3. Liga

MSV Duisburg: Ein Wechsel, Stürmer wieder im Kader

Leon Peters
10. April 2021, 13:17 Uhr
Rückt für Arne Sicker in die MSV-Startelf: Lukas Scepanik. Foto: firo

Rückt für Arne Sicker in die MSV-Startelf: Lukas Scepanik. Foto: firo

Ab 14 Uhr kämpft der MSV Duisburg im Drittliga-Heimspiel gegen Waldhof Mannheim um Punkte. MSV-Coach Pavel Dotchev muss dabei auf einer Position umstellen.

Ab 14 Uhr (Magenta Sport) stehen sich in der Schauinsland Reisen-Arena zwei direkte Tabellennachbarn der 3. Liga gegenüber: Der auf Platz 13 rangierende MSV Duisburg trifft auf den Tabellenzwölften Waldhof Mannheim – ein echtes Schlüsselspiel also auf dem für beide steinigen Weg, den Abstand auf die Abstiegsränge mehr und mehr zu vergrößern.

Vor allen Dingen den Gastgebern von der Wedau, die gegen die Kurpfälzer den fünften Heimsieg in Folge eintüten wollen, gelangen im Hinblick auf dieses Vorhaben durch die Siege gegen Türkgücü München (3:2) und beim SC Verl (2:1) zuletzt zwei wichtige Schritte. Den nächsten will die Elf von Pavel Dotchev nun gegen Mannheim machen – der Trainer, der mit Viktoria Köln in dieser Saison bereits zweimal auf die Baden-Württemberger traf und nur einen Punkt 
aus diesen Partien holen konnte, verändert sein Team dafür auf einer Position - Lukas Scepanik, zuletzt dreimal nicht im Kader, rückt für Arne Sicker, der mit leichten Adduktorenproblemen ausfällt, auf die Linksverteidigerposition.

So spielt der MSV Duisburg gegen Waldhof Mannheim: Weinkauf – Scepanik, Schmidt, Gembalies, Sauer – Kamavuaka, Frey – Stoppelkamp, Krempicki, Engin – Bouhaddouz.

Während Connor Krempicki mit der vierten Gelben Karte in den Spieltag geht, sind die Langzeitverletzten Niko Bretschneider, Stefan Velkov, Dominic Volkmer, Julian Hettwer, Cem Sabanci und Federico Palacios noch keine Option. Stürmer Vincent Vermeij befindet sich nach erfolgreichem Aufbautraining erstmals seit Januar wieder im MSV-Kader.

Dotchev: „Müssen als Team dominanter auftreten“

Der MSV Duisburg hat sich unter seinem neuen Coach merklich stabilisiert und ist das viertbeste Rückrundenteam der Liga – dennoch wünscht sich der Deutsch-Bulgare von seiner Mannschaft zuweilen mehr Souveränität. „Die Wahrscheinlichkeit ist höher, Spiele zu gewinnen, wenn du gut Fußball spielst. Wir müssen als Team dominanter auftreten!“, forderte Dotchev im Vorfeld der Partie in einer virtuellen Medienrunde.

Dass im Abstiegskampf, in dem sich die Meidericher zweifelsohne nach wie vor befinden, nur Erfolge zählen, weiß allerdings auch der Übungsleiter – so seien am Ende vorwiegend gute Ergebnisse entscheidend. Die Gelegenheit dazu, erneut ein solches zu erzielen und so im Idealfall am Gast vorbeizuziehen, möchten die Zebras im eigenen Stadion nun gegen Mannheim nutzen. 

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