3. Liga

MSV Duisburg: Fünf Gründe für den Aufschwung

Fabian Kleintges-Topoll
04. April 2021, 07:30 Uhr
Nach langwieriger Viruserkrankung wieder der Alte: MSV-Kapitän Moritz Stoppelkamp. Foto: firo

Nach langwieriger Viruserkrankung wieder der Alte: MSV-Kapitän Moritz Stoppelkamp. Foto: firo

Vier von sieben Spielen konnte der MSV Duisburg unter Pavel Dotchev bisher gewinnen. Der 55-Jährige hauchte der Mannschaft neues Leben ein. Doch der Trainer ist nicht der einzige Grund, warum es beim MSV aktuell wieder läuft.

Der Trainer: Pavel Dotchev hat in seiner knapp zweimonatigen Amtszeit genau an den richtigen Stellschrauben gedreht. Mit viel Ruhe und Akribie führte der Deutsch-Bulgare die Zebras von einem Abstiegsplatz auf Rang zwölf. Zwar beträgt der Abstand zu Rang 17 nur vier Punkte, doch die Mannschaft zeigt ein völlig anderes Gesicht, als es noch unter Gino Lettieri der Fall war.

Der Kapitän: Nach seiner langwierigen Virus-Erkrankung brauchte Moritz Stoppelkamp seine Zeit, um seine Topform wieder zu erreichen. Mittlerweile ist der Routinier wieder der Alte. Die Ausbeute spricht für sich. Seit dem Heimsieg gegen den VfB Lübeck vom 31. Januar erzielte der 34-Jährige sechs Treffer und steuerte vier Assists bei. Beim 2:1-Erfolg in Verl schnürte Duisburgs Nummer zehn seinen ersten Doppelpack in dieser Saison. Man darf es sich kaum ausmalen, wo der MSV ohne den bundesligaerfahrenen Mittelfeldspieler stehen würde.

Die Verteidigung: Mit 51 Gegentoren stellen die Zebras zwar weiterhin die schwächste Defensive der 3. Liga. Laut Dotchev bestanden die Probleme in der Vergangenheit jedoch nicht nur in der Viererabwehrkette. „Die Restverteidigung und das schnelle Umschalten haben nicht immer mit reiner Überzeugung stattgefunden. Für mich ist entscheidend, dass die gesamte Mannschaft gegen den Ball gearbeitet hat“, lobte Dotchev am Samstag und hob auch die Rückwärtsbewegungen seiner Offensivleute Stoppelkamp, Ahmet Engin und Aziz Bouhaddouz hervor. Positive Worte verlor der Trainer auch über den abgeklärten Auftritt von Eigengewächs Vincent Gembalies.  

Neue Heimstärke: Im vergangenen Jahr war der MSV Duisburg in der Schauinsland-Reisen-Arena eine Macht. Zumindest bis zur Corona-Zwangspause im März 2020. Ohne Zuschauer lief es monatelang weniger rund. Die vergangenen vier Partien im heimischen Wohnzimmer wurden allesamt gewonnen. Vor allem die Aufholjagd beim 3:2 gegen Türkgücü München vor zwei Wochen sprach für die Moral.

Die Fans:
Auch wenn die MSV-Anhänger nicht im Stadion mit dabei sein dürfen, haben sie großen Anteil am Aufschwung ihres Klubs. Mit einem Hupkonzert (bei der Buseinfahrt und während der gesamten 90 Minuten) unterstützten sie ihr Team bei jedem der vergangenen vier Heimspiele. Die Aktion kam bei allen Beteiligten gut an. Nicht selbstverständlich, nachdem die Fans Spieler und Verantwortliche in der Hinrunde des Öfteren vor den Stadiontoren zur Rede stellten. 

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06.04.2021 - 16:15 - lapofgods

"oder einem Durchhängendem Stoppelkamp der 15 Tore geschossen hat"

Stoppelkamp hat von Januar 2020 bis zum 27. Februar 2021 - also in 14 Monaten - in 30 Spielen ganze 5 Törchen geschossen und war oft völlig unsichtbar (wie auch schon im Zweitligaabstiegsjahr). 3 Törchen in der letztjährigen Rückrunde, üppige 2 diese Saison bis Ende Februar. Und von dem Jahr des völlig Durchhängens sprach ich. Ist es Ihnen nicht langsam peinlich sich hier ständig mit Ihrem desolaten Gedächtnis und fehlendem Wissen zu blamieren? Rhetorische Frage.

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04.04.2021 - 23:13 - lapofgods

"Dotschev hat die gleichen Voraussetzungen vorgefunden und hinnehmen müssen ,"

Das ist nachweislich völliger Quatsch.

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04.04.2021 - 18:05 - bossprada

Dotschev hat die gleichen Voraussetzungen vorgefunden und hinnehmen müssen ,wie die beiden Looser vor ihm und hat trotzdem eine bessere Spielgemeinschaft aufs Feld geschickt, die den Erfolg sucht und wie auch zu sehen war, bis zum Ende verteidigt.

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04.04.2021 - 17:43 - Alt Zebra

Tja wer auch mal ein Spiel von Duisburg im Tv oder Live verfolgt kann sich ein Urteil bilden ,da sie aber lieber auf allen Seiten bei Reviersport allen Fans jeglicher Vereine auf die Nerven gehen haben sie ja wohl keine Zeit dafür.Reviersport Redet immer davon bitte die Etikette einzuhalten lässt aber andauert ihren Verbalen Dreck zu den sie hier Verbreiten . Herr Stoppelkamp hat bei Magenta Sport gesagt das alle Spieler total Kaputt sind ,das wären sie wohl nicht gewesen wenn sie auf dem Platz geschlafen hätten.Na was soll man von jemand verlangen der Lieberknecht für einen guten Trainer hält ,obwohl er weder den Abstieg verhindert noch den Aufstieg geschaft hat .Ach ja da mußten wir ja mit Kindern Spielen die immer Veletzt waren oder einem Durchhängendem Stoppelkamp der 15 Tore geschossen hat.Und ihnen einen Grund für den Aufschwung zu Erklären ist unmöglich,da könnte man ja eher einem Hund das Sprechen beibringen.

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04.04.2021 - 15:25 - lapofgods

Die Null Alt Zebra hat konsequenterweise sogar null Gründe - außer "Müssen ganz doll kämpfen und ganz viel Gras fressen" natürlich.

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04.04.2021 - 15:08 - Alt Zebra

Da sieht man wieder das Lapofgods Null Ahnung von Fußball hat. Nur er schafft es in 3 Gründen soviel Blödsinn auf einmal zu Schreiben.

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04.04.2021 - 12:27 - lapofgods

Es gibt genau 3 Gründe: Stoppelkamp hat nach über einem Jahr des Durchhängens endlich zunehmend eine stabil gute Form. Und der andere heißt Bouhaddouz, der es auch einem gesunden Vermeij schwer machen wird. Und die Kaderbreite insgesamt.

Kamvuaka und Sauer fanden schon unter Lettieri langsam zur Form. Bitter, Scepanik, Mickels, Krempicki und Ademi fehlten lange und standen weitestgehend erst nach der Dotchev-Verpflichtung wieder als Alternativen bereit.

Jedenfalls hätten Lettieri und Lieberknecht mit dem Personal in dem Zustand auch weit weniger Probleme gehabt. Aber insbesondere unter Lettieri mussten wir teilweise mit einem 17-jährigem in Sturm spielen nach dem auch noch Vermeij ausfiel. Dazu hatten wir immer mal wieder keine IV, keine AV, keine 6er. Wie absurd war das denn? Mit dem Personalstand wären wir auch unter Dotchev noch unangefochten Letzter.

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