Der MSV Duisburg musste sich im ersten Pflichtspiel des neuen Kalenderjahres mit 1:2 (0:2) beim VfL Bochum geschlagen geben. Zwei Zugänge wussten dennoch zu überzeugen.  

Derby

MSV-Debütanten bei 1:2-Niederlage im Fokus

Sven Bednarz
29. Januar 2019, 21:38 Uhr

Foto: firo

Der MSV Duisburg musste sich im ersten Pflichtspiel des neuen Kalenderjahres mit 1:2 (0:2) beim VfL Bochum geschlagen geben. Zwei Zugänge wussten dennoch zu überzeugen.  

Während Stürmer Havard Nielsen mit seinem ersten Treffer zu überzeugen wusste, zeigte Felix Wiedwald trotz zweier Gegentreffer eine vielversprechende Leistung im Duisburger Tor.

In der ersten Halbzeit fehlte der 25-jährigen Düsseldorfer Leihgabe noch die Präzision, als er zwei Abschlüsse deutlich über das Tor der Bochumer setzte. Zehn Minuten vor Spielende ließ Nielsen aber noch einmal Duisburger Hoffnung aufkeimen: VfL-Torhüter Manuel Riemann patzte schwer, Leihspieler Nielsen bedankte sich artig und schloss zum 1:2-Endstand ab.

Für den MSV war Nielsens Premierentreffer der Startschuss für eine turbulente Schlussphase, in der sich die Bochumer wackliger zeigten denn je. Die Meidericher warfen nach dem überraschenden Anschlusstreffer noch einmal alles nach vorne, ohne aber für Zählbares sorgen zu können. Dass die Duisburger in der Schlussphase überhaupt noch im Spiel waren, hatten sie aber nicht nur der neuen Sturmhoffnung zu verdanken.

Wiedwald verhindert vorzeitige Entscheidung

Felix Wiedwald hatte ebenso wie Nielsen seinen ersten Pflichtspiel-Auftritt im Duisburger Trikot – und konnte ebenso wie Nielsen überzeugen. Auch wenn die Frankfurter Leihgabe bei den ersten beiden Gegentreffern machtlos war, war es Wiedwald, der der vorzeitigen Entscheidung in der 65. Spielminute einen Riegel vorschob. Bochums Tom Weilandt hatte das sichere 3:0 auf dem Fuß, der 28-jährige Schlussmann wehrte den Ball aber in überragender Manier ab.

Auch wenn die starke Wiedwald-Parade und der Nielsen-Treffer nicht mehr die ganz große Wirkung hatten, konnten die Debütanten der Niederlage dennoch Positives abgewinnen. „Wir kamen gut ins Spiel und haben gut nach vorne gespielt“, betonte Duisburgs neue Sturmhoffnung.  


Nielsen weiter: „Das Tor freut mich sehr. Dennoch hätte ich lieber den Sieg mitgenommen.“ Wiedwald freute sich nach Spielschluss indes über die in der Duisburger Mannschaft steckende Moral. „Wir haben Charakter gezeigt.“


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MSV-Trainer Torsten Lieberknecht erkannte die vielversprechenden Debüts seiner Zugänge ebenfalls an. „Felix Wiedwald hatte einen extrem guten Einstand, hat uns lange im Spiel gehalten.“ Nielsens erster Treffer stimmte den Meidericher Übungsleiter für die kommenden Wochen ebenfalls zuversichtlich.


Nielsen möchte den Schwung der zweiten Halbzeit mitnehmen und in der kommenden Partie gegen den SV Darmstadt an die vielversprechende Leistung anknüpfen. Wiedwalds Marschroute für das kommende Freitagsspiel gegen die Hessen könnte folglich klarer kaum sein: „Wir wollen die drei Punkte bei uns behalten.“

Autor: Sven Bednarz

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