0 zwei, drei Chancen zu viel zugelassen. Nach der Pause hatten wir keine Kontrolle mehr über das Spiel. Mit dem Trainingslager bin ich aber sehr zufrieden.“

Entscheidung zum Arena-Dach am Dienstag


Derweil bleibt es in der Heimat spannend. Am Montag übergab die Stadionprojektgesellschaft das Gutachten zur Dachkonstruktion der derzeit gesperrten Schauinsland-Reisen-Arena. „Technisch stellt es die gleichen Schäden wie das erste Gutachten fest, kommt in der Gefahrenbewertung aber zu einem gänzlich anderen Schluss“, berichtet Dirk Broska, Geschäftsführer der Stadionprojektgesellschaft. Heißt: „Für Leib und Leben besteht keine Gefahr.“ Am Dienstag will sich das Bauordnungsamt nun beide Gutachter anhören. „Sollte sich der Erstgutachter dem zweiten Gutachten anschließen, dürfte es schnell zu einer Rücknahme der Sperrung kommen“, so Broska. „Wenn nicht, habe ich einen Plan B. Dann würde wir die betroffenen Lichtstegplatten in einem Hauruck-Verfahren entfernen.“

Autor: Friedhelm Thelen

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