3. Liga

MSV Duisburg: Das macht Lettieri vor der Halle-Partie Mut

Justus Heinisch
15. November 2020, 17:38 Uhr
MSV-Trainer Gino Lettieri. Foto: Oliver Müller

MSV-Trainer Gino Lettieri. Foto: Oliver Müller

Am kommenden Dienstag feiert Gino Lettieri sein Debüt beim MSV Duisburg. Die Zebras treffen auf den Halleschen FC (19 Uhr). Der Trainer möchte vor allem auf die Anfangsphase des vergangenen MSV-Spiels aufbauen.

Zeit zum Durchatmen hat Gino Lettieri momentan nicht. Der 53-Jährige wurde am Donnerstag als neuer Trainer des MSV Duisburg vorgestellt. Schlag auf Schlag geht es für ihn und die Zebras weiter. Meiderich muss in den nächsten zwölf Tagen vier Spiele absolvieren.

Am Sonntag hielt Lettieri aber zunächst die erste Ansprache an die Mannschaft, wenige Stunden nach der 1:2-Niederlage bei Türkgücü München. Bei der nicht alles schlecht gewesen sei. "Die ersten 20, 25 Minuten waren richtig gut. Wir hätten sicherlich in dieser Zeit die Führung verdient gehabt", sagte Lettieri auf der virtuellen Medienrunde vor dem Heimspiel gegen den Halleschen FC. Genau dieser Beginn mache dem Linienchef Mut. "Ich denke, wir können richtig gut drauf aufbauen. Wir müssen es schaffen, diese Umsetzung länger zu halten."

Der Punkt in München war nur: Nach dem guten Start ließ Duisburg nach, Türkgücü bejubelte letztendlich einen Dreier im Olympiastadion. Das bemängelte auch Lettieri: "Was mir danach nicht gefallen hat, waren die Abstände. Abwehr, Mittelfeld und Angriff waren viel zu weit auseinander."

Die Fitness ist ein Problem beim MSV Duisburg

Interimstrainer Marvin Compper machte nach der Partie den Fitnesszustand als Problem aus. Dem MSV fehlten die Körner, war sein Fazit. Nur lässt sich die Fitness mitten in der laufenden Saison nur schwer trainieren.

"Bis zum Dienstagsspiel werden wir in der Hinsicht nichts machen können", sagte Lettieri, der diese Problematik mit "taktischen Varianten" umschiffen möchte. Es sei aber auch eine Frage des Einsatzes. "Es gibt auch Spieler, die über eine gewisse Grenze hinausgehen können. Wir brauchen genau diese Spieler", forderte er. "Es ist auch eine Willenssache, mal mehr zu geben, als der Körper hergibt."

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15.11.2020 - 18:27 - Gmeurb

Für mich ist fehlende Fitness ein absolutes Armutszeugnis, dass geht mal gar nicht. Das nehme ich noch Langzeitverletzten ab, aber das das Team im Kollektiv hier Probleme zu haben scheint ist vor allem dem Trainerteam und dem offensichtlich unmotivierten Haufen geschuldet!
Ein unfassbarer Vorgang!