3. Liga

MSV Duisburg: Dotchevs Punkteschnitt würde für Platz eins reichen

Stefan Loyda
07. April 2021, 16:04 Uhr
Foto: firo

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Der MSV Duisburg hat sich in den letzten Wochen aus dem Abstiegskampf befreit. Das liegt vor allem an der starken Performance der Mannschaft, seit Pavel Dotchev Trainer ist. 

Noch Anfang November stand Duisburgs Sportdirektor Ivica Grlic unter massiver Kritik. Der MSV hatte gerade den Saisonstart verhauen und taumelte als letztjähriger Aufstiegskandidat in Richtung Tabellenkeller. Dem einstigen Erfolgsmacher wurde eine falsche Kaderplanung vorgeworfen, ehe man sich vom damaligen Trainer Torsten Lieberknecht trennte. Die Rückholaktion von Gino Lettieri als Nachfolger der vorigen Braunschweigers und der Versuch einer Aufholjagd damals erwies sich am Ende aber eher als Rohrkrepierer.

Mit einem Satz scheint Grlic bei der Vorstellung des ehemaligen Aufstiegstrainers Lettieri recht gehabt zu haben. „Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft mehr Potenzial hat.“ Auch wenn die Fans über diesen Satz damals nur den Kopf schütteln konnten, scheint der 45-Jährige im Endeffekt aber gar nicht mal so falsch gelegen zu haben. Denn: Seit Pavel Dotchev am Ruder ist, läuft es.

Dotchevs Punkteschnitt: Zwei Zähler pro Partie

Seit der erfahrene Deutsch-Bulgare beim MSV tätig ist, holten die Duisburg 16 Punkte aus acht Spielen. Damit hat sich der MSV nicht nur auf Platz zwölf nach oben gekämpft und mittlerweile vier Punkte Vorsprung auf den KFC Uerdingen, der den ersten Abstiegsplatz belegt, sondern Duisburg belegt auch in der Rückrundentabelle mittlerweile den vierten Platz. Nur Hansa Rostock (29 Punkte), der FC Ingolstadt (23) und Dynamo Dresden (21) waren besser. Die beiden Letztgenannten belegen sogar die ersten beiden Aufstiegsplätze. Mit Dotchevs Punkteschnitt von 2,0 Zählern pro Partie wäre der MSV sogar Erster.

Weitere acht Spiele müssen die Duisburger jedoch noch ran. Kann Dotchev seine derzeitige Bilanz halten oder gar weiter ausbauen, muss der MSV im Abstiegskampf nicht mehr zittern. Und in der kommenden Saison womöglich wieder oben angreifen. Zuvor steht jedoch am kommenden Samstag erst einmal das Duell gegen den Tabellennachbarn Waldhof Mannheim an. Die von Ex-Viktoria-Coach Patrick Glöckner trainierten Mannheimer sind derzeit noch Elfter.

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08.04.2021 - 18:06 - Alt Zebra

Lapofgods deine Kommentare werden auch nicht besser wenn du Versuchst lustig zu sein.Zum glück hat keiner beim MSV auf dich gehört sonst wären wir mit deinen 2 Super Trainern schon Abgestiegen.

08.04.2021 - 17:10 - Gmeurb

Nun, es steht ja wohl ausser Frage das wir uns nach Lettieri noch einmal verstärkt haben, ob der mit diesen Verstärkungen den gleichen Erfolg gehabt hätte, wage ich allerdings auch zu bezweifeln, dafür war der, in meinen Augen, zu lange weg von der 3.Liga, da hat man mit Pavel Dotchev schon ein ganzes Stück mehr aktuelles Know How und Erfahrung geholt.
Thorsten Lieberknecht hätte ich da schon eher ähnlichen Erfolg zugetraut, was mich bei dem allerdings wurmt war der teilweise schlechte Fitnesszustand der Mannschaft!

08.04.2021 - 09:33 - bossprada

Die beiden Glücksritter vor Dotchev hätten auch mit dem Spieler Bouhaddouz nicht mehr erreicht , nur eine Person sieht das anders und das kann man in jedem seiner Kommentare nachlesen, vielleicht ist er ja verliebt in beide und verteidigt deswegen ihren angeblichen fußballerischen Sachverstand, der für mich gegen null tendiert , aber ich bin ja auch nicht verliebt.

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07.04.2021 - 22:36 - lapofgods

Bloß weil Jürgen Scalicky das Internet immer noch über ein 56k-Modem empfängt, heißt das nicht, dass Rwesport es sendet. Weder auf der Ultrakurz- noch auf der Mikro- oder Dauerwelle.

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07.04.2021 - 21:03 - Alt Zebra

Warum sendet Reviersport immer den gleichen Blödsinnigen Kommentar von Lapofgods?

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07.04.2021 - 17:24 - lapofgods

Irgendwie ist die Duisburger Presse (siehe Retzlaff & Kewitz) extrem versessen darauf Lettieri eine rein zu würgen und ihm alles mit extrem plumpen Sprüchen anzuhängen.

Statt von "Dotchevs Punkteschnitt" könnte man auch von "Bouhaddouz' Punkteschnitt" reden. Der ist nämlich der gleiche. Wir haben seit Lettieris Abgang einen ganz anderen Kader mit Neuzugängen und vielen gesundeten Spielern zur Verfügung und müssen nicht mehr mit 17-jägrigen Stürmern (oder ganz ohne) und positionsfremdem Flickwerk auf allen Defensivpositionen auflaufen.

Diese Mannschaft jetzt hat trotz der aktuellen Ausfälle tatsächlich mehr Potential, die vom Januar hätte nur mehr Potential gehabt, wenn sie mal komplett gewesen wäre. War sie aber nie näherungsweise. Hätten wir die Mannschaft in dem Zustand zu Saisonbeginn gehabt, stünden wir deutlich weiter oben (und Lieberknecht wäre vermutlich noch Trainer).

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07.04.2021 - 17:00 - C-bra

"Der MSV Duisburg hat sich in den letzten Wochen aus dem Abstiegskampf befreit." Das Wörtchen "vorerst" fehlt mir da. Ich kenne doch meine Meidericher, ich habe in über 30 Jahren unfassbare Entwicklungen binnen Spielen wie Spielzeiten gesehen. Acht Spiele noch, nur vier Punkte auf den Kentucky FC auf dem ersten Abstiegsrang. Ne ne, noch ist zittern angesagt. Daher kann mein Dank an PD auch nur ein vorläufiger sein. Waldhof geht's da nicht viel besser, die werden brennen. Also, Vorsicht! Außerdem muss Stoppelkamp gesund bleiben, ohne ihn geht wenig.