Innerhalb von nur sechs Tagen leistete sich Leo Weinkauf zwei riesengroße Patzer und warf den MSV Duisburg im Aufstiegsrennen der 3. Liga dadurch enorm zurück. Ihn erneut aufzubauen wird nicht leicht für Torsten Lieberknecht.

3. Liga

MSV Duisburg: Das sagt Lieberknecht zum erneuten Weinkauf-Patzer

Fabian Kleintges-Topoll
23. Juni 2020, 23:18 Uhr
MSV-Trainer Torsten Lieberknecht.

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht.

Innerhalb von nur sechs Tagen leistete sich Leo Weinkauf zwei riesengroße Patzer und warf den MSV Duisburg im Aufstiegsrennen der 3. Liga dadurch enorm zurück. Ihn erneut aufzubauen wird nicht leicht für Torsten Lieberknecht.

Mächtig niedergeschlagen trat Torsten Lieberknecht nach der verdienten 0:1-Niederlage beim FC Viktoria Köln vor das Mikrofon. Es war der wohl schwächste Duisburger Auftritt seit dem Re-Start. Die Zebras fanden offensiv kaum statt und leisteten sich hinten erneut einen katastrophalen Fehler. Die entscheidende Szene ereignete sich kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Leo Weinkauf wollte das Spiel eröffnen. Statt den Ball sicher zu Marvin Compper zu spielen, landete der Pass von Duisburgs Nummer eins genau in den Füßen von Kölns Topscorer Albert Bunjaku, der sich bedankte und den spielentscheidenden Treffer zum 1:0-Endstand markierte.

„Es ist wichtig ihn jetzt kurz in Ruhe zu lassen“, antwortete Lieberknecht auf die Frage, wie er seinen verunsicherten Keeper diesmal aufbauen wird. „Das sind natürlich Momente, die ein Spiel entscheiden und die sehr weh tun. Aber wir werden nicht den Stab über Leo brechen.“ Nach dem Patzer beim KFC Uerdingen nahm der 46-Jährige seine Nummer eins noch etwas mehr in Schutz, nun gilt es ihn erneut aufzurichten. Das wird nicht leicht, weiß auch Lieberknecht.

 

Lieberknecht: "Das Spiel sitzt mir extrem im Rückenmark"

„Es war ein schwerer Tag für ihn und für uns alle, mit dem wir jetzt umgehen müssen“, so der Trainer. Von Beginn an taten sich die Zebras im Sportpark Höhenberg überraschend schwer. Nicht der Favorit von der Wedau, sondern der Underdog aus der Domstadt dominierte das Flutlichtspiel des 35. Spieltag. „Wir haben bis zur 35. Minute nicht ins Spiel gefunden und uns von der Emotionalität anstecken lassen. Von der ganzen Struktur war es überhaupt nicht unser Spiel“, monierte Lieberknecht, der sich am Mikrofon von Magenta Sport noch niederschmetternder äußerte: „Das Spiel sitzt mir extrem im Rückenmark. Die Mannschaft, die auf dem Platz stand, muss definitiv in der Lage sein, ein besseres Spiel abzuliefern.“

Die Luft wird für die Zebras immer dünner. Nach der Pleite in Köln sind die Duisburger auf Platz vier abgerutscht. Und am Samstag kommt mit dem Halleschen FC eine Mannschaft nach Duisburg, die sich aktuell im Aufwind befindet. Keine leichten Tage also für Torsten Lieberknecht und seine Elf. Und das ausgerechnet im Endspurt der 3. Liga.

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24.06.2020 - 17:26 - Alt Zebra

Jetzt recht sich das an Lieberknecht festgehalten wurde ,er hat die Mannschaft so schlecht gemacht wie sie im Moment ist.Sein System Passt nicht zu der Mannschaft wird aber mit allen Mitteln durchgedrückt.Wie es weiter gehen soll weiß keiner ,ob mann noch 1 3 Liga Saison ohne Zuschauer übersteht ist fraglich .

24.06.2020 - 11:45 - wb.

jetzt muss jedes spiel gewonnen werden, zebras..toi, toi, toi!

24.06.2020 - 08:49 - firlefanz1905

Tja, das war es dann mit der 2. Liga.

24.06.2020 - 07:02 - bossprada

Wen will dieser unfähige Trainer aufbauen , ich denke niemanden , da er über solche Fähigkeiten nicht verfügt und von Menschenführung absolut nichts versteht , er ist und bleibt der größte Verlierer und bringt uns jetzt durch einen verpassten Aufstieg, in ein noch nicht erkennbaren bodenlosen Fall. Kein Geld , keine neuen Spieler , eventuelle Insolvenz usw.
Warum wurde er nicht sofort nach dem Abstieg aus der 2.Liga entfernt , wie ich gefordert habe , auch wenn es finanzell nicht einfach geworden wäre , jetzt haben wie den Salat und zudem auch noch ungewürzt.
Der Typ hat sein Geld verdient (unverdient) und kann im nächsten Jahr woanders doof spielen , es sei denn Kollege Grilic gibt ihm einen neuen Vertrag über drei Jahre , da er uns noch zeigen will ,wie es in die 4.Liga geht oder tiefer.